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Schwieberdingen - 71701 - Baden Württemberg

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Informationen über Schwieberdingen

Schwieberdingen ist eine Gemeinde mit rund 11.000 Einwohnern im Landkreis Ludwigsburg. Sie liegt rund fünf Kilometer von der Kreisstadt Ludwigsburg und zehn Kilometer von der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart entfernt. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Der möglicherweise im 3. Jahrhundert gegründete Ort wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt. Geprägt wurde er vor allem durch seine Lage an der alten, von Flandern bis ans Schwarze Meer führenden Handels- und Heerstraße, auf der die heutige B 10 verläuft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Gemeinde grundlegend verändert. Aus dem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Dorf entstand durch die Ansiedlung großer Unternehmen eine moderne Industriegemeinde.

Schwieberdingen liegt im südwestlichen Neckarbecken, einer lössbedeckten und durch Flusstäler eingeschnittenen Hochfläche im Zentrum Baden-Württembergs, und befindet sich etwas südlich des 49. Breitengrades.

Die Landschaft um Schwieberdingen zeigt eine große Verschiedenartigkeit an Bodenformen, die sich auch an den Flurnamen mit den Endungen -berg, -grund oder -tal erkennen lässt. Durch den Ort fließt der kleine Fluss Glems, der sich hier in den Muschelkalk des sonst nur leicht welligen Geländes des Langen Feldes und des Strohgäus eingegraben hat. Im Glemstal selbst finden sich größere zusammenhängende Auenbereiche, die periodisch überflutet werden.

Etwa 35 % der Schwieberdinger Bodenfläche besteht aus Siedlungs- und Verkehrsfläche, rund 62 % aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. Der Rest besteht aus Wald und Wasserflächen.

Der höchste Punkt der Gemarkung, die Katharinenlinde, liegt bei 351 m ü. NN, der tiefste an der Gemarkungsgrenze im unteren Glemstal bei 238 m ü. NN.

Fünf Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Schwieberdingen. Im Uhrzeigersinn beginnend im Norden sind dies Markgröningen, Möglingen, Korntal-Münchingen, Hemmingen und Eberdingen.

Schwieberdingen ist gekennzeichnet durch sein mildes Klima, das durch seine Lage im südwestlichen Neckarbecken – abgeschirmt durch den Schwarzwald im Westen, die Schwäbische Alb im Süden, den Schwäbisch-Fränkischen Wald im Osten und das Strom- und Heuchelberggebiet im Nordwesten – geprägt ist. Neben dem Oberrheintal ist der Großraum Stuttgart – zu dem Schwieberdingen gehört – eines der wärmsten Gebiete Deutschlands. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer mittleren monatlichen Temperatur von 18,8 °C, während der Januar als kältester Monat durchschnittlich 1,3 °C aufweist. Neben den milden Temperaturen sind die lange Sonnenscheindauer, die geringen Niederschläge und niedrige Windgeschwindigkeiten bei großer Häufigkeit von Windstille charakteristisch. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Schwieberdingen liegt bei 679 mm. Die Hauptniederschläge fallen, wie in Süddeutschland üblich, im Sommer, wobei der Juni und der August die höchsten Niederschlagsmengen aufweisen. Die Niederschlagsarmut in der Region hat dazu geführt, dass schon früh eine Fremdwasserversorgung notwendig wurde, woraufhin die Bodenseewasserversorgung ab 1954 aufgebaut wurde.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2019.

Die ersten nachweisbaren Spuren einer Besiedelung auf der heutigen Gemarkung Schwieberdingen sind seit der Jungsteinzeit vorhanden. Der äußerst fruchtbare Boden und die Furt über die Glems zogen bereits ab 5000 v. Chr. erste Siedler an. Funde des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg belegen zwei Siedlungen. Die ältere – in Fachkreisen als Schwieberdinger Gruppe bezeichnet – ist zeitlich etwa im Jahre 4300 bis 4200 v. Chr. einzuordnen. Zu ihr gehört auch das in einem Hockergrab entdeckte Skelett einer jungen Frau, genannt Mathilde, die etwa 4000 v. Chr. gelebt hat. Die zweite Siedlung datiert in die Michelsberger Kultur und