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Pleidelsheim - 74385 - Baden Württemberg

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Informationen über Pleidelsheim

Pleidelsheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg etwa acht Kilometer nördlich der Kreisstadt Ludwigsburg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Pleidelsheim liegt in einem weiten, flachen Tal rund acht Kilometer nördlich von Ludwigsburg und 20 Kilometer nördlich von Stuttgart im Naturraum Neckarbecken. Eine unbewohnte Exklave im Hardtwald bei Rielingshausen wird dem Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge zugerechnet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf 10,18 km² Fläche. Der tiefste Punkt des Ortes ist bei 182 m, der höchste bei 243 m ü. NN. Die Nachbargemeinden sind Murr, Freiberg am Neckar, Ingersheim, Mundelsheim und Höpfigheim (Stadtteil von Steinheim an der Murr). Der Ort liegt in einer Neckarschlinge und wird von dem Bach Riedbach durchflossen, der am westlichen Ortsrand in den Neckar mündet. Entlang des Neckars erstrecken sich die Naturschutzgebiete Altneckar und Pleidelsheimer Wiesental, die durch ihre Flussauen und Feuchtbiotope geprägt sind. Zu Pleidelsheim gehört ein Gemeindewald von 186 ha, der als Exklave im östlichen Teil des Kreisgebiets liegt.

Pleidelsheim grenzt reihum im Norden ganz kurz an die Gemeinde Mundelsheim, dann an die Stadt Steinheim an der Murr, im Osten an die Gemeinde Murr, im Südosten an die Gemeinde Benningen am Neckar, im Süden an die Stadt Freiberg am Neckar und im Westen an die Gemeinde Ingersheim, die alle ebenfalls zum Kreis Ludwigsburg gehören.

Zu Pleidelsheim gehören das Dorf Pleidelsheim, das Gehöft Sonnenhof und das Laufwasserkraftwerk sowie der abgegangene Ortsteil Kuchenbach-St. Anna. Ein Gewann südlich von Pleidelsheim wird immer noch St. Anna genannt. Zu Pleidelsheim gehört seit 1553 zudem ein Teil des Hardtwaldes bei Rielingshausen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Am Neckar im Süden des Gemeindegebiets liegen die Naturschutzgebiete Pleidelsheimer Wiesental und Altneckar, die in das Landschaftsschutzgebiet Neckartal zwischen Benningen und Großingersheim mit angrenzenden Gebieten eingebettet sind. Im Norden hat die Gemeinde einen Anteil am Landschaftsschutzgebiet Neckartal zwischen Großingersheim und Hessigheim mit Umgebung (insbesondere Beutenbachtal, Wurmberg, Kallenberg, Salen, Hart und Bachwiesental). Die Naturschutzgebiete sind auch Bestandteil des FFH-Gebiets Nördliches Neckarbecken und sind zudem als Vogelschutzgebiet Pleidelsheimer Wiesental mit Altneckar gemeldet.

Bereits vor Römern, Kelten und Germanen siedelten in der fruchtbaren Pleidelsheimer Senke die Menschen der Steinzeit. Der Ort selbst geht auf eine fränkisch-alemannische Gründung des 6./7. Jahrhundert zurück. Namensgeber ist ein gewisser Blidolf, dessen Gehöft auf dem heutigen Gemeindegebiet lag (im Bereich der heutigen Mundelsheimer Straße). In alten Chroniken und Karten lautet der Ortsname deshalb zumeist „Blidolvsheim“ (genau: 972 Blidoluesheim, 12. Jahrhundert Blidelssheim, 1300 Blidolfishain). Zwischen dem 5. und dem 7. Jahrhundert wurde ein fränkisch-alemannischer Reihengräberfriedhof am nördlichen Ortsrand angelegt. Bei Ausgrabungen 1969 und 1989/90 wurden über 250 Gräber gefunden.

Pleidelsheim wurde anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch erstmals im Jahre 794 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt als Blidolvesheim. Der Ort wechselte mehrmals seinen Besitzer: 972 zum Hochstift Speyer, Anfang des 12. Jahrhunderts zum Kloster Hirsau, 1245 an das Stift Backnang und schließlich 1455 an Württemberg. Im 12. Jahrhundert gehörte der Ort zum Einflussbereich der Staufer.

Aus der Blütezeit des Ortes im 16. und 17. Jahrhundert stammen viele historische Gebäude. Für das Jahr 1587 ist eine Feldkapelle zur Heiligen Anna bezeugt. Während des Pfälzischen Erbfolgekriegs befand sich