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Seewald - 72297 - Baden Württemberg

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Informationen über Seewald

Seewald ist eine Gemeinde im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Nordschwarzwald.

Der Ortsteil Erzgrube liegt an der Nagoldtalsperre auf rund 550 m ü. NN. Der höchste Ortsteil, Besenfeld, liegt auf 800 m ü. NN. Über 90 % der Gemarkung sind von Waldflächen bedeckt. Die Schwarzwaldberge auf dem Gemeindegebiet von Seewald erheben sich bis auf 900 m ü. NN.

Im Ortsteil Urnagold entspringt die Nagold, in den Wäldern oberhalb von Besenfeld entspringen die Bäche Kalten, Laub und Poppel, welche sich auf der Gemarkung Enzklösterle zur Enz vereinen.

Die Gemeinde Seewald besteht aus den sieben Ortsteilen Besenfeld (1132 Einwohner) mit Urnagold (18 Einwohner) und Schorrental (westlich der Nagold, 24 Einwohner), Göttelfingen (426 Einwohner) mit Schorrental (östlich der Nagold), Omersbach (nördlich des Kropfbaches) und Morgental, Hochdorf (142 Einwohner) und Omersbach (südlich des Kropfbaches), Erzgrube (157 Einwohner), Allmandle (50 Einwohner), Eisenbach (94 Einwohner) und Schernbach (126 Einwohner) mit insgesamt 16 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern. (Stand 31. Dez. 2021) Seewald ist damit eindeutig als Flächengemeinde zu bezeichnen, mit einer großen Gemarkungsfläche.

Die räumlichen Grenzen der Ortsteile sind die der ehemaligen Gemeinden, bzw. im Falle von Allmandle und Eisenbach die bebaute Ortslage dieser Orte. In Seewald ist die Unechte Teilortswahl eingeführt, d. h. das Wahlgebiet bei Gemeinderatswahlen gliedert sich in sechs Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, die identisch sind mit den Ortsteilen mit der Ausnahme, dass die Ortsteile Allmandle und Eisenbach zu einem Wohnbezirk zusammengefasst werden.

Abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ortschaften sind Seehaus im Ortsteil Besenfeld sowie Glasehusen und Kropfmühle im Ortsteil Göttelfingen.

Besenfeld entstand im Hochmittelalter als Rodungsort und gehörte im 13. Jahrhundert den Pfalzgrafen von Tübingen. Danach gelangte der Ort an die Grafen von Eberstein, die das Dorf 1421 an die Grafen von Württemberg verkauften. Bis 1807 unterstand Besenfeld dem württembergischen Amt Dornstetten.

Göttelfingen, ebenfalls durch Rodung im Hochmittelalter entstanden, war im späten Mittelalter badisch geworden, ehe es durch Tausch 1603 an Württemberg gelangte. 1778 zerstörte ein Dorfbrand den ganzen Ort. Bis 1811 gehörte Göttelfingen zum württembergischen Amt Altensteig.

Während der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im 1806 entstandenen Königreich Württemberg wurden die vier Gemeinden Besenfeld, Erzgrube, Göttelfingen und Hochdorf bis 1812 nach und nach dem Oberamt Freudenstadt unterstellt. Bei der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangten die Ortschaften 1938 zum Landkreis Freudenstadt. 1945 wurde das Gebiet Teil der französischen Besatzungszone und erfuhr somit 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Am 1. Dezember 1971 vereinigten sich Erzgrube, Göttelfingen und Hochdorf zur neuen Gemeinde Seewald. Mit dieser fusionierte Besenfeld am 1. Januar 1975 zur heutigen Gemeinde Seewald.

Seit der Reformation ist Seewald evangelisch geprägt. Heute besteht je eine evangelische Gemeinde in Besenfeld und Göttelfingen, die zur Verbundkirchengemeinde Seewald zusammengefasst sind. In Besenfeld gibt es außerdem noch eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Gemeinde, während in Göttelfingen das örtliche Missionshaus der evangelisch-landeskirchlichen Liebenzeller Gemeinschaft ansässig ist. In Besenfeld betreibt die freikirchliche Brüderbewegung ein Freizeitheim. Die nächstgelegene römisch-katholische Kirche befindet sich in Baiersbronn.

Überregional bekannt wurde der Teilort Göttelfingen, nachdem der örtliche evangelische Pfarrer am 25. Juli 2012 ankündigte, zur Römisch-Katholischen Kirche konvertieren zu wollen und