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Sersheim - 74372 - Baden Württemberg

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Informationen über Sersheim

Sersheim ist eine Gemeinde mit etwa 5700 Einwohnern im Nordwesten des Landkreises Ludwigsburg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Sersheim liegt etwa 25 Kilometer nordwestlich von Stuttgart und fünf Kilometer nordöstlich von Vaihingen an der Enz. Zur Gemeinde Sersheim gehören außer dem Dorf Sersheim keine weiteren Orte.

Sersheim liegt am südlichen Rand des Strombergs an der Metter, die von Nordwesten kommend hier ihre Richtung ändert und nach Osten weiterfließt. Hier mündet der von Westen kommende Aischbach, der im Ort kanalisiert ist. Das Gemeindegebiet steigt nach Norden auf den Stromberg und nach Süden auf den Höhenrücken zwischen Metter und Enz an, ist aber überwiegend eben. Das Mettertal oberhalb des Orts sowie der Höhenrücken im Süden werden landwirtschaftlich genutzt, während die Gebiete im Norden und Osten der Gemeinde von Wald bedeckt sind.

Nachbarorte sind die Vaihinger Ortsteile Kleinglattbach (westlich) und Horrheim (nordwestlich), die Sachsenheimer Ortsteile Hohenhaslach (nördlich) und Großsachsenheim (östlich) sowie Oberriexingen (südlich).

Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt die abgegangene Ortschaft Spindelhofen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Reste eines Gutshofs und einer Straße deuten darauf hin, dass das Gemeindegebiet schon in römischer Zeit bewohnt war. Die heutige Siedlung, deren Name „Heim des Saro“ bedeutet, wurde erstmals 792 n. Chr. in einem Schenkungsbuch des Klosters Lorsch als Saraesheim erwähnt. Der Besitz des Ortes wechselte mehrfach, um 1100 gehörte der Ort dem Kloster Hirsau, worauf noch heute die Kugeln im Ortswappen hindeuten.

Im Mittelalter hatten zunächst die Grafen von Vaihingen die hohe Obrigkeit inne, nach deren Aussterben ab 1360 die Grafen von Württemberg; die Ortsherrschaft wurde durch deren Lehnsleute, die Herren von Sachsenheim ausgeübt. Auch andere Adelsfamilien wie die Herren von Helmstatt oder die Landschad von Steinach sowie Klöster hatten in dem Dorf Besitzungen. Im Jahre 1436 unterstellte sich ein Zehntel des Dorfs der württembergischen Herrschaft. Nach dem Aussterben derer von Sachsenheim und dem Erwerb weiterer Besitzungen gehörte das Dorf ab 1589 vollständig zu Württemberg und war anfangs dem Amt Grüningen, dann dem Amt Großsachsenheim unterstellt.

Das mittelalterliche Dorf lag im Dreieck zwischen Metter und Aischbach, die etwas weiter östlich zusammenfließen, und war von einem Holzzaun umgeben. Drei Tore, das Mühltor (zur Metter hin), das Obere oder Vaihinger Tor sowie das Gröninger Tor oder Schaftor am südlichen Ende der Schlossstraße, führten nach außen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Sersheim fast vollständig entvölkert; von 800 Einwohnern blieben nur 50 übrig. Erst ein Jahrhundert später war wieder die alte Einwohnerstärke erreicht. Bei der Reorganisation der württembergischen Verwaltung im Zuge der Umwälzungen, die 1806 zur Gründung des Königreichs Württemberg führten, kam das Dorf 1807 zunächst zum Oberamt Bietigheim und kurze Zeit später im Jahre 1808 zum Oberamt Vaihingen.

Im Jahre 1853 kam mit dem Bau der Westbahn das Industriezeitalter nach Sersheim und brachte den Einwohnern neue Erwerbsmöglichkeiten durch Arbeit in außerhalb gelegenen Betrieben. Sersheim selbst blieb hauptsächlich eine Wohngemeinde. Der Bahnhof Sersheim lag außerhalb an der Landstraße nach Kleinglattbach. Bereits 1863 erfolgte seine Umbenennung in Vaihingen-Sersheim.

Im Jahre 1905 erhielt Sersheim einen ortsnahen Haltepunkt. Der war am Hang etwas südlich des Ortskerns angelegt worden; durch die Anlage