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Schallbach - 79597 - Baden Württemberg

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Informationen über Schallbach

Schallbach ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Sie liegt nördlich von Lörrach. Der Ort ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen.

Schallbach liegt im Dreiländereck von Deutschland, der Schweiz und Frankreich an den Südwestausläufern des Schwarzwaldes am Ausgang des Kandertals im Großraum Basel – Weil – Lörrach.

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Maugenhard der Gemeinde Efringen-Kirchen, im Nordosten an den Ortsteil Wollbach der Stadt Kandern, im Osten an Wittlingen, im Süden an Rümmingen und Binzen, im Westen an Fischingen und im Nordwesten an den Ortsteil Egringen der Gemeinde Efringen-Kirchen.

Bei der Herausbildung des Oberrheingrabens in der Tertiärzeit entstand im Randbereich des Grabens vor dem aufsteigenden Schwarzwald eine Vorbergzone. Diese Vorberge bestehen zum großen Teil aus nicht mit dem Schwarzwald aufgestiegenen Bruchschollen des Deckgebirges, das auf den Höhen des Südschwarzwaldes längst abgetragen ist. Dazu gehören in der näheren Umgebung die Jurakalktafeln über Hammerstein und Holzen oder der Isteiner Klotz. Anderswo bilden Sedimente, die erst bei der Einsenkung des Grabens abgelagert wurden, den Untergrund des Markgräfler Hügellandes. Dies trifft für die Gemarkung Schallbach vollumfänglich zu. Eine dicke Lössdecke verhüllt die entsprechenden Tertiärschichten, die sog. Elsässer Molasse, die am Läufelberg über Fischingen aufgeschlossen ist und lange Zeit in der Tongrube Rümmingen abgebaut wurde. Dabei handelt es sich um Brack- bzw. Süßwassersedimente, die den Rückzug des Meeresarmes dokumentieren, der zeitweise den Graben füllte. Eine Bohrung beim benachbarten Maugenhard erschloss unter 5 m Löss 18 m Elsässer Molasse und darunter etwa 300 m Meeresablagerungen (Tone und Mergel der Froidefontaine-Formation).

Schallbach liegt im Bamlacher Graben, einer NW-SO streichenden tektonischen Senke zwischen den Hochschollen von Hohe Schule und Behlen im N und dem Läufelberg-Katzenberghorst im S. Die den Graben im S begrenzende Verwerfung ist beim Dorf etwas westlich der K 6327 anzunehmen.

Die sanften Geländeformen um das Dorf sind einmal dem starken Bodenfließen (Solifluktion) während der Kaltzeiten, zum anderen der nivellierenden Lössüberdeckung zu verdanken. So fließt der Egggrabenbach, die Mulde um das Dorf entwässernd, in einem sehr flachen, von jungen Abschwemmmassen erfüllten Tälchen zur Kander.

Schallbach wurde 1240 erstmals in einer Urkunde des Klosters Sankt Blasien erwähnt.

Schallbach ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbandes „Vorderes Kandertal“, in dem die Gemeinden Binzen, Eimeldingen, Fischingen, Rümmingen, Schallbach und Wittlingen seit dem Jahr 1971 ihre Verwaltung zusammenfassen. Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes ist Binzen. Auf diese Weise ist es diesen kleinen Gemeinden gelungen, weitgehend ihre Unabhängigkeit in Form eines eigenen Bürgermeisters und Gemeinderates zu bewahren.

Der Gemeinderat in Schallbach hat acht Mitglieder. Er besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 65,4 % (2014: 51,4 %).

Der ehrenamtliche Bürgermeister Martin Gräßlin (amtierend seit 1. Dezember 2013). Gräßlin war im Oktober 2013 im zweiten Wahlgang zum Nachfolger von Rudolf Schöpflin gewählt worden.

Die Evangelische Kirche Schallbach wurde erstmals 1275 erwähnt; ihr Turm stammt von 1420.