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Osterburken - 74706 - Baden Württemberg

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Informationen über Osterburken

Osterburken ist eine Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Wegen ihrer Lage am Obergermanisch-Rätischen Limes und der damit zusammenhängenden zahlreichen archäologischen Funde aus römischer Zeit wird sie auch als Römerstadt bezeichnet. Sie wird vom Fluss Kirnau durchquert.

Die Gemarkung liegt an der Kirnau im Bauland zwischen dem Odenwald und dem Jagsttal in einer Höhe zwischen 240 m bis 392 m ü. NN.

Zur Stadt Osterburken gehören die ehemaligen Gemeinden Bofsheim, Hemsbach und Schlierstadt. Zu den ehemaligen Gemeinden Bofsheim und Hemsbach gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur Stadt Osterburken in den Grenzen von 1970 gehören die Stadt Osterburken, der Ort Siedlung „Neue Heimat“ und das Gehöft Marienhöhe (vorm. Haide). Zur ehemaligen Gemeinde Schlierstadt gehören das Dorf Schlierstadt und das Gehöft Seligental (Selgental).
Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Hemsbach liegt die nicht mit Sicherheit lokalisierte Wüstung Vustenhemsbach, in der Stadt Osterburken im Gebietsstand von 1970 liegen die Wüstungen Gieß und Hügelsdorf oder Huchelsdorf und im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Schlierstadt liegt die Wüstung Heristatt.

Erste archäologische Nachweise einer Besiedlung im Raum der heutigen Stadt stammen aus der Jungsteinzeit um 4000 v. Chr. Die Römer richteten um 160 n. Chr. ein Kastell am äußeren obergermanischen Limes ein. Nach dem „Limesfall“ um 260 n Chr. wird von einer kontinuierlichen Besiedlung durch die Alemannen ausgegangen. Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Osterburken als „Burchaim“ im Gau Wingarteiba findet sich in der Bestätigung aus dem Jahr 822 für eine Schenkungsurkunde mit der rund 80 Jahre zuvor eine Martinsbasilika durch Karlmann an das Bistum Würzburg gegeben worden war. Der von dem Geograph von Ravenna genannte Name Augusta Nova einer Civitas wurde für Osterburken vermutet, ist aber nicht gesichert.

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken.

Zisterzienserinnen gründeten 1236 das Kloster Seligental. Nach dem Tod des letzten Grafen der Linie Rieneck-Rothenfels 1333 erbte dessen Neffe, Ulrich II. von Hanau, unter anderem „Burgheim“ (Osterburken). Kaiser Karl IV. bewilligte am 9. Januar 1356 – am gleichen Tag, an dem auch die Goldene Bulle bestätigt wurde – auf dem Reichstag zu Nürnberg Marktrechte für Osterburken. Ulrich IV. von Hanau verkaufte das weit von seinen Kernlanden entfernt gelegene Osterburken 1376 an Erzbischof Ludwig von Mainz. Im Rahmen der Mainzer Stiftsfehde wurde Osterburken 1463 vergeblich belagert. Seit dem 16. Jahrhundert wurde der Ort Osterburken (das östliche Burken) genannt zur Unterscheidung von Neckarburken (Burken am Neckar). Im Markgräflerkrieg von 1552 wurde das Zisterzienserinnenkloster verwüstet. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde auch Osterburken Kriegsschauplatz, die Pest brach aus.

Im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses wurde Osterburken Bestandteil und Amtssitz des Fürstentums Leiningen. Nach dessen Auflösung durch die Rheinbundakte drei Jahre später, fiel die Stadt an das Großherzogtum Baden. Zunächst war Osterburken auch dort Sitz eines Amtes, das jedoch 1828 nach Adelsheim verlegt wurde. Osterburken war fortan Teil des Amtes Adelsheim. Während der Märzrevolution 1848 gab es auch in Osterburken revolutionäre Unruhen mit Brandschatzung des Fürstlich-Leiningschen Hofgutes Marienhöhe.

1866 wurde Osterburken an die Bahnlinie Mannheim-Würzburg und 1868 an Stuttgart-Würzburg angeschlossen.

Im Jahr 1909 bekam der Ort eine öffentliche Wasserversorgung und 1923 ein Elektrizitätsnetz.

Ende März