Wappen von Sasbachwalden

Sasbachwalden - 77887 - Baden Württemberg

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Informationen über Sasbachwalden

Sasbachwalden, mundartlich Saschwalle, ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Ortenaukreis. Der staatlich anerkannte Kneipp- und Heilklimatische Kurort liegt am Westrand des nördlichen Schwarzwalds.

Sasbachwalden liegt am Westhang der Hornisgrinde im Nordschwarzwald in 172 bis 1164 Meter Höhe zwischen Baden-Baden und Offenburg. Naturräumlich zählt der Westteil des Gemeindegebiets zu den Ortenau-Bühler Vorbergen der Vorbergzone. Daran schließt sich im Schwarzwald das Granit-Grundgebirge des Nördlichen Talschwarzwaldes an, die im Buntsandstein liegenden Höhenbereiche im Osten der Gemeinde gehören zum Naturraum Grindenschwarzwald und Enzhöhen. Mehr als 70 Prozent der Gemeindefläche bestehen aus Wald.

Das nach Westen offene Tal ermöglicht einen Fernblick über die gesamte Rheinebene bis nach Straßburg und zu den Vogesen.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Lauf, im Osten an Forbach im Landkreis Rastatt, im Süden an Seebach und Kappelrodeck und im Westen an die Stadt Achern und an Sasbach.

Zur Gemeinde Sasbachwalden gehören das Dorf Sasbachwalden, die Weiler Bischenberg, Brandmatt, Hohritt, Oberer Langert, Unterer Langert, Sandweg und Vorstadt (ehemaliger Weiler, mit Sasbachwalden zusammengewachsen), die Zinken Auf der Eck, Birkenhöf, Büchelbach, Hagenberg, Hörchenberg, In den Höfen, Kappelberg, Murberg, Schönbüch, Steilisberg, Vogelsberg und Winterbach, die Höfe Hohenstich, Hurschenacker, Kirschenberg, Schelzberg und Straubenhöf und die Wohnplätze Bachmatt, Breitenbrunnen, Grieseneck, Illenbach, Illengrund, Katzenstein und Lierenbach. Das im Gemeindegebiet liegende, oftmals als abgegangene Ortschaft bezeichnete Oberhäusern existiert weiterhin; als Name für den Weiler wurde ungefähr ab dem Jahr 1800 allerdings, nach den dortigen Hofbesitzern, die Bezeichnungen Dollenhöfe, Straubenhöfe und Birkenhöfe verwendet.

Sasbachwalden wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt. Es kam jedoch nicht zur Ausbildung eines geschlossenen Dorfkerns, sondern der Ort blieb über Jahrhunderte eine Ansammlung von Weilern und Einzelgehöften.

Am 2. Februar 1644 wurde eine neue Dorfordnung erstellt, da „die Alte verloren ging“(!). Unterschrieben wurde diese vom Schultheißen des Gerichtes Sasbach, Hans Friedrich Fritz, vom Heimburger zu Sasbachwalden, Michael Ebler, sowie von den Sasbachwaldener Zwölfern Mathias Wörner, Hans Dietrich, Hans Bürk, Veit Straub und Hans Basler. Im ersten Teil dieser Dorfordnung sind die „Statuten, wonach der Heimburger sich zu verhalten hat“ aufgeführt. Der zweite Teil betrifft u. a. die Aufgaben der Zwölfer sowie die jährlichen Wahlen des Heimburgers, des Viehhirts und des Schweinehirts.

Sasbachwalden war bis zum Jahre 1803 bischöflich-straßburgisch; es gehörte zum Hochstift Straßburg, dem weltlichen Gebiet des Bischofs von Straßburg. In dessen Verwaltungsstruktur gehörte Sasbachwalden zum Oberamt Oberkirch, dort gemeinsam mit den Gemeinden Sasbach, Obersasbach und Sasbachried zum „Gericht Sasbach“.

1818 wurde Sasbachwalden eine selbständige Kommune. Der Ort gehörte bis 1924 zum Amtsbezirk Achern, danach zum Landkreis Bühl. Nach dessen Auflösung 1973 kam er zum Ortenaukreis.

Weiteres siehe auch unter Burg Hohenrod.

Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Achern an.

Die Gemeinderatswahl vom 26. Mai 2019 brachte folgendes Ergebnis (mit Vergleichszahlen der Wahl 2009 und 2014):

Nachdem die bischöflich-straßburgische Herrschaft Oberkirch 1803 an den badischen Staat übergegangen war, wurde zunächst aus jedem Ort mit mindestens 300 Einwohnern eine „Stabhalterei“ mit einem Stabhalter an der Spitze eingeführt. 1809 formte man größere Einheiten, die nun als „Vogteien“ bezeichnet wurden; das jeweilige Gemeindeoberhaupt trug die Amtsbezeichnung Vogt. 1818 wurden schließlich die alten Gerichtsverbände mit dem Schultheißen an der Spitze aufgelöst; aus den bisherigen Vogteien wurden die Gemeinden heutiger Art, wieder