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Wittlingen - 79599 - Baden Württemberg

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Informationen über Wittlingen

Wittlingen (alemannisch Wittlige) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Wittlingen gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften. Der Ort ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen.

Wittlingen liegt im Vorderen Kandertal im Markgräflerland nördlich von Lörrach. Das Gemeindegebiet befindet sich am östlichen Rand des Bamlach-Schallbacher Lösshügellandes. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich in der Gemarkungsexklave im Röttler Wald mit 571 Meter ü. NN im Gewann Hochstand. Der höchste Punkte im eigentlichen Gemeindegebiet liegt bei 430 Meter ü. NN im Nordostteil. Im Gemeindegebiet entspringen die beiden Bäche Moosgraben und Ölbachgraben, die beide linksseitig in die Kander münden.

Eine kleine Besonderheit ist, dass der Kulminationspunkt der Wittlinger Höhe (437 m ü. NHN) entgegen der namentlichen Bezeichnung nicht zum Gemeindegebiet von Wittlingen, sondern Rümmingen gehört.

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Wollbach der Stadt Kandern, im Osten an die Kreisstadt Lörrach, im Süden an Rümmingen und im Westen an Schallbach.

Im Gemeindegebiet liegen die Wüstung Crensheim und die abgegangene St.-Martins-Kirche.

Bodenfunde lassen auf eine erste Besiedelung durch Alemannen schließen, bevor das Dorf um 600 in fränkische Hände kam.

Wittlingen wurde im Jahre 874 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen als Witringhove erstmals erwähnt. In anderen Urkunden tauchten auch die Namen Witelichon und Wittlikeim auf, bevor sich im 16. Jahrhundert der heutige Ortsname durchsetzte. Das Kloster hatte umfangreichen Grundbesitz in Wittlingen und der gesamten Region, der jedoch im Hochmittelalter infolge der Kämpfe mit den Habsburgern an das Bistum Basel und andere Herrschaften verloren ging.

1503 kam das Dorf zur Markgrafschaft Baden und mit dieser 1806 zum neu gegründeten Großherzogtum Baden.

Dass für die Namensgebung der Fasnachtsclique ausgerechnet der Kürbis herhalten musste, kommt nicht von ungefähr. Denn dieses dicke, runde Gewächs wurde in der Gemeinde schon vor langer Zeit vorzugsweise angebaut. In der berühmten Handschrift des Röttler Oberamtmannes von Leutrum, jener vorzüglichen Beschreibung der Markgrafschaft aus dem frühen 18. Jahrhundert, wird Wittlingen als Dorf mit vielen Armen geschildert, die sich kümmerlich ernähren und alles, was „auf Aeckern, Matten und Reben wächst, zu eigener höchster Notdurft“ brauchen. Wörtlich schreibt der markgräfliche Oberverwalter: „Die Wittlinger werden Chürbsenfresser genannt, vermutlich aus Armut und weil sie keine besseren Früchte zu pflanzen sonderlich imstande sind“.

Ende des 17. Jahrhunderts betrug der Bevölkerungsstand rund 160 Einwohner, bis Ende des 18. Jahrhunderts stieg sie auf etwa 240 an. Die Einwohnerentwicklung von Wittlingen der letzten 200 Jahre stellt sich wie folgt dar:

Der Gemeinderat in Wittlingen hat acht Mitglieder. Er besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 69,0 % (2014: 57,6 %).

Dem Gemeinderat steht der Bürgermeister Michael Herr vor. Er wurde im Juli 2015 mit 97,3 % der Stimmen wiedergewählt.

Das Gemeindewappen zeigt in einem gespaltenen Schild vorne in Gold (Gelb) einen roten Schrägbalken und verweist damit auf die Zugehörigkeit zum Land Baden; hinten ist eine goldene (gelbe) Pflugschar auf