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Sasbach - 77880 - Baden Württemberg

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Informationen über Sasbach

Sasbach ist eine Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg.

Sasbach liegt in der Ortenau, am Rand der Oberrheinischen Tiefebene und am Westrand des Schwarzwalds, zwischen Achern (2 km südwestlich) und Bühl (etwa 8 km nordwestlich). Obersasbach liegt östlich von Sasbach.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Ottersweier im Landkreis Rastatt, im Osten an Lauf, im Süden an Sasbachwalden und im Westen an die Stadt Achern.

Zur Gemeinde Sasbach mit der früher selbstständigen Gemeinde Obersasbach gehören 13 Dörfer, Weiler, Zinken und Höfe. Zur ehemaligen Gemeinde Obersasbach gehören das Dorf Obersasbach, die Weiler Blumberg und Hundsbosch, die Zinken Erlenbad mit Kloster und Sanatorium Marienheim, Illenbach, Vogelsberg und Winterbach und die Höfe Kammersbrunn und Klepperhöfe. Zur Gemeinde Sasbach in den Grenzen von 1972 gehören das Dorf Sasbach und die Orte Lindenhof(haus), Siedlung und Unterstmatt. Im Gemeindeteil Sasbach liegen die abgegangenen Ortschaften Rothenhausen und Überslag.

Historische Schreibweisen des Ortsnamens sind unter anderen Sahspach, Sachspach, Saspach, Saßsbach, Sahenspach.

Bereits um 750 muss die Siedlung Sasbach an der ehemaligen Römerstraße (Furt durch den Bach Sasbach beim heutigen Gasthaus Ochsen), die das Lager Straßburg mit dem Badeort Baden (-Baden) verband, bestanden haben, denn 776 starb der Straßburger Bischof Heddo, der das Kirchspiel Sasbach am Ort einer der drei großen Markgenossenschaften der Ortenau im Bereich der Diözese Straßburg gegründet hatte. Sasbach gehört somit zu den früh besiedelten Orten königlich fränkischen Ursprungs, war Königsgut und Sitz der Mutterkirche eines großen Sprengels. Auf das 8. Jahrhundert deutet auch das Patrozinium der hl. Brigida der Pfarrkirche St. Brigitta hin, ebenso auf einen früheren Einfluss des Klosters Honau, das bis zum Jahr 1348 Rechte (Zinsgefälle) in Sasbach behielt.

1070 gelangten die Ullenburg und Ländereien im vorderen Renchtal und in der weiteren Ortenau, darunter Sasbach, durch Schenkung in das Eigentum des Bischofs von Straßburg.

1136 erschienen „ecclesia“ und Zugehörungen in Sasbach im Besitz des Klosters Schuttern. Zu folgern ist, dass das Kloster Schuttern im Mittelalter Patronatsherr der Sasbacher Kirche war.

1138 bzw. 1852 übergaben der Freigeborene Eberhard von Sasbach und seine Ehefrau Heilwig ihr Gut in Sasbach an das Kloster Reichenbach. Heinz Gabathuler identifizierte diesen mit Eberhard de Saccho, der 1137/1739 Prokurator der Grafen von Gammertingen in Chur war. Damit wäre Sasbach der Ursprung des Ostschweizer Adelsgeschlechts der Freiherren von Sax.

1316 wurde der Straßburger Bischof auch weltlicher Landesherr im Rench-, Acher- und Sasbachtal, der Bischof hatte damit auch die hohe Gerichtsbarkeit inne. In Sasbach war der Bischof somit Grundeigentümer, geistlicher Herr und weltlicher Landesherr. Von 1392 an wurde die Pfarrei Sasbach von Mönchen des Klosters Schuttern versorgt.

Durch die Schlacht bei Sasbach am 27. Juli 1675 gelangte Sasbach in die Geschichtsbücher. Im Holländischen Krieg (1672–1679) trafen in und um Sasbach Truppen Ludwigs XIV. unter Marschall Turenne und kaiserliche Truppen unter dem Feldherrn Raimondo Montecuccoli zusammen. Dabei wurde der Ort niedergebrannt. Nur drei Häuser sollen stehengeblieben sein. Marschall Turenne wurde dabei noch vor Beginn der eigentlichen Schlacht durch eine Geschützkugel tödlich getroffen. An diese Begebenheit erinnert heute ein Gedenkstein von 1675 („Hier ist Turenius vertötet worden“), ein Obelisk und das kleine Turenne-Museum.

1781 erhielt Sasbach Marktrecht durch den Landesherrn, den Fürstbischof von Straßburg; ein Jahr später wurde