Wappen von Weil am Rhein

Weil am Rhein - 79576 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Weil am Rhein

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Weil am Rhein

Weil am Rhein (alemannisch Wiil am Rhii) ist eine südbadische Mittelstadt mit rund 30.000 Einwohnern im äußersten Südwesten Deutschlands unmittelbar im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich. Deshalb darf sie seit dem 1. Oktober 2022 die Bezeichnung 3-Länder-Stadt führen.

Nach dem Anschluss ans badische Eisenbahnnetz um 1913 kam es zu einer regen Bautätigkeit und einem Bevölkerungswachstum, insbesondere in der Nachkriegszeit, als Weil zum Wohnort vieler in Basel (Schweiz) Beschäftigter wurde. Zusammen mit ihrer direkt angrenzenden Nachbarstadt Lörrach bildet sie in Baden-Württemberg ein Oberzentrum. Nach Lörrach und Rheinfelden (Baden) ist Weil am Rhein die drittgrößte Stadt des Landkreises Lörrach. Seit dem 1. Januar 1972 ist sie eine Große Kreisstadt. Weil am Rhein ist eine typische Zoll-, Grenz- und Eisenbahnerstadt. Sie ist heute ein direkt an die Schweizer Großstadt Basel angrenzender und in deren Nahverkehrssystem eingebundener Vorort und somit Teil der trinationalen Agglomeration Basel mit rund 830.000 Einwohnern, damit auch Teil der Metropolregion Basel mit rund 1,3 Millionen Einwohnern.

Weil am Rhein liegt in der Rheinebene am Rande des Tüllinger Bergs im Osten und reicht im Westen bis an den Rhein. Die besondere Lage zwischen dem Rhein und den Ausläufern des Schwarzwaldes begünstigt u. a. auch durch die Nähe zur Burgundischen Pforte ein außergewöhnlich südländisches Klima und bietet hervorragende Voraussetzungen für den Weinbau. Die Vogesen und die Alpen liegen in Sichtweite. Die höchste Stelle der Stadt liegt knapp unterhalb des Gipfels des Tüllinger Bergs auf 455 Meter Höhe, die tiefste Stelle des Stadtgebiets liegt am Rhein bei 238 Meter Höhe.

Der größte Teil der Weiler Gemarkung breitet sich auf den Schottermassen aus, die in der letzten Kaltzeit (Würmkaltzeit) von Rhein und Wiese hierher verfrachtet wurden. Im Osten bezieht die Gemarkungsgrenze Hangpartien des Tüllinger und Ötlinger Bergs mit ein. Somit hat Weil auch Anteil am südlichsten Ausläufer des Markgräfler Tertiärhügellandes.

Der sich nacheiszeitlich eintiefende Rhein hat einen Teil seiner Schotter wieder ausgeräumt und umgelagert, so dass heute die Rheinebene verschiedene Niveaus aufweist. Der höchste – in der Nacheiszeit von der Erosion verschonte – Teil der Ebene bildet die etwa 1,5 km breite sog. Niederterrasse, auf der sich die alten Ortskerne von Haltingen und Weil (später die Leopoldshöhe) angesiedelt haben. Ein etwa 20 m tief abfallender Rain, die westliche Begrenzung der Niederterrasse, markiert als Erosionsrand ein ehemaliges Rheinufer. Vor dem Fuß dieses Hochgestades breitet sich ein tiefer liegendes, bereits nacheiszeitlich entstandenes Feld aus, auf dem Friedlingen und Märkt liegen. Das jüngste, tiefste Niveau bildet die Talaue mit dem Rheinbett, Sie tritt außer im Dreieck Einkaufs-InselOtterbachHellerain allerdings erst bei Märkt deutlicher in Erscheinung. Auch bei der Wiese lassen sich Niederterrasse und Aue unterscheiden. Ihrem Hochgestade folgt streckenweise die in der Aue verlaufende Umgehungsstraße (B317), deren Abzweigung bei der Einkaufs-Insel zum Niederterrassenniveau aufsteigt. Bei der Anlage des Verschiebebahnhofs waren gewaltige Terrainveränderungen nötig, um das Hochgestade zu überwinden. Das Gleisfeld südlich der Friedensbrücke ist eine große, künstlich aufgeschüttete Rampe, nördlich der Brücke waren umfangreiche Aushubarbeiten in den Niederterrassenschottern nötig.

Veränderungen brachte auch die Rheinkorrektion in der Aue. Märkter Wörth, Bändlegrund, Schusterinsel waren einst Inseln im Strom. Auf der Gemarkung von Weil verzahnen sich die aus Schwarzwaldmaterial