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Schwanau - 77963 - Baden Württemberg

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Informationen über Schwanau

Schwanau ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Schwanau liegt 8 km von Lahr entfernt in der Oberrheinischen Tiefebene und grenzt direkt an den Rhein und damit an Frankreich.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Meißenheim, im Osten an die Stadt Lahr, im Südosten an die Stadt Mahlberg, im Süden an Kappel-Grafenhausen und im Westen an die elsässischen Gemeinden Rhinau und Gerstheim.

Schwanau besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Allmannsweier, Nonnenweier, Ottenheim und Wittenweier. Zu den ehemaligen Gemeinden Allmannsweier und Wittenweier gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur ehemaligen Gemeinde Nonnenweier gehören das Dorf Nonnenweier und die Häuser Elektrizitätswerk. Zur ehemaligen Gemeinde Ottenheim gehören das Dorf Ottenheim und die Häuser An der Rheinbrücke.

Auf dem Gemeindegebiet wurden zahlreiche archäologische Funde gemacht, insbesondere aus der Hallstatt- und Römerzeit.

Ottenheim darf als der älteste der vier Orte gelten und geht wohl auf eine fränkisch-alemannische Gründung an einem bedeutenden Rheinübergang zurück. Von Ottenheim aus erfolgte in den folgenden Generationen die Erschließung des zu dieser Zeit noch weitgehend sumpfigen Umlandes. Allmannsweier, Nonnenweier und Wittenweier wurden als Ottenheimer Ausbausiedlungen des 8. Jahrhunderts gegründet.

Im Frühmittelalter waren die Dörfer, gemeinsam mit dem sogenannten „Riedgang“ von Mahlberg bis Altenheim, Reichsgut und als Ausstattungsgut dem jeweiligen Ortenaugrafen verliehen. Diese Grafschaftsrechte wurden bis ins frühe 13. Jahrhundert von den Zähringern gehalten. Nach deren Aussterben zog Friedrich II. das Reichsgut der Ortenau, darunter die vier Dörfer Schwanaus, kurzzeitig an das Reich, bald darauf aber kamen sie unter die Herrschaft der Geroldsecker.

Ottenheim und die nahegelegene Burg Schwanau blieben auch nach den Herrschaftsteilungen der Geroldsecker gemeinsamer Besitz der verschiedenen Linien, die Dörfer Allmannsweier, Nonnenweier und Wittenweier gingen aber als Heiratsgut bald in andere Familien über, die in späteren Jahrhunderten der freien Reichsritterschaft angehörten, insbesondere der Böcklin von Böcklinsau. Von diesen Familien wurde früh die Reformation eingeführt. Dies führte immer wieder zu Konflikten mit dem badischen Amtmann auf Mahlberg, der vor allem in Ottenheim noch Rechte hielt und den Protestantismus eindämmen wollte. Dennoch blieben die vier Dörfer bis heute mehrheitlich protestantisch geprägt.

Während der Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts wurden alle Dörfer mehrmals zerstört und ausgeplündert. Bei Wittenweier fand 1638 eine Schlacht des Dreißigjährigen Krieges statt. Auch die Kriege nach der französischen Revolution hinterließen ihre Spuren. Im Zuge der Mediatisierung der Reichsritterschaft kamen die Dörfer bis 1806 als eigenständige Gemeinden zum Großherzogtum Baden. Ihre Grenzlage am Rhein führte in verschiedenen Kriegen immer wieder zu Evakuierungen, Verlusten und Zerstörungen, so 1870, 1914, 1940 und 1945. Vor allem Artilleriebeschuss in der Endphase des Zweiten Weltkrieges zerstörte in allen Dörfern viele Gebäude, so auch den Spitzturm der Kirche in Ottenheim, der erst 2015 wieder aufgebaut wurde.

Im Zuge der Verwaltungsreform der 1970er Jahre kamen die Dörfer zum neu gegründeten Ortenaukreis und schlossen sich am 1. Juli 1972 in einer Gemeinde zusammen (Bereits am 1. Dezember 1971 war die Gemeinde Wittenweier nach Ottenheim eingemeindet worden). Die neue Gemeinde erhielt den Namen der alten Geroldseckerburg am Rhein: Schwanau. Zugleich wandelten sich die Orte gemäß ihrer wirtschaftlichen Struktur. Die Anzahl der Haupterwerbslandwirte nahm stetig ab, dagegen wuchsen Industriebetriebe und der Anteil der Pendler, die ihrem