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Ottersweier - 77833 - Baden Württemberg

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Informationen über Ottersweier

Ottersweier (alemannisch Otterschwir) ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Rastatt.

Ottersweier liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Schwarzwald und Rhein, 2,5 km südlich von Bühl. Auf der Gemarkung liegt zum Teil das Naturschutzgebiet Waldhägenich.

Die Gemeinde Ottersweier besteht aus den Ortsteilen Hauptort Ottersweier und Ortsteil Unzhurst. Die beiden Ortsteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.

Zum Ortsteil Hauptort Ottersweier gehören die Dörfer Ottersweier und Hatzenweier, die Weiler Münchhof, Walzfeld und Weier, die Zinken Aschenplatz, Eckgraben, Haft und Hard, die Orte Aspichhof, Weier, Hub und Hundseck und das Haus Stiti. Zu Ortsteil Unzhurst gehören die Dörfer Unzhurst, Oberwasser und Zell und der Weiler Breithurst. Im Gebiet des Ortsteils Hauptort Ottersweier liegen die Wüstungen Niedernhofen, Rod, Sedenhofen, Wolfenweiler und Wolfsbühl. Im Gebiet des Ortsteils Unzhurst liegt die Wüstung Ellenfürst.

1774 verlegte die Markgräfin-Witwe Maria Viktoria Pauline von Arenberg ihren Wohnsitz von Baden-Baden nach Ottersweier, um im ehemaligen Residenzhaus der Jesuiten eine Klosterschule der Augustiner-Chorfrauen einzurichten. In der Klosterschule lernten junge Mädchen Fähigkeiten, die sie als zukünftige Mütter und Erzieherinnen benötigten.

Ottersweier gehörte lange zum Landkreis Bühl und kam nach dessen Auflösung 1973 zum Landkreis Rastatt.

Das Gemeindegebiet umfasst die Gemarkungsflächen der ehemals selbständigen Gemeinden Ottersweier (mit den Zinken Hub, Haft, Hard, Walzfeld und Oberhatzenweier), Hatzenweier (Unterhatzenweier), Unzhurst (mit der Stabsgemeinde Breithurst), Oberwasser und Zell. 1936 wurde ohne Gemeinderatsbeschluss oder Volksabstimmung durch Diktat des damaligen Gauleiters die Gemeinde Hatzenweier an Ottersweier angegliedert. Gleiches geschah mit den Gemeinden Oberwasser und Zell; sie gingen in der Gemeinde Unzhurst auf. Im Gefolge der Gebietsreform in Baden-Württemberg entschied sich Unzhurst für die Eingliederung in die Gemeinde Ottersweier, die am 1. Januar 1972 erfolgte.

Die Markgrafschaft Baden-Baden hatte im Laufe des 16. Jahrhunderts nach dem damals geltenden Fürstenrecht bereits sieben Mal das Religionsbekenntnis gewechselt. Im Jahr 1622 kam der streng katholische Markgraf Wilhelm von Baden an die Regierung, der wiederum von seinem Recht Gebrauch machte und sein Erbland wieder zur katholischen Kirche zurückführte, das achte Mal – Ottersweier ist seitdem katholisch geprägt. Des Weiteren gibt es eine landeskirchliche und eine freie evangelische Gemeinde (Arche Ottersweier) im Ort.

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bühl.

Der Gemeinderat hat normalerweise 18 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Die Zahl der Mitglieder kann sich durch Ausgleichssitze erhöhen (gesamt 2024: 21 Sitze; 2019: 20). Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.

Durch die Unechte Teilortswahl ist den Ortsteilen eine festgelegte Anzahl von Sitzen garantiert: Aus Ottersweier kommen mindestens 13 Mitglieder, aus Unzhurst mindestens fünf.

Die Kommunalwahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):

  • 1920–1933: Bernhard Lorenz
  • 1933–1945: Johann Scheer (NSDAP)
  • 1945–1946: Bernhard Lorenz (kommissarisch)
  • 1983–1999: Werner Kunz
  • seit 1999: Jürgen Pfetzer (CDU)

Blasonierung: Im roten Schilde auf einem schwarzen Dreiberg (von Schwarzenberg) ein goldenes Ciborium (Speisekelch, als Symbol der Pfarrei), von zwei silbernen Sternen begleitet.

Ottersweier pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Westerlo im belgischen Flandern seit 1962 und zum sächsischen Krauschwitz in der Oberlausitz seit 1989. Die Partnerschaft mit Krauschwitz ergab sich aus den damals gleichen Postleitzahlen (7583).

Zwar durchquert die Rheintalbahn Ottersweier, jedoch hat der Bahnhof, obwohl er ein Bahnhof der Deutschen Bahn ist, keine Bahnsteige und dient nicht dem