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Neulingen - 75245 - Baden Württemberg

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Informationen über Neulingen

Neulingen ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg. Bretten, Knittlingen und Pforzheim sind die nächstgelegenen Städte. Der Ortsteil Bauschlott ist Namensgeber der Bauschlotter Platte, eines Karstgebietes.

Neulingen liegt etwa 10 Kilometer nördlich der kreisfreien Stadt Pforzheim auf einer wasserarmen Karsthochfläche, der Bauschlotter Platte, nahe der Grenze zwischen den ehemaligen Ländern Baden und Württemberg.

Stadt Pforzheim, Ispringen, Ölbronn-Dürrn, Königsbach-Stein, Bretten, Eisingen, Kieselbronn, Knittlingen

Die Gemeinde Neulingen besteht aus den ehemaligen Gemeinden Bauschlott, Göbrichen und Nußbaum. Zu den ehemaligen Gemeinden Bauschlott und Nußbaum gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur ehemaligen Gemeinde Göbrichen gehören das Dorf Göbrichen und das Gehöft Katharinentaler Hof. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Göbrichen liegen die Wüstungen Nidlingen und Schellbach. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Nußbaum liegt die Wüstung Weiher.

Bauschlott bildet das Hauptzentrum mit Bürgermeisteramt und Gemeindeverwaltung.

In Neulingen gibt es drei Naturschutzgebiete: Der Bauschlotter Schlosspark im Nordwesten von Bauschlott, die Bauschlotter Au östlich von Bauschlott und die Neulinger Dolinen südlich von Göbrichen. Letzteres ist eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Gengenbachtal und Dolinenlandschaft südlich Göbrichen, an das westlich das Landschaftsschutzgebiet Eisinger Gäulandschaft anschließt.

Am 1. Januar 1974 wurden die bis dato eigenständigen Gemeinden Bauschlott und Nußbaum in die Gemeinde Göbrichen eingegliedert. Diese erhielt den neuen Namen Neulingen.

Dieser wurde in Anlehnung an das alte Nidelingen (auch Nitlingen, Neidlingen, Neutlingen) ausgewählt. Diese Siedlung lag auf der Gemarkung Göbrichen in der Nähe des heutigen Naturschutzgebiets „Neulinger Dolinen“ südlich des Ortsteils Göbrichen (48°56'30" Nord, 8°43'14" Ost). Der Ort wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt; in seiner Blütezeit zwischen 1150 und 1250 war Nidelingen mit schätzungsweise 350 Einwohnern eines der größeren Dörfer der Region. 1367 soll Nidelingen bei einem Rachefeldzug des Schleglerbundes gegen den Grafen von Württemberg weitgehend zerstört worden sein. Anfang des 15. Jahrhunderts mindestens noch teilweise bewohnt, wurde das Dorf um 1450 aufgegeben.

Heute liegt das Zentrum der Gemeinde Neulingen bei 48°58'13" nördlicher Breite und 8°43'24" östlicher Länge (Position der Kirche im Ortsteil Bauschlott).

Zum 31. Dezember 2018 hatte die Gemeinde Neulingen 6729 Einwohner mit Erstwohnsitz.

Bauschlott, mit 3270 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2018), ist der größte der drei Ortsteile von Neulingen und wurde 1071 als „Buslat“ im Lorscher Codex erstmals erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte hatten die Klöster Hirsau, Gottesaue, Maulbronn und die Dominikanerinnen aus Pforzheim hier ihren Besitz. Von 1532 bis 1540 ließ Ritter Eglof von Wallstein ein Wasserschloss mit vier Türmen bauen. Auf dessen Fundamenten errichtete Friedrich Weinbrenner 1806 bis 1809 das heutige Landschloss im Auftrag des badischen Großherzogs Carl Friedrich (das Schloss ist heute in Privatbesitz). In Bezug auf das Schloss nennt man die Bauschlotter auch „Grofen“ (Grafen).

Göbrichen mit 2231 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2018) feierte 1992 sein 900-jähriges Bestehen. 1092 wurde es als Gebrichingen im Hirsauer Codex zum ersten Mal erwähnt. Nach einer wechselvollen Geschichte der Zugehörigkeit kam der Ort ab 1309 ganz zum Kloster Herrenalb. Die Kirche St. Ulrich entstand 1507. Markgraf Philipp von Baden warb das Gemarkungsgebiet den Mönchen ab, und seit 1527 gehörte Göbrichen ganz zur Markgrafschaft Baden-Durlach. Der Göbricher wird auch der „Hirsch“ genannt.

Nußbaum mit seinen 1228 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2018) ist der