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Weisweil - 79367 - Baden Württemberg

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Informationen über Weisweil

Weisweil ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg.

Weisweil liegt wenige Kilometer nördlich des Kaiserstuhls und etwa 18 km nordwestlich der Kreisstadt Emmendingen in der Oberrheinebene an den zahlreichen Armen des Altrheins. Die Rheinwälder und Auen der Gemarkung Weisweil wurden 1998 zur Erhaltung der ehemaligen Überflutungsauen mit ihrem Artenreichtum zum Naturschutzgebiet Rheinniederung Wyhl - Weisweil erklärt. Die bewaldeten Flächen wurden zum Bannwald, in dem die unbeeinflusste, spontane Entwicklung des Waldes gewährleistet und beobachtet werden soll, oder zum Schonwald, in dem die Entwicklung des Bestandes zum Mischwald gefördert werden soll. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich im Norden bis an den Leopoldskanal und grenzt dort an das Naturschutzgebiet Taubergießen.

Durch den Grand Canal d’Alsace, der in Höhe Weisweils auf der französischen Rheinseite abzweigt, und den Bau eines Rheinwasser-Kraftwerks ist eine Staustufe entstanden, durch die sich der Hauptarm des Rheins bei Weisweil auf eine Breite von etwa 600 Metern ausweitet. Hier hat sich ein beliebtes Wassersportgebiet mit Sport- und Yachthafen entwickelt.

An Weisweil grenzen die Gemeinden Rheinhausen, Kenzingen, Forchheim und Wyhl (im Uhrzeigersinn von Nord nach Süd), alle im Landkreis Emmendingen liegend. Im Westen grenzt die Gemeinde an den Rhein, der hier die Grenze zu Frankreich ist.

Zur Gemeinde Weisweil gehören das Dorf Weisweil und die Höfe Harderer Hof, Untere Mühle, Ziegelhof und Waldeckhof.

Siehe: Burg Weisweil

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte bei einer Wahlbeteiligung von 71,3 % (+ 8,1) zu folgendem Ergebnis:

Seit Januar 2014 ist Michael Baumann der Bürgermeister, die Wahl fand im November 2013 statt. Am 17. Oktober 2021 wurde er mit 55,75 der gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die drei Mitbewerber erhielten 34,55, 2,75 und 0,80 Prozent der Stimmen.

Mit der Nachbargemeinde Rheinhausen sowie den Städten Herbolzheim und Kenzingen bildet die Gemeinde den Gemeindeverwaltungsverband „Kenzingen-Herbolzheim“ mit Sitz in Kenzingen.

  • Im Jahre 1908 wurde im baden-württembergischen Fahrnau von Horst Schanzlin die Firma Schanzlin als kleine mechanischen Werkstätte für den Bau von Pumpen, Bandsägen, Hobelmaschinen, Strohschneider, Handschlepperchen und Drehteilen für die Zahnradfertigung gegründet. Ab 1948 erfolgte die Motorisierung der Landwirtschaft durch die Firma Schanzlin Antriebstechnik GmbH mit Motormähern, Einachsschleppern, Motorhacken und kleinen Vierradschleppern. 1953 folgte eine Betriebsverlagerung nach Weisweil, Köpfle 30, auf ein ca. 30.000 m² großes Areal, davon 8.000 m² überbaut. Zeitweise waren bis zu 100 Personen mit drei Arbeitsschichten in dem Werk beschäftigt, das mit den Unternehmenszweigen Schanzlin Maschinenfabrik und die Schanzlin Antriebstechnik zum 1. Dezember 2016 von Firmenchef Horst Schanzlin, *1940, aus Altersgründen geschlossen wurde. Das Unternehmen erwirtschaftete in vierzigjähriger Tradition zuletzt 99 Prozent des Umsatzes mit dreißig verschiedenen Produkten als Zulieferer der Daimler AG. Die Schanzlin Verwaltungs-GmbH bleibt mit zwei Arbeitsplätzen für die Verwaltung der Hallen und Grundstücken bestehen. International bekannt wurde das Unternehmen durch die Herstellung von Schmalspur- und Kompakttraktoren bis ins Jahr 1998, die unter den Typenbezeichnungen Gigant 433 (30 PS), 442 (42 PS) und 450 (50 PS), 703 Synchron (38 bzw. 44 kw) und 803 Synchron (41 kw) und als Weinbergschlepper Schanzlin A 300 (30 PS) gebaut wurden.
  • Am 6. August 1956 nahm die