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Sontheim an der Brenz - 89567 - Baden Württemberg

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Informationen über Sontheim an der Brenz

Sontheim an der Brenz ist eine Gemeinde im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Ostwürttemberg.

Sontheim an der Brenz liegt am Übergang der Schwäbischen Alb zum Donautal. Durch das Gemeindegebiet fließt die Brenz wenige Kilometer vor ihrer Mündung in die Donau. Sontheim liegt am Nordrand des Schwäbischen Donaumooses.

Sontheim grenzt an Hermaringen und Giengen an der Brenz im Norden, Niederstotzingen im Westen, alle im Landkreis Heidenheim, sowie an Bächingen an der Brenz und Medlingen im bayerischen Landkreis Dillingen im Süden und Osten.

Zur Gemeinde Sontheim an der Brenz gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile Sontheim an der Brenz, Bergenweiler und Brenz mit insgesamt fünf Dörfern und Höfen. Die Ortsteile bilden Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. Zum Ortsteil Bergenweiler gehören das Dorf Bergenweiler, in dessen Ortskern noch der Straßenname „Schloßhof“ an das 1932 abgebrannte, ehemalige Wasserschloss Bergenweiler erinnert, siehe dazu Wasserschloss Bergenweiler, sowie eine abgegangene Burg mit dem angeblichen Namen Ravensburg. Zum Ortsteil Brenz gehört das Dorf Brenz mit dem historischen Ortskern zu Fuße der spätromanischen Galluskirche (Brenz an der Brenz) und des Schloss Brenz. Zur Gemeinde Sontheim an der Brenz im Gebietsstand vom 29. Februar 1972 gehören das Dorf Sontheim an der Brenz, der heute noch bewirtschaftete Hof Schwarzenwang sowie der abgegangene Hof Heuhof und die abgegangene Ortschaft Heukrampfen.
siehe auch Burgstall Burstel

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Im Norden des Gemeindegebiets liegt das Naturschutzgebiet Ravensburg. Zudem liegen im Gemeindegebiet insgesamt 3 Landschaftsschutzgebiete: das Lone- und Hürbetal, der Dexelberg westlich von Sontheim, das Kühtal westlich Bergenweiler und der Donaumoosrand mit Hart, Espenbühl, Plon, Lache, Moos.

Sontheim hat darüber hinaus Anteile an den FFH-Gebieten Giengener Alb und Eselsburger Tal und Donaumoos sowie am Vogelschutzgebiet Donauried.

Siedlungsspuren auf dem heutigen Ortsgebiet sind bereits aus der Zeit um 5000 v. Chr. nachgewiesen worden.

In der Römerzeit (2./3. Jahrhundert n. Chr.) war Sontheim ein Straßenknotenpunkt mit einer ausgedehnten Raststation und einem kleinen Tempel, was Ausgrabungen in den 1990er Jahren ergaben; es lag an der Kreuzung der Straßen von Günzburg (lat. Guntia) nach Heidenheim (lat. Aquileia) und der Donaunordstraße vom Kastell Urspring (lat. Ad Lunam) nach Regensburg (lat. Castra Regina). Im Jahr 2002 wurde an letzterer Straße zwischen Sontheim und Bächingen ein von Kaiser Caracalla gestifteter fast vollständiger, in zwei Teile zerbrochener Meilenstein mit Verweis auf Faimingen (lat. Phoebiana) entdeckt.

Unter den Alemannen war Sontheim bereits eine ansehnliche Siedlung, worauf zahlreiche Reihengräberfunde hinweisen. Besonders bemerkenswert ist der Fund eines Silberblechkreuzes mit einer Christusdarstellung aus dem 7. Jahrhundert (heute im Landesmuseum Stuttgart). Aus einer späteren alemannischen Siedlung (um 800), die weiter südlich angelegt wurde, ging die heutige Ortschaft hervor; diese wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit vom nördlich gelegenen Brenz aus gegründet, worauf die einstige kirchliche Zugehörigkeit Sontheims zu Brenz sowie die Namensgebung (Sontheim bedeutet so viel wie Süd-heim) hinweisen.

Im Jahre 1002 wird Sontheim erstmals urkundlich erwähnt anlässlich eines Aufenthaltes König Heinrichs II, was Sontheims Lage an der Straße der Staufer begründet. Im Spätmittelalter war in Sontheim ein Niederadelsgeschlecht ansässig, das sich nach dem Ort benannte; ab Mitte des 15. Jahrhunderts verliert sich davon jede Spur. Die Herrschaft fiel an die