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Owen - 73277 - Baden Württemberg

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Informationen über Owen

Owen [ˈaʊ̯ən] (Auen, umgangssprachlich: Aua) ist eine Landstadt im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart und zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Owen ist mit seiner gesamten Gemarkung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb.

Owen liegt im Vorland der mittleren Schwäbischen Alb unmittelbar am Albtrauf im Tal der „Lenninger“ Lauter, unterhalb der Burg Teck auf dem Zeugenberg Teckberg im Osten (775 m ü. NN) und des Sporns Bassgeige (744 m ü. NN, schon etwas außerhalb) der Alb-Hochfläche im Südwesten. Owen ist rund 7 km südlich von Kirchheim unter Teck entfernt und über 20 km südöstlich von der Kreisstadt Esslingen am Neckar. Der tiefste Punkt liegt auf knapp 350 m ü. NN im Tal des Tiefenbachs, der die westliche Stadtflur in kürzerem nordwestlichem Lauf etwas oberhalb der Lauter in den Neckar entwässert.

Owen ist mit seiner gesamten Gemarkung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Zu Owen gehören neben der Kernstadt die Burg Teck sowie die abgegangenen Ortschaften Schupenhof und Säubad.

Die angrenzenden Kommunen sind sämtlich Gemeinden im eigenen Landkreis Esslingen. Es sind reihum im Norden Dettingen unter Teck, im Osten Bissingen an der Teck, im Süden Lenningen (mit nächstem Ortsteil Brucken) und Erkenbrechtsweiler und schließlich im Westen Beuren.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Im westlichen Teil der Gemarkung wurden Funde aus der Jungsteinzeit gemacht, es ist jedoch nicht sicher, ob damals schon dort gesiedelt wurde. Der Teckberg wurde in der Bronze- und der Hallstattzeit und im frühen Mittelalter genutzt. Im zweiten Jahrhundert n. Chr. lag ein römischer Gutshof auf Owener Gemarkung. Wie alt die Siedlung tatsächlich ist, kann nicht sicher geklärt werden.

Da viele Orte in Süddeutschland ähnliche Namen hatten, kann die erste urkundliche Erwähnung erst 1261 sicher auf Owen bezogen werden. Diese Erwähnung handelt von einem Dienstmann der Herren von Teck namens Übelritter. Die Forschung nimmt an, dass spätestens Mitte des 13. Jahrhunderts oberhalb des alten Dorfs über der Lauter die heutige Stadt gegründet wurde, eine ungefähr rechteckige Siedlung mit drei größeren Toren und der Bernhardskapelle am Marktplatz. Die Straße wurde durch die Stadt geführt. Reste des Stadtgrabens und der Stadtmauer sind noch vorhanden. Die Kirche des alten Dorfs außerhalb der Stadtmauer, die Marienkirche (1267 schriftlich belegt), war die Grablege der Herzöge von Teck. Das mit der Stadtgründung erbaute Stadtschloss der Herzöge wurde vermutlich 1638/1639 zerstört, an seiner Stelle wurde 1837 das heutige Rathaus gebaut. 1385 kam die Stadt endgültig an Württemberg und gehörte nun zur Vogtei Kirchheim. Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg blieb Owen dem Oberamt Kirchheim zugeordnet. Durch das Gesetz über die Landeseinteilung wurde Owen 1938 dem neu gebildeten Landkreis Nürtingen angeschlossen.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden am 20. und 21. April 1945 bei Luftangriffen in Owen 53 Häuser zerstört. 1945 fiel Owen der Amerikanischen Besatzungszone zu und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. 1973 erfolgte die Kreisreform in Baden-Württemberg, bei der Owen zum Landkreis Esslingen kam.

Der Name Owen wird Auen ausgesprochen, was auch auf manchen Landkarten in Klammern als Namenszusatz gedruckt ist. Auen