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Weisenbach - 76599 - Baden Württemberg

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Informationen über Weisenbach

Weisenbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Rastatt.

Der staatlich anerkannte Erholungsort Weisenbach ist die kleinste Gemeinde des Landkreises Rastatt und liegt im Nordschwarzwald im tief eingeschnittenen Tal des Flusses Murg in der Mitte zwischen Rastatt und Freudenstadt. Etwa zwei Drittel des Gemeindegebiets sind bewaldet. Nachbargemeinden sind Gernsbach im Norden und Forbach im Süden, beide im Landkreis Rastatt. Im Westen besteht auf dem Höhenzug beim Pass Rote Lache eine kurze Grenze zur Stadt Baden-Baden. Im Osten reicht die Weisenbacher Gemarkung am Hohloh bis auf eine Höhe von etwa 982 m. Die Murg erreicht das Gemeindegebiet im Süden in einer Höhe von etwa 220 m und verlässt es im Norden auf etwa 180 m. Die größte Ausdehnung der Gemarkung in Nord-Süd-Richtung beträgt 3,7 km, in Ost-West-Richtung 6,4 km.

Weisenbach wurde erstmals im Jahre 1336 in einer Urkunde im Lehnsbuch des Bistums Speyer erwähnt. Im Zuge der baden-württembergischen Verwaltungsreform wurde am 1. Januar 1971 die damalige selbstständige Gemeinde Au im Murgtal nach Weisenbach eingemeindet. 2001 begann man mit dem Bau des Baugebiets Birket.

Während der Badischen Revolution war Weisenbach ein bedeutender Schauplatz der Geiselnahme im Murgtal. Auf Anordnung des revolutionären Innenministeriums in Karlsruhe wurden am 24. Juni 1849 zahlreiche, als Anhänger des Großherzogs bekannte und der Reaktion verdächtigte Beamte und Geistliche aus dem Murgtal und aus Baden-Baden verhaftet und in Geiselhaft genommen. Unter den Festgenommenen war auch der Weisenbacher Pfarrer Franz Xaver Weingärtner. Weingärtner war zuvor schon als erklärter Gegner der Revolutionsregierung von seinem Amt suspendiert worden. Er hatte vergeblich versucht, der drohenden Verhaftung zu entgehen, in dem er sich in einem großen Weinfass im Pfarrkeller versteckt hielt.

Die Gemeinde ist Mitglied einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Gernsbach und Loffenau.

Der Gemeinderat hat 12 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.

Die Kommunalwahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):

Am 30. Juni 2019 wurde Daniel Retsch zum Bürgermeister gewählt. Er ist Nachfolger von Toni Huber, der von Dezember 1993 bis Mai 2019 Bürgermeister war. Zuvor war Gerhard Feist für drei Wahlperioden Bürgermeister.

Weisenbach pflegt partnerschaftliche Beziehungen zum sächsischen Kriebstein und zum italienischen San Costanzo (bei Pesaro).

Weisenbach ist über die Stadtbahn Karlsruhe, die auf der Murgtalbahn verkehrt, an das Schienennetz angebunden. Die Bundesstraße 462 verläuft durch den Ort.

Das mittlere Murgtal mit seinen früher eigenständigen Gemeinden Bermersbach, Langenbrand, Au im Murgtal sowie Weisenbach war einst Standort eines der größten Papierhersteller Deutschlands – der E. Holtzmann & Cie. AG-Weisenbachfabrik mit insgesamt fünf Werken, drei davon im Murgtal, und über 5.500 Mitarbeitern. Dieser Papierkonzern hatte sogar eine eigene postalische Anschrift „7566 Weisenbachfabrik“, da sich das weitläufige Areal der Murgtal-Werksanlagen über die Gemarkungen von damals vier Kommunen erstreckte.

Nach Übernahme der AG durch den finnisch-schwedischen Papierkonzern Stora Enso wurde das Areal mit seinen Werken 1995 stillgelegt. Das über 100 Jahre alte Traditionsunternehmen wurde komplett abgewickelt, einzig das Werk Wolfsheck, welches auf der Gemarkung der Nachbargemeinde Forbach-Langenbrand liegt, blieb als Stora Enso-Produktionsstätte im Murgtal erhalten. Dieses Werk wurde allerdings von Stora Enso 2006