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Weil im Schönbuch - 71093 - Baden Württemberg

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Informationen über Weil im Schönbuch

Weil im Schönbuch ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, die zum Landkreis Böblingen gehört.

Weil im Schönbuch liegt auf der Schönbuchlichtung zwischen 432 und 487 Metern Höhe, rund 30 Kilometer südwestlich von Stuttgart, zwölf Kilometer südlich von Böblingen und etwa 15 Kilometer nördlich von Tübingen an der Bundesstraße 464 von Böblingen nach Tübingen am Nordrand des Naturparks Schönbuch. Etwa 44 % der Gemeindefläche besteht aus Wald.

Der alte Ortskern liegt auf einem in ost-westlicher Richtung verlaufenden Höhenrücken, der im Norden durch das Totenbach- und Seitenbachtal und im Süden durch das Schaichtal begrenzt wird. Das Dorf hat sich dann auf den flachen Nordhang und auch entlang des Höhenrückens ausgedehnt. Der steil abfallende Südhang blieb weitgehend unbebaut.

Die Nachbargemeinden von Weil im Schönbuch sind, beginnend von Norden im Uhrzeigersinn: Schönaich, die Stadt Waldenbuch, Dettenhausen, der Ortsteil Bebenhausen der Stadt Tübingen, Altdorf und die Stadt Holzgerlingen.

Weil im Schönbuch besteht aus den drei Ortsteilen Breitenstein, Neuweiler und Weil im Schönbuch. Die Ortsteile waren bis in die 1970er Jahre selbstständige Gemeinden gleichen Namens. Die Ortsteile bilden zudem Wohnbezirke und mit Ausnahme des Ortsteils Weil im Schönbuch Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. Zum Ortsteil Breitenstein gehört das Dorf Breitenstein. Zum Ortsteil Neuweiler gehören das Dorf Neuweiler und das Haus Eschmühle. Zum Ortsteil Weil im Schönbuch gehören das Dorf Weil im Schönbuch und die Häuser Obere Rauhmühle (PLZ 71111), Totenbachmühle und Untere Rauhmühle (PLZ 71111).

In Holzgerlingen liegen die Landschaftsschutzgebiete Glemswald, Gebietsteile um Breitenstein, Schönbuchrand vom Schaichhof bis Dettenhausen mit Schaich-, Ramsbachtal und Österhalde und Schönbuch. Die Gemeinde hat Anteil am FFH-Gebiet Glemswald und Stuttgarter Bucht sowie am FFH-Gebiet, am Vogelschutzgebiet und am Naturpark Schönbuch.

Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegen, dass Menschen schon seit langer Zeit im Gemeindegebiet lebten. Die erste Siedlung auf dem heutigen Gemeindegebiet legten die Römer Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. an. Die Ausgrabung einer Villa rustica (römischer Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden und Kultstätte) bei der Totenbachmühle und weitere, beim Umbau der Martinskirche im Jahre 1904 entdeckte Spuren, belegen das. Der Name Weil könnte von der lateinischen villa abgeleitet sein.

Im 4. Jahrhundert haben sich Alemannen im ältesten Teil des Dorfes, dem heutigen Maierhof, angesiedelt. Ob die Siedlung seitdem ununterbrochen bestand, ist nicht sicher. Im Jahre 1087 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Breitenstein. Rudolf von Breitenstein war ein Lehnsmann der Pfalzgrafen von Tübingen. 1188 wurde das Dorf als Weyl im Schaienbuch erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde besagt, dass Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen seinen Teil des Dorfes dem von ihm ein Jahr zuvor gegründeten Kloster Bebenhausen schenkte. Seinem Bruder verblieb der Fronhof (Maierhof) mit den dazugehörenden Fronbauern. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts war Weil im Schönbuch zusammen mit Breitenstein und dem 1295 erstmals erwähnten Neuweiler fast vollständig im Besitz des Klosters Bebenhausen.

In der Nacht vor der Bauernschlacht bei Böblingen am 12. Mai 1525 lagerte das schwäbische Bundesheer unter seinem Führer Georg Truchsess von Waldburg-Zeil im Seitenbach- und Totenbachtal in Weil im Schönbuch. Von hier aus zog er am frühen Morgen mit seinen Truppen nach Böblingen, um dort die Bauern vernichtend zu schlagen.

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