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Schemmerhofen - 88433 - Baden Württemberg

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Informationen über Schemmerhofen

Schemmerhofen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Mit rund 8800 Einwohnern ist sie die größte kreisangehörige Landgemeinde.

Schemmerhofen liegt etwa neun Kilometer nördlich der Großen Kreisstadt Biberach an der Riß. Der Gemeindeteil Langenschemmern wird von einem Abschnitt des Mühlbachs durchflossen, der knapp unterhalb bzw. südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet. Diese durchfließt weiter nördlich den Gemeindeteil Schemmerberg.

Zu Schemmerhofen gehören sechs Ortsteile:

  • Schemmerhofen, der für die Gemeinde namensgebende Hauptort, entstand 1972 durch den Zusammenschluss der aufgegangenen Orte Langenschemmern und Aufhofen
  • Alberweiler
  • Altheim
  • Aßmannshardt
  • Ingerkingen
  • Schemmerberg

Zudem gibt es die Wohnplätze Bachhof, Britschweiler, Brühlhof, Eichelsteig, Grafenwald, Mittenweiler, Öschhof und Ziegelei. Wüstungen auf dem Gemeindegebiet sind Hugeshoven, Leithausen und Lindach.

Nach dem Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands (nach Meynen/Schmithüsen 1962 bzw. Ssymank 1994) ist die Gemeinde Schemmerhofen innerhalb des Alpenvorlandes Teil der Donau-Iller-Lech-Platte. Der Großteil der Gemeinde befindet sich im Hügelland der unteren Riß. Ein kleiner Teil der Gemeinde kann dem Naturraum der Riß-Aitrach-Platten zugeordnet werden. Das Hügelland der unteren Riß ist ein Tertiärhügelland, welches sich durch ein kleinräumig wechselndes Relief, mit relativ geringen Höhenunterschieden von 50–100 Metern, charakterisiert. Das Tertiärhügelland besteht aus den Ablagerungen des Molassebeckens. Die Geologie der Gemeinde entstand somit im Miozän (ca. 24-5 Mio. Jahre). Die direkte Nachbarschaft zum Naturraum der Riß-Aitrach-Platten (bspw. Umgebung um Biberach an der Riß) spielt auch in Schemmerhofen eine Rolle. Das Landschaftsbild, wie es sich uns heute präsentiert, wurde während des Quartärs (2,5 Mio. Jahre bis heute) geformt. Einerseits mit der Endmoräne und den Schottern aus der Mindel-Kaltzeit, welche heute die Grundlage für den Abbau von Sand- und Kieslagerstätten ist. Andererseits durch die periglaziale Prägung der Landschaft durch die Riß- und Würmkaltzeit. Dieser Einfluss kann man an den tiefgründigen, sandigen Lehmböden und Muldentäler erkennen. Die Breite des Rißtals steht im Widerspruch zur Wasserführung der heutigen Riß. Dabei handelt es sich beim Rißtal um ein früheres Schmelzwassertal während der letzten Kaltzeit (Würm), welches durch enorme Mengen an Wasser geformt wurde. Die Schmelzwässer flossen in die Donau, welches als Urstromtal fungierte. Zusammengefasst kann man die Gemeinde Schemmerhofen in drei Einheiten gliedern. Das Areal der Mindel-Kaltzeit Endmoräne mit seinen Schottern und Kieswerken (Aufhofen, Alberweiler, Aßmannshardt), in das Tertiärhügelland mit seinem flachwelligen Landschaftszügen (Altheim, Ingerkingen) und in das Rißtal mit seinen breiten Tal und einem höheren Grünflächenanteil (Langenschemmern, Schemmerberg).

Schemmerhofen grenzt im Norden an Laupheim, im Osten an Mietingen und Maselheim, im Süden an Warthausen und Biberach an der Riß und im Westen an Attenweiler, Oberstadion, Unterstadion und Ehingen an der Donau. Die drei letztgenannten Gemeinden liegen im Alb-Donau-Kreis.

Im Norden der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Gedüngtes Ried.

Die Gemarkung der heutigen Gemeinde Schemmerhofen lag im Hochmittelalter im Rammachgau auf dem Gebiet des Herzogtums Schwaben und unterstand kirchlich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dem Bistum Konstanz.

Die erste urkundliche Erwähnung von Langenschemmern ist offen. Ob es sich bei dem im Jahre 851 erstmals genannten „Scammara“ um Langenschemmern oder um Schemmerberg handelt, ist nicht bekannt. Für das Jahr 1095 wird in einer Urkunde „ad Scammares“ genannt. Weitere urkundliche Nennungen stammen aus den Jahren 1127 als „Schamern“, 1242 als „Scammun“, 1319 als „Krutschemmern“ und 1361