Wappen von Täferrot

Täferrot - 73527 - Baden Württemberg

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Informationen über Täferrot

Täferrot ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Täferrot liegt im oberen Leintal an der Mündung der Rot in die Lein, zwischen Welzheimer Wald und Frickenhofer Höhe, etwa 7 km nordöstlich von Schwäbisch Gmünd.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Ruppertshofen und Eschach, im Osten an Göggingen und Leinzell, im Südosten an Iggingen, im Süden an die Stadt Schwäbisch Gmünd und im Westen an Durlangen.

Die Gemeinde besteht aus dem im Leintal gelegenen Hauptort Täferrot, den beiden auf Anhöhen gelegenen Weilern Tierhaupten und Utzstetten sowie den Gehöften Buchhof, Koppenkreut und der Rehnenmühle sowie der abgegangenen Ortschaft Mähderschafhaus.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Der Ort trägt seinen Namen nach der Kirchenpatronin St. Afra. Der Ortsname hat sich mit der Zeit von Afrenrot über Dafrenrot und Tefferrot (1525) zu Täferrot entwickelt.

Täferrot ist zur Stauferzeit auf gerodetem Boden entstanden. 1293 als Roth erwähnt, wurde der Ort 1298 erstmals Afrenrot genannt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort den Herren von Weinsberg, später den Herren von Rechberg. Diese veräußerten 1357 das Patronatsrecht und die Pfarrgüter an das Kloster Lorch. Mit der Auflösung des Klosters Lorch 1556, nach der Reformation, war Täferrot ein Teil des Herzogtums Württemberg. Der Teilort Tierhaupten wurde 1401 erstmals unter dem Namen Thierhäubten urkundlich erwähnt.

Unter Herzog Christoph von Württemberg wurde im Ort 1560 die erste Schule eingerichtet; sie war im Rathaus untergebracht. Auch im 1842 neu erbauten Rathaus waren Schulräume untergebracht.

Täferrot gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum württembergischen Klosteramt Lorch. Als einer der wenigen altwürttembergischen Orte kam Täferrot nach der Gründung des Königreichs Württemberg zum neuen Oberamt Gmünd. Während der NS-Zeit in Württemberg wurde Täferrot 1938 dem Landkreis Schwäbisch Gmünd zugeordnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Ort in der Amerikanischen Besatzungszone und somit im neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Bei der Kreisreform von 1973 kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.

Als in Württemberg im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt wurde, bekam auch Täferrot die neue evangelisch-lutherische Konfession. Auch heute gehört die St.-Afra-Kirche der Kirchengemeinde Täferrot der Evangelischen Landeskirche an. Die Kirchengemeinde wurde 1951 vom Kirchenbezirk Welzheim zum neuen Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd umgruppiert.

Die wenigen Katholiken werden von Durlangen und Leinzell aus betreut.

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen.

Der Gemeinderat besteht aus acht Bürgern und dem Bürgermeister.

  • 1903 – 1937 Jakob Frank
  • 1937 – November 1944 Georg Weller (zur Wehrmacht eingezogen)
  • Mai 1945 – März 1946 kommissarisch Wilhelm Grau
  • 1946 – 1948 Andreas Heinz
  • 1948 – 1963 Georg Weller (bereits von 1937 bis 1944)
  • 1963 – 1999 Werner Bruckmeier
  • 1999 – 2015 Jochen Renner
  • 2015 – 2019 Daniel Vogt
  • seit 2019 Markus Bareis

Bei einer Wahlbeteiligung von 77,4 Prozent wurde Markus Bareis im Mai 2019 mit 50,6 Prozent der gültigen Stimmen zum neuen Bürgermeister ab Juli 2019 gewählt. Amtsvorgänger Daniel Vogt hatte sich nach vier Jahren im Amt im März 2019 in der Wahl des Bürgermeisters von Herbrechtingen durchgesetzt.

Das Wappen zeigt auf rotem Grund im oberen Teil eine stilisierte St. Afra inmitten von Flammen, da sie den Feuertod erlitten haben soll. Darunter ist in Weiß symbolisch der Zusammenfluss der Flüsse Rot und Lein in Form