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Walheim - 74399 - Baden Württemberg

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Informationen über Walheim

Walheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg mit ausgedehnten Rebflächen. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Zur Gemeinde Walheim gehören außer dem Dorf Walheim keine weiteren Orte.

Das Gemeindegebiet von Walheim erstreckt sich vom Westufer des Neckars im Osten auf die linken Randhöhen des Flusses in einem Höhenbereich von etwa 170–278 m ü. NN. Am Südrand mündet von links sein größter Zufluss Enz in den Neckar, durchs Gemeindegebiet wenig unterhalb der ebenfalls von Westen kommende, deutlich kleinere Baumbach.

Am Ufer und auf dem flacheren Unterhang auf bis knapp 250 m ü. NN liegt beidseits des Baumbachs das Dorf Walheim, über dem in den höheren Partien des Hangs Weinberge stehen. Auf der Hochfläche nahe der westlichen Gemeindegrenze entstand in jüngerer Zeit die Aussiedlerhofgruppe Wannengrabenhöfe.

Das Dorf Walheim ist der einzige Ortsteil der Gemeinde. Im Gebiet der Gemeinde gab es früher die inzwischen abgegangene Ortschaft Dambach.

Walheim grenzt reihum im Norden an die Gemeinde Kirchheim am Neckar, im Osten an die Gemeinde Gemmrigheim, im Süden an die Stadt Besigheim, im Südwesten an die Gemeinde Löchgau und im Westen an die Stadt Bönnigheim, die alle ebenfalls dem Landkreis Ludwigsburg angehören.

Im Jahresmittel liegt die Temperatur bei 9,5 °C und es fallen Niederschläge von 700 l/m². Wegen des milden Klimas finden sich im nur etwa 90 ha großen Walheimer Wald Hart südlich des Baumbachs natürlicherweise keine Nadelhölzer, sondern nur Laubmischwald mit einem hohen Eichenanteil.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Bereits in der Jüngeren Steinzeit um 4000 bis 2500 v. Chr. war die Gegend von Walheim besiedelt. Ein 1980 gefundenes weibliches Skelett wird auf etwa 1500 v. Chr. datiert und gehört damit in die Bronzezeit. Ab 450 v. Chr. wurden keltische Wehr- und Wohnanlagen errichtet.

Aus der Römerzeit sind zahlreiche Spuren in Walheim erhalten: Auf der Markung befinden sich die Reste von zwei römischen Kastellen aus der Zeit um 85 bis 120 n. Chr. und einer ausgedehnten zivilen Siedlung. Auf dem Gebiet des heutigen Ortes befand sich in dieser Zeit ein wichtiger Handelsplatz.

Ab 233 n. Chr. wurde das mittlere Neckartal von den Alemannen besiedelt. 496 n. Chr. wurde die Gegend fränkisch.

Im Jahr 1071 n. Chr. wurde Walheim zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt hatten verschiedene Klöster Besitz auf dem Walheimer Grund. Im 13. Jahrhundert war Walheim im Besitz der Markgrafen von Baden, 1463 wurde es pfälzisch und 1504 ging es in die Hände des Herzogs Ulrich von Württemberg über. Ab 1520 hatte Österreich das Sagen.

An den Bauernkriegen beteiligten sich die Walheimer unter Jörg Ratgeb und Matern Feuerbacher im Frühjahr 1525. Vier Jahre später gelang es dem Markgrafen von Baden, den Ort käuflich wieder in seinen Besitz zu bringen, ab 1596 war Walheim württembergische Amtsgemeinde.

Ein großer Teil der Bevölkerung und der Gebäude fiel dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer. Die größten Verluste gab es wohl im Jahr 1634, als nach der Schlacht bei Nördlingen die Schweden einen großen Teil des Dorfes niederbrannten. Mit 172 Todesopfern verlor Walheim ein Viertel der Einwohnerschaft. Auch im 17. und 18. Jahrhundert hatte Walheim unter den Auswirkungen