Wappen von Ravenstein

Ravenstein - 74747 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Ravenstein

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Ravenstein

Ravenstein ist eine fränkische Stadt in Baden-Württemberg am Ostrand des Neckar-Odenwald-Kreises im Nordosten von Baden-Württemberg. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar und bis 31. Dezember 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald).

Die Gemarkung liegt im Bauland und ist zu etwa 28 Prozent bewaldet. Alle Ortsteile liegen an Bächen, die zur Jagst hin fließen: Hüngheim und Merchingen an der Kessach, Erlenbach am Erlenbach und Ober- und Unterwittstadt sowie Ballenberg an dessen großem Mittellauf-Zufluss Hasselbach.

Die Stadt Ravenstein besteht aus der ehemaligen Stadt Ballenberg, dem Markt Merchingen und den Gemeinden Erlenbach, Hüngheim, Oberwittstadt und Unterwittstadt.

  • Zu Ballenberg gehört die Stadt Ballenberg.
  • Zu Erlenbach gehört das Dorf Erlenbach.
  • Zu Hüngheim gehört das Dorf Hüngheim.
  • Zu Merchingen gehören das Dorf Merchingen, das Gehöft Dörnishof und das Haus Untere Mühle.
  • Zu Oberwittstadt gehören das Dorf Oberwittstadt, der Weiler Schollhof und das Haus Heckmühle.
  • Zu Unterwittstadt gehört das Dorf Unterwittstadt.

Im Gebiet der ehemaligen Stadt Ballenberg liegen die Wüstungen Mutzenbrunn und Wellendorf, im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Erlenbach die Wüstungen Johanneskirchlein und Obererlenbach, im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Hüngheim liegt die Wüstung Hof Hohenschwarz, im Gebiet der ehemaligen Marktgemeinde Merchingen liegen die Wüstungen Bensenweiler und Wolfhausen und im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Oberwittstadt liegen die Wüstungen Höringen und Nebenhausen, auf die jeweils nur ein Flurname hindeutet.

An Ravenstein grenzen (im Uhrzeigersinn) im Norden die Gemeinde Ahorn und die Kleinstadt Boxberg, beide im Main-Tauber-Kreis; im Osten die Kleinstadt Krautheim und im Süden die Gemeinde Schöntal, beide im Hohenlohekreis; im Westen die Kleinstädte Adelsheim und Osterburken sowie die Gemeinde Rosenberg, alle im Neckar-Odenwald-Kreis.

Die Herrschaft über Hüngheim und Merchingen hatten die Würzburger Fürstbischöfe inne, die ab 1657 mit dem Aussterben derer von Aschhausen im Mannesstamm das Heimfallrecht des Mannlehens nutzten, um Merchingen ganz und Hüngheim teilweise an die Berlichinger zu entlehnen. Die Stadtteile Ballenberg, Erlenbach, Ober- und Unterwittstadt gehörten bis 1802 zum Territorium des Erzstifts Mainz/Kurmainz. Diese letztgenannten Stadtteile waren Teil des kurrheinischen Reichskreises. Merchingen lag sowohl im fränkischen Ritterkreis, zunächst über die von Aschhausen und ab 1657 über die Berlichinger, wie auch im fränkischen Reichskreis über das Hochstift Würzburg. Hüngheim lag auch im fränkischen Reichskreis.

Alle Stadtteile fielen 1806 mit Ausnahme Merchingens rechtmäßig an das Großherzogtum Baden und wurden mit diesem ab 1871 Teil des Deutschen Reichs. Nach dessen Zusammenbruch gehörten die Orte bis 1945 zur Republik Baden in der so genannten Weimarer Republik und waren anschließend Teil des NS-Staates. Von 1945 bis 1952 war das Gebiet Bestandteil des Landes Württemberg-Baden in der Amerikanischen Besatzungszone, das 1952 Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg wurde.

Im Rahmen der Kommunalen Gebietsreform wurde zunächst eine Gemeinde Ravenstein zum 1. Dezember 1971 aus der zuvor selbständigen Stadt Ballenberg und der Marktgemeinde Merchingen sowie den Gemeinden Erlenbach, Hüngheim, Oberwittstadt und Unterwittstadt gebildet. Namensgeber ist das in Ballenberg gelegene Gelände Rabenstein. Mit der Stadtrechtsverleihung vom 1. April 1974 wurde Ravenstein eine Stadt.

Der im mainfränkischen Ortsdialekt als „Marchene“ bezeichnete Ortsname Merchingen beruht vermutlich auf einer alemannischen Siedlung vor 500 n. Chr. Im Zuge der Schlacht von Zülpich. 496 n. Chr. begann die fränkische Landnahme im heutigen Norden Baden-Württembergs und Unterfrankens, d. h. die Kolonialisierung durch fränkische