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Oberkochen - 73447 - Baden Württemberg

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Informationen über Oberkochen

Oberkochen ist eine Stadt im Ostalbkreis in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Ostwürttemberg.

Der Name Oberkochens leitet sich von dem in nördliche Richtung durch den Ort fließenden Kocher ab, einem Nebenfluss des Neckars. Der Kocherursprung befindet sich südlich der Stadt. Der Name des Flusses (795 Erwähnung als „Cochane“, 1024 als „Chochina“) ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs. Die indogermanische Wortwurzel kuk steht für sich biegen, sich krümmen. Der Kocher wäre damit der sich krümmende Fluss.

Das Gebiet um die aus dem 12. Jahrhundert stammende, nach dem Fluss benannte Kochenburg hieß damals Kochen. 1335 wird die Siedlung „oben“ am Kocher erstmals als Oberkochen erwähnt. Der weiter „unten“ liegende Nachbarort Unterkochen ist heute ein Teilort von Aalen.

Oberkochen liegt zwischen Albuch im Westen und Norden und Härtsfeld im Osten in und über den Tälern des Schwarzen Kochers und des dort in ihn mündenden Gutenbachs. Der höchste Punkt der Markung befindet sich auf dem Gipfel des Volkmarsbergs (743,6 m ü. NHN).

Wenig südwestlich der Stadt liegt auf 499,2 m ü. NHN der Ursprung des Schwarzen Kochers. Von dieser kräftigen Karstquelle aus durchfließt der Kocher das Stadtgebiet in nordöstlicher Richtung und hat dort folgende Zuflüsse:

  • Der nur 150 Meter lange Rote Kocher, der ab seiner Quelle im Ölweiher, die sich im Leitz-Firmengelände befindet, vollständig verdolt ist.
  • Der 735 Meter lange südwestlich vom Städtischen Friedhof entspringende Katzenbach, dessen Unterlauf ab der Feigengasse verdolt ist.
  • Der 3,1 Kilometer lange Gutenbach, dessen Quellen im Wolfertstal liegen.
  • Der 700 Meter lange Edlenbach, der als Einziger der vier von der rechten Härtsfeldseite kommt und in der Gärtnerei im Langen Teich entspringt.

Die Stadt besteht im Wesentlichen aus zwei separaten Siedlungsteilen, der Innenstadt, mit der die Siedlungsgebiete Spitztal, Lenzhalde und Brunnenhalde verwachsen sind, und dem ca. 150 m höher gelegenen nordöstlichen Stadtteil Heide.

Die Heide war ursprünglich eine gemeindeeigene Schafweide, wurde um 1900 zu einem Fichtenwald aufgeforstet und ab 1970 bebaut. Der Heidekopf (→ Lage) ist der höchste Punkt der Heide und liegt auf 675 m ü. NHN.

Zur Stadt Oberkochen gehören der Stadtteil Heide und der Weiler Kreuzmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Zwerenberg, Kreutzheim, Echmannsweiler, Tiefentalhäuschen, Schlackenwäsche, Bilz, Schleifmühle und Ziegelhütte.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Das auf den ersten Blick unscheinbare Oberkochen kann – neben dreitausend Jahre alten Funden aus der Spätbronzezeit sowie späteren Siedlungsspuren von Kelten, Römern und Alamannen – auf geschichtliche Ereignisse zurückblicken, die in dieser Ausprägung einzigartig sind.

  • Vom Spätmittelalter bis zur Zeit Napoleons war das Dorf rund 500 Jahre lang herrschaftlich geteilt. Nach der Reformation wurde diese Teilung für rund 250 Jahre durch eine konfessionelle Spaltung verschärft, die sogar vor dem obersten Gericht des Heiligen Römischen Reichs verhandelt wurde und in diesem Zusammenhang auch die Beachtung des damaligen Kaisers fand.
  • In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Oberkochen ein Zentrum für industrielle Bohrermacherei. Das bedeutendste Erbe aus dieser Zeit ist die Leitz GmbH & Co. KG, die sich zu einem der internationalen Marktführer für Holzbearbeitungswerkzeuge entwickelt hat.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte sich die Firma Carl Zeiss in Oberkochen an, die heute eines der wichtigsten deutschen High-Tech-Unternehmen und auf verschiedensten Gebieten der Photonik der weltweite Technologieführer ist. Die damit verbundene