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Pfalzgrafenweiler - 72285 - Baden Württemberg

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Informationen über Pfalzgrafenweiler

Pfalzgrafenweiler ist eine baden-württembergische Gemeinde im Landkreis Freudenstadt in der Region Nordschwarzwald.

Der Luftkurort Pfalzgrafenweiler liegt in 500 bis 750 Metern Höhe über NN auf einem Höhenrücken zwischen Schwarzwald und Heckengäu. Das Gemeindegebiet reicht im Westen im Bereich der Nagoldtalsperre bis fast an die Nagold und im Osten etwas über das Tal von deren großem Zufluss Waldach hinweg auf die rechte Randhöhe.

Zu Pfalzgrafenweiler gehören die Ortsteile Bösingen, Durrweiler, Edelweiler, Herzogsweiler, Kälberbronn und Neu-Nuifra.

Nördlich von Kälberbronn liegt das Naturschutzgebiet Große Tannen, welches gleichzeitig als Bannwald ausgewiesen ist. Südlich von Kälberbronn und Edelweiler liegt das Landschaftsschutzgebiet Zinsbachtal. Das Landschaftsschutzgebiet Bösingen liegt nordöstlich des gleichnamigen Ortsteils. Zwischen Vöhrbach und Neu-Nuifra liegt das Landschaftsschutzgebiet Waldachtal mit Seitentälern.

Außerdem hat Pfalzgrafenweiler geringfügigen Anteil an den FFH-Gebieten Freundenstädter Heckengäu und Nagolder Heckengäu. Pfalzgrafenweiler liegt zudem im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Pfalzgrafenweiler wurde 1165 erstmals urkundlich erwähnt, als die dort liegende Burg Pfalzgrafenweiler der Pfalzgrafen von Tübingen zerstört wurde. Das Gebiet gehörte seit der Zeit Karls des Großen zum Nagoldgau unter Gaugraf Gerold. Nachdem den Gaugrafen im 11. Jahrhundert auch der Schönbuch unterstellt worden war, verlegten sie ihren Sitz nach Tübingen und durften den Titel Pfalzgrafen führen. Die kleine Jagdniederlassung Wylare wurde zur Pfalzgrafenburg ausgebaut. Während der Fehde von Pfalzgraf Hugo II. mit dem Welfengraf Welf VI. belagerte letzterer die Burg und zerstörte sie schließlich 1165.

Nach dem Wiederaufbau wurden Burg und Umland 1228 an das Bistum Straßburg abgetreten, Pfalzgraf Rudolf II. erhielt sie aber umgehend als Lehen zurück. Durch Heirat kam das Gebiet um Pfalzgrafenweiler Mitte des 13. Jahrhunderts an die Grafen von Eberstein. Um 1420 kam das Gebiet durch Erbteilung je zur Hälfte an die Markgrafschaft Baden und die Grafschaft Württemberg. Pfalzgrafenweiler wurde württembergisch und gehörte zum Amt (und späteren Oberamt) Dornstetten.

1729 erhielt der Ort das Marktrecht. Bei einem Großbrand am 25. April 1798 wurde er fast vollständig zerstört. Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im 1806 errichteten Königreich Württemberg wurde Pfalzgrafenweiler dem Oberamt Freudenstadt zugeordnet. Durch die Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Pfalzgrafenweiler 1938 zum Landkreis Freudenstadt.

Im April 1945 marschierten französische Streitkräfte in Pfalzgrafenweiler ein. Gottlieb Henssler wurde im August 1945 als Bürgermeister eingesetzt, bei der ersten freien Wahl nach dem Krieg wurde er 1946 im Amt bestätigt. Als Teil der französischen Besatzungszone geriet Pfalzgrafenweiler ins neu gegründete Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 als Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern im Land Baden-Württemberg aufging.

Am 10. August 1955 kam es während einer Fallschirmjägerübung zur Flugzeugkollision bei Edelweiler. Beide Flugzeuge stürzten bei Edelweiler ab und alle 66 Insassen kamen ums Leben.

1973 erschloss man das Gewerbegebiet Schollenrain I. 1982 begann man mit der Ortskernsanierung. 1993 folgte das Gewerbegebiet Schollenrain II und 2000 Schornzhardt. 2004 erschloss man das Wohngebiet Links am Heuwasen.

Im Rahmen der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden 1972 und 1975 die zusätzlichen Ortsteile von Pfalzgrafenweiler eingemeindet:

  • 1. Januar 1972: Edelweiler
  • 1. Januar 1975: Bösingen, Durrweiler, Herzogsweiler, Kälberbronn

Edelweiler, Herzogsweiler und Kälberbronn waren erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts als württembergische Siedlungen für Holzfäller und Köhler entstanden, wohingegen Bösingen und Durrweiler schon im Mittelalter existierten.

Der Graf von Hohenberg verkaufte Bösingen 1363 an den Grafen von Württemberg. Bösingen gehörte dann zum