Wappen von Schliengen

Schliengen - 79418 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Schliengen

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Schliengen

Schliengen ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.

Schliengen liegt zwischen Müllheim und der Kreisstadt Lörrach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Oberrheinebene in 225 Meter über Normalnull, über die Vorbergzone des Eggenertals bis zum Gipfel des Blauen (auch Hochblauen) in 1165 Meter Höhe.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Auggen, im Nordosten an den Ortsteil Feldberg der Stadt Müllheim, beide im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Osten an Malsburg-Marzell, im Süden an die Stadt Kandern und den Kurort Bad Bellingen im Landkreis Lörrach sowie im Westen an den Ortsteil Steinenstadt der Stadt Neuenburg am Rhein, wieder im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Die Gemeinde Schliengen besteht aus den fünf Ortsteilen Liel, Mauchen, Niedereggenen, Obereggenen und Schliengen. Die räumlichen Grenzen der Ortsteile sind identisch mit denen der früher selbstständigen Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt mit Ausnahme des Ortsteils Schliengen durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name des jeweiligen Ortsteils. Die Ortsteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung und mit Ausnahme des Ortsteils Schliengen sind in den Ortsteilen Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.
siehe auch Burg Obereggenen (Grüneck)

Zum Ortsteil Liel gehören das Dorf Liel und die Höfe „Karlshof, Erlenboden, Fohlenweide“. Zu den Ortsteilen Mauchen und Niedereggenen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zum Ortsteil Obereggenen gehören die Dörfer Obereggenen und Schallsingen, Schloss „Bürgeln, Schloß“, der Hof Lippisbacherhof und das Haus Blauenhaus. Zum Ortsteil Schliengen gehören das Dorf Schliengen, der Hof Altingermühle und die Häuser Bahnstation Schliengen.
Im Ortsteil Schliengen liegen die Wüstungen Gotones vilare, Kutzmühle und Lielmühle. Im Ortsteil Mauchen liegen die Wüstungen Hofen und Wettlingen. Im Ortsteil Obereggenen liegen die Wüstungen Am brennten Buck, Bützihoff und Gorgendorf. Im Ortsteil Schliengen liegt das abgegangene Dorf Altingen von dem heute noch die Altingermühle besteht.

Schliengen wurde erstmals 820 als Sliingas in einem Urkundenbuch der Stiftsbibliothek St. Gallen erwähnt. Es gehörte früher zum Fürstbistum Basel, wo es seit 1719 Sitz der Landvogtei Schliengen war. Die lange Zugehörigkeit zum Fürstbistum Basel ist auch am Baselstab in der linken Wappenhälfte abzulesen. 1546 erließ der Fürstbischof von Basel eine Dorfordnung, die bis zur Einführung der „Badischen Gemeindeordnung“ im 19. Jahrhundert gültig war. 1704 erhält Schliengen vom Basler Fürstbischof das Marktrecht.

Im Ersten Koalitionskrieg gegen Frankreich zwang Erzherzog Karl am 24. Oktober 1796 in der Schlacht bei Schliengen den französischen General Jean-Victor Moreau zum Rückzug über den Rhein bei Hüningen.

Nach der Säkularisation aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 kam der Ort an das Großherzogtum Baden und wurde von 1803 bis 1810 Sitz des Bezirksamtes Schliengen. Der moderne Schienenverkehr erreichte Schliengen am 15. Juni 1847, als der Abschnitt Müllheim im Markgräflerland – Schliengen eröffnet wurde. In Baden gehörte Schliengen lange zum Landkreis Müllheim und wurde 1973 nach dessen Auflösung dem Landkreis Lörrach zugeordnet.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1973 die bis dahin selbstständige Gemeinden Liel, Mauchen und Niedereggenen eingemeindet. Die Eingemeindung von Obereggenen erfolgte am 1. Januar 1974.

Während Mauchen – wie Schliengen selbst – Teil des Fürstbistums Basel war, gehörte Liel den Freiherren von Baden und damit