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Widdern - 74259 - Baden Württemberg

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Informationen über Widdern

Widdern [] ist eine Stadt im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Heilbronn-Franken. Sie ist nach Hettingen die zweitkleinste Stadt Baden-Württembergs.

Widdern liegt im Nordosten des Landkreises Heilbronn an der rechtsseitigen Mündung der Kessach von Norden in die untere Jagst, etwa 33 Kilometer vor deren Mündung in den Neckar.

Nachbarstädte und -gemeinden Widderns sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten): Jagsthausen, Hardthausen am Kocher und Möckmühl (alle Landkreis Heilbronn), Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis) und Schöntal (Hohenlohekreis). Mit Jagsthausen, Möckmühl und Roigheim ist Widdern eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Widdern besteht aus den Stadtteilen Widdern und Unterkessach. Zu Widdern selbst gehören noch die Höfe Schustershof, Seehaus und Ziegelhütte, zu Unterkessach der Weiler Volkshausen. Abgegangen, also heute nicht mehr bestehend ist auf Markung Unterkessach der Ort Erlach.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Widdern wurde 774 im Lorscher Codex als „Witterheim“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Ortes leitet sich vom Personennamen Wittero oder Witteri – wohl einem der Gründer – her. Die Endung auf -heim weist auf eine frühe fränkische Gründung des Ortes hin. Aus Witterheim entwickelte sich über mehrere Zwischenstufen der Name Widdern. Der heute eingemeindete Ort Unterkessach fand 976 in einer Urkunde Kaiser Ottos II. seine erste Erwähnung. Die frühe Geschichte von Widdern liegt im Dunkeln. Aus dem 11. Jahrhundert ist die Stiftung eines Hofs in Widdern an das Kloster Komburg überliefert. In dem von den Klosterbrüdern bewirtschafteten Hof ist der Weinbau in Widdern für das Jahr 1248 belegt. Im 13. Jahrhundert erschienen urkundlich mit „Wasmundus de Wideren“ und „Fridericus de Widern“ erstmals Angehörige eines sich nach dem Ort nennenden Adelsgeschlechts. 1258 wurde die Kirche in Widdern anlässlich des Übergangs des Patronatsrechts an das Chorherrenstift St. Juliana in Mosbach erstmals erwähnt. Ausgehend von der frühen fränkischen Gründung des Ortes und der Bedeutung der Kirche als Mutterkirche für mehrere mittelalterliche Filialen, ist die Kirche sicher wesentlich älter, als es die erste urkundliche Nennung vermuten lässt.

Vermutlich hatten die Grafen von Lauffen umfangreichen Besitz in Widdern, der 1216–1219 an die Herren von Dürn kam. Dem Würzburger Domherrn Konrad von Dürn kam eine bedeutende Rolle beim Übergang des Widderner Patronatsrecht an das Chorherrenstift in Mosbach zu. Der Dürner Besitz in Widdern kam im Verlauf des 13. Jahrhunderts an die Herren von Wertheim und die mit ihnen verwandten Herren von Boxberg. Die Wertheimer besaßen um 1300 ein Viertel der Burg Widdern, die Boxberger drei Viertel des in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Stadt gewordenen Ortes. Weiteren Besitz in Widdern hatte der Würzburger Domherr und Mosbacher Propst Albert von Löwenstein, der seine Widderner Güter 1297 testamentarisch seiner Schwester Kunegundis im Kloster Lichtenstern vermachte. Ebenfalls Besitz um 1300 in Widdern hatten die Herren von Weinsberg und die Herren von Berlichingen. 1307 erhielt Graf Boppo von Eberstein den bisherigen Wertheimer Anteil an Widdern als Entschädigung für seine Ansprüche auf Burg Wertheim. Die Ebersteiner erwarben zu einem unbekannten Zeitpunkt auch den Weinsberger Anteil des Ortes. Die Ebersteiner verkauften die Hälfte von Burg und Stadt Widdern als würzburgisches Lehen 1362 an die Herren von Hohenlohe. Das Lehen fiel noch im 14. Jahrhundert an das