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Willstätt - 77731 - Baden Württemberg

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Informationen über Willstätt

Willstätt ist eine Gemeinde im Nordwesten des Ortenaukreises in Baden-Württemberg.

Willstätt liegt in 139 bis 146 Meter Höhe in der Oberrheinischen Tiefebene im Bereich der angeschwemmten Aufschüttungen von Kinzig und Schutter. Ein System von Abzugsgräben sorgt für die Entwässerung der überschwemmungsgefährdeten Ebene und der feuchten Böden. Die benachbarte Niederterrasse des Rheins weist dagegen trockene Böden, Kies und Sand auf. Das Gemeindegebiet hat Anteil an dem nur 20 ha großen Naturschutzgebiet Sundheimer Grund.

Willstätt liegt rund zehn Kilometer nordwestlich von Offenburg und rund zwölf Kilometer östlich des Stadtzentrums von Straßburg.

Die Gemeinde grenzt im Osten an Appenweier, im Süden an die Kreisstadt Offenburg, im Westen und Norden an die Stadt Kehl.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Eckartsweier, Hesselhurst, Legelshurst (einschließlich Bolshurst und Hiltrachtshofen), Sand und Willstätt. Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name des jeweiligen Ortsteils. Die Ortsteile bilden zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender. In den Ortschaften befinden sich örtliche Verwaltungsstellen unter der Bezeichnung „Ortsverwaltung“.

Zum Ortsteil Eckartsweier gehören das Dorf Eckartsweier und das Gehöft Dachshurst. Zum Ortsteil Hesselhurst gehört das Dorf Hesselhurst. Zum Ortsteil Legelshurst gehören das Dorf Legelshurst und der Wohnplatz Bahnstation Legelshurst. Zum Ortsteil Sand gehören die Dörfer Sand und Neusand. Zum Ortsteil Willstätt gehören das Dorf Willstätt und Hof und Haus Ziegelhütten.

Im Gemeindegebiet liegen zahlreiche abgegangene und aufgegangene Ortschaften: Hörderhof, Niederweiler, Otericheshǒwe und Wolfshül (im Ortsteil Eckartsweier), Altenburg (im Ortsteil Hesselhurst), Hilzershofen, Hofhurst, Schönhurst, Sitzenhofen und Wesenrode sowie der in Legelshurst aufgegangene Ort Bolzhurst, Ahabruch, Eichach oder Eichhof, Grebern, Hohenrode, Mehof und Schweighausen (im Ortsteil Sand), Binzenburg, Kaestel und Roppenhofen (im Ortsteil Willstätt).

Die älteste erhaltene Erwähnung von Willstätt stammt von 1232. Willstätt war ein Lehen des Bischofs von Straßburg an die Herren von Lichtenberg. Die Erstbelehnung erfolgte 1274. Um 1330 kam es zu einer ersten Landesteilung zwischen Johann II. von Lichtenberg, aus der älteren Linie des Hauses, und Ludwig III. von Lichtenberg. Dabei fiel Willstätt in den Teil des Besitzes, der künftig von der älteren Linie verwaltet wurde. Es war Sitz der Verwaltung des gleichnamigen Amtes, das im Zuge der Landesteilung entstand und zu dem auch der Ort selbst gehörte. Die Lichtenberger unterhielten in Willstätt zeitweise eine Residenz. Siehe auch Wasserschloss Willstätt

Als 1480 mit Jakob von Lichtenberg das letzte männliche Mitglied des Hauses verstarb, ging das Erbe auf seine beiden Nichten, Anna von Lichtenberg (* 1442; † 1474) und Elisabeth von Lichtenberg über. Anna hatte 1458 den Grafen Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen (* 1417; † 1480) geheiratet, der eine kleine Sekundogenitur aus dem Bestand der Grafschaft Hanau erhalten hatte, um heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die Grafschaft Hanau-Lichtenberg. Elisabeth heiratete Simon IV. Wecker von Zweibrücken-Bitsch. Das Lichtenberger Erbe wurde zwischen ihnen geteilt. Das Amt Willstätt wurde dabei zu einem Kondominat zwischen beiden Erben.

Unter der Regierung von Graf Philipp III. von Hanau-Lichtenberg kam es zu einer Realteilung der gemeinsamen Kondominate: Das Amt Willstätt kam ganz