Wappen von Riesbürg

Riesbürg - 73469 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Riesbürg

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Riesbürg

Riesbürg ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde Riesbürg liegt im Nördlinger Ries etwa fünf Kilometer westlich von Nördlingen.

Das Gemeindegebiet besteht aus zwei durch Bopfinger und Nördlinger Gebiet räumlich getrennten Teilen, einem nördlichen mit den Ortsteilen Pflaumloch und Goldburghausen sowie dem südlichen Teil mit Utzmemmingen.

Zur Gemeinde Riesbürg mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Goldburghausen, Pflaumloch und Utzmemmingen gehören fünf Dörfer, Höfe und Häuser. Zur ehemaligen Gemeinde Goldburghausen gehört das Dorf Goldburghausen. Zur ehemaligen Gemeinde Pflaumloch gehört das Dorf Pflaumloch. Zur ehemaligen Gemeinde Utzmemmingen gehören das Dorf Utzmemmingen, das Gehöft Alte Bürg und das Haus Ringlesmühle sowie die abgegangene Ortschaft Rysmühle.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Kirchheim am Ries, im Osten an die bayerische Stadt Nördlingen, im Süden an die Stadt Neresheim und im Westen an die Stadt Bopfingen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. April 1972 die Gemeinde Goldburghausen und am 1. Januar 1973 die Gemeinde Utzmemmingen nach Pflaumloch eingemeindet. Die Gemeinde Pflaumloch wurde am 25. Juli 1973 in Riesbürg umbenannt. Riesbürg ist ein Kunstname, der sich auf das nahegelegene Nördlinger Ries bezieht. Die Silbe Bürg knüpft den Bezug zu ehemaligen Burgen und Festungen im Ortsteil Utzmemmingen. Noch heute gibt es dort die Alte Bürg.

Die Ortsteile der heutigen Gemeinde gehören alle seit Beginn des 19. Jahrhunderts zu Württemberg, wo sie dem Oberamt Neresheim zugeordnet waren. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg kamen sie 1938 zum Landkreis Aalen. 1945 bis 1952 gehörten die Gemeinden zum Nachkriegsland Württemberg-Baden, das 1945 in der Amerikanischen Besatzungszone gegründet worden war, ab 1952 zum heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Seit der Kreisreform von 1973 ist die neu formierte Gemeinde Teil des Ostalbkreises.

Direkt an der B 29 zwischen Aalen und Nördlingen liegt der Verwaltungssitz der Gemeinde mit ca. 1000 Einwohnern und rund 350 Industriearbeitsplätzen.

Der Ort Pflunloch wurde 1246 erstmals urkundlich erwähnt, jedoch wurde zumindest 1503 der Ort selber Pflaulach genannt. Durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803 erhielt Oettingen-Wallerstein u. a. das Kloster Kirchheim am Ries zugesprochen, darunter auch viele Anwesen in Pflaumloch. Im Rahmen der Mediatisierung fiel das Oettingensche Gebiet 1806 zunächst an das Königreich Bayern und dann 1810 durch Gebietsaustausch an das Königreich Württemberg. Im Jahr 1872 lebten laut Beschreibung des Oberamts Neresheim in Pflaumloch 481 Einwohner, davon 171 evangelische und 125 jüdische.

Siehe auch: Synagoge (Pflaumloch)

Utzmemmingen befindet sich umgeben von bayerischen Orten am Fuße der Schwäbischen Alb. Der Ort ist mit rund 1100 Einwohnern der größte der Gemeinde Riesbürg. Seit 1972 darf der Ort auch als staatlich anerkannter Erholungsort werben. Utzmemmingen wurde zum ersten Mal im Jahr 852 urkundlich erwähnt. Wie Pflaumloch kam der Ort aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses 1806 zunächst an das Königreich Bayern, ging dann aber schon vier Jahre später durch Gebietsaustausch an das Königreich Württemberg.

Goldburghausen ist mit rund 300 Einwohnern der kleinste Ort der Gemeinde. Er wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte lange zur Reichsstadt Nördlingen und kam Anfang des 19. Jahrhunderts an das Königreich Württemberg.

Der Ortsteil Utzmemmingen ist überwiegend katholisch geprägt, da die Zugehörigkeit zur Deutschordenskommende Kapfenburg die Einführung der Reformation verhinderte. Mittelpunkt der Kirchengemeinde ist die