Wappen von Renchen

Renchen - 77871 - Baden Württemberg

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Informationen über Renchen

Renchen ist eine kleine Stadt in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Renchen liegt in den Vorbergen des nördlichen Schwarzwalds am Ausgang des Renchtals in die Oberrheinische Tiefebene.

Das Stadtgebiet grenzt im Norden an die Stadt Achern, im Osten an die Gemeinde Kappelrodeck, im Süden an die Stadt Oberkirch, im Südwesten an die Gemeinde Appenweier und im äußersten Nordwesten an die Stadt Rheinau.

Die Stadt Renchen besteht aus den Ortsteilen Erlach (ca. 900 Einwohner), Renchen und Ulm (ca. 2030 Einwohner). Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früher selbständigen Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung der Stadtteile Erlach und Ulm erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und mit Bindestrich verbunden nachgestellt der Name des jeweiligen Stadtteils. In diesen beiden Stadtteilen sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet. In den beiden Ortschaften befinden sich örtliche Verwaltungsstellen unter den Bezeichnungen Ortsverwaltung Ulm und Ortsverwaltung Erlach. Alle drei Ortsteile bilden zugleich jeweils einen Wohnbezirk im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. Zum Stadtteil Erlach gehört das Dorf Erlach. Zum Stadtteil Renchen gehören die Stadt Renchen und der Gemeindeteil Maiwald. Zum Ortsteil Ulm gehören das Dorf Ulm, die Zinken Kaier, Kolbenhalt und Reiersbach und das Gehöft Rothof. Im Stadtteil Erlach liegen die Wüstungen Oberhof und Zöllerhöfe, auf die jeweils nur ein Flurname hindeutet, und Walhofen. In Renchen liegen die Wüstungen Brunnhurst, Holzhof, Hornhofen (möglicherweise aber umbenannt), Lohern, Schneckenhöfen und Schwenzelshöfen, das möglicherweise auch umbenannt wurde. Die Ortschaft Armenhöfen ist in Ulm aufgegangen.

Ca. 7 km nordwestlich des Ortes Renchen hat die Gemeinde ein Exklave, in der u. a. der Maiwaldsee liegt.

Renchen wurde erstmals urkundlich 1115 erwähnt. 1326 wurden Renchen die Stadtrechte verliehen. Durch die Zerstörungen des Dreißigjährigen Kriegs war der Ort jedoch zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken und verlor die Stadtrechte. 1838 wurde Renchen durch den Großherzog von Baden wieder zur Stadt erklärt, verlor das Recht, sich Stadt zu nennen, aber durch die neue deutsche Gemeindeordnung 1935 ein zweites Mal. 1950 wurden Renchen wegen seiner historischen Vergangenheit die Stadtrechte zum dritten Mal verliehen. Während der französischen Besetzung Kehls nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich in Renchen der Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Kehl.

Renchen gehörte bis Ende 1972 zum Landkreis Kehl, Erlach und Ulm hingegen zum Landkreis Offenburg. Bei der Auflösung der beiden Kreise fiel das gesamte Gebiet an den neugebildeten Ortenaukreis. Am 1. Januar 1975 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Erlach und Ulm eingemeindet.

Im Jahr 2015 feierte die Stadt Renchen ihr 900-jähriges Jubiläum mit einem großen Stadtfest.

Die Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 führte bei einer Wahlbeteiligung von 54,8 % (2014: 48,2 %) zu folgendem Ergebnis:

  • 1945: Albert Dietrich
  • bis 1969: Franz Brandstetter
  • 1969–1985: Erich Huber
  • 1985–2000: Klaus Brodbeck
  • 2001 bis heute: Bernd Siefermann. Im November 2016 wurde Siefermann mit 99,6 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber ein rotes Kleeblattkreuz.“

Wappen der früheren Gemeinden

Im Ortskern von Renchen findet sich die Heilig-Kreuz-Kirche von Friedrich Weinbrenner, erbaut 1817 als schmuckloses, geometrisch gegliedertes Gebäude im Stil des Klassizismus.

Das Simplicissimus-Haus beschäftigt sich mit der Rezeption der Werke von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen.