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Todtnau - 79674 - Baden Württemberg

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Informationen über Todtnau

Todtnau ist eine Stadt und staatlich anerkannter Luftkurort im Südschwarzwald im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg (Deutschland).

Todtnau liegt im Südschwarzwald zwischen Feldberg und Belchen in 570 bis 1390 Metern Höhe im Wiesental. Mehr als 60 % des Gemeindegebiets sind von Wald bedeckt.

Zur Stadt Todtnau mit den früher selbständigen und in den 1970er Jahren eingemeindeten Gemeinden Aftersteg, Geschwend, Muggenbrunn, Präg, Schlechtnau und Todtnauberg gehören die Stadt Todtnau und 25 weitere Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser:

  • Aftersteg: Dorf Aftersteg, Weiler Hasbach
  • Geschwend: Dorf Geschwend, Häuser Gisiboden (auch Dießenboden) und Grafenmatte
  • Muggenbrunn: Dorf Muggenbrunn
  • Präg: Dörfer Präg (Hinter- und Vorderdorf) und Herrenschwand, Hof Präger Böden und Haus Weißenbach
  • Schlechtnau: Dorf Schlechtnau und Häuser Kressel
  • Todtnau (in den Grenzen von 1971): Stadt Todtnau, Stadtteile Brandenberg und Fahl, Siedlung Auf der Säge, Weiler Poche, Haus Notschrei, sowie seit 1973 ein Feriendorf des Deutschen Erholungswerks
  • Todtnauberg: Dorf Todtnauberg, Weiler Ennerbach, Hangloch und Rütte, Zinken Büreten, Hof Ebenehof, Häuser Hornmatt und Radschert

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Präg liegt die Wüstung Schloß.

Einwohnerzahl der zehn Stadtteile am 2. Januar 2024

Todtnau grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden beginnend) an die Gemeinden:

  • Oberried und Feldberg (Schwarzwald) im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald,
  • St. Blasien, Bernau im Schwarzwald und Todtmoos im Landkreis Waldshut,
  • Häg-Ehrsberg, Schönau im Schwarzwald, Fröhnd, Utzenfeld und Wieden im Landkreis Lörrach und
  • Münstertal/Schwarzwald im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Die Besiedlung der Gegend begann im 6. Jahrhundert durch die Alamannen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Todtnau 1025 in einer Urkunde König Konrads II. Seit 1125 unterstand der Ort der Gerichtsbarkeit der Zähringer, nach dem Erlöschen des Geschlechts ging das Recht 1218 an die Staufer über. 1288 war das Gründungsjahr als Pfarrei. Bereits 1283 wurde Todtnauberg erwähnt, das, ebenso wie das 1352 erwähnte Aftersteg, als Bergbausiedlung entstanden war. Todtnau war um diese Zeit das Zentrum des Silberbergbaus im Südschwarzwald und gehörte mit seiner Umgebung damals als Vogtei zum Kloster St. Blasien. Während die Bauernsiedlung Aftersteg 1352 aus drei Häusern und Scheunen bestand, waren in diesem Jahr in Todtnau bereits zehn Häuser um die Kirche, 23 Einsiedlerhöfe und 23 Erzmühlen zu finden. Im 14. Jahrhundert nannte sich ein Zweig des Freiburger Adelsgeschlechts von Falkenstein "von Todtnau". Günse von Todtnau, wohl eine Tochter des in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwähnten Peter von Todtnau (Totenouwe), wird gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Hamman und Thomans sowie ihrer Tochter Grete als Witwe des Edelknechts Hildebrand von Falkenstein bezeichnet. Sie nannten sich jedoch nicht nach dem Namen des Vaters, sondern nach jenem der Mutter. Ein Johannes von Todtnau wird noch in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Zeuge genannt. Im 17. Jahrhundert war die Blütezeit des Silberbergbaus bereits vorbei, und spätestens durch den Dreißigjährigen Krieg verarmten die ehemals reichen Bergleute und waren gezwungen, ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft zu bestreiten.

Von 1366 bis 1805 gehörte Todtnau zu Vorderösterreich, danach wurde es badisch.

Am 24. Juli 1809 erlangte Todtnau das Stadtrecht.

1876 verwüstete ein Großbrand den Ortskern mit der damals im Tal stehenden Kirche und das sogenannte