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Neudenau - 74861 - Baden Württemberg

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Informationen über Neudenau

Neudenau [ˈnɔʏ̯dənaʊ̯], (im Ortsdialekt Neidene) ist eine Stadt und ein Unterzentrum im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg (Deutschland). Sie gehört zur Region Heilbronn-Franken (bis 20. Mai 2003 Region Franken) und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.

Neudenau liegt im nordöstlichen Landkreis Heilbronn an der Jagst.

Nachbarstädte und -gemeinden Neudenaus sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Billigheim (Neckar-Odenwald-Kreis), Möckmühl, Hardthausen am Kocher, Neuenstadt am Kocher, Bad Friedrichshall und Gundelsheim (alle Landkreis Heilbronn).

Neudenau gliedert sich in die Stadt Neudenau selbst und die Stadtteile Herbolzheim und Siglingen. Zu Neudenau selbst gehört noch der Wohnplatz St. Gangolfskapelle (letzter Rest des abgegangenen Dorfes Deitingen), zu Siglingen gehören die Weiler Kreßbach und Reichertshausen. Abgegangene, heute nicht mehr bestehende Orte sind auf Markung Neudenau Leichtenweiler und Deitingen, auf Markung Siglingen Neuhof und Veherbrunnen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Neudenau geht auf einen ursprünglich Busingen genannten Ort zurück, der im frühen 13. Jahrhundert von den Herren von Dürn befestigt wurde. Die Befestigung folgte der Anlage der Burg Wildenberg und steht im Zusammenhang mit dem etwa zur selben Zeit erfolgten Ausbau der Orte Buchen, Forchtenberg und Walldürn. Die Anlage einer Burg in Busingen auf dem Vorsprung des nördlichen Jagstufers erfolgte wahrscheinlich durch Konrad II. von Dürn. 1251 wurde der Ort erstmals als Nidenowe bezeugt, 1263 wird der Ort als Stadt bezeichnet.

Um 1300 kam die Stadt in den Besitz der Herren von Weinsberg. Ein Konrad von Weinsberg verkaufte die Stadt 1327 an seinen Oheim Konrad von Hohenriet, von dem die Stadt bereits 1330 an Burkhard Sturmfeder ging. 1335 erwarb der Mainzer Erzbischof Balduin gleichzeitig mit der Herrschaft Scheuerberg auch Rechte in Neudenau. Als Bischof Gerlach diese Rechte wenige Jahre später einforderte, kam es zu einem mehrjährigen Streit mit Burkhard Sturmfeder, der erst mit dessen Tod 1364 geschlichtet wurde, als Neudenau mit allem Zubehör an Kurmainz fiel, wo die Stadt bis 1802 verblieb.

Im Dreißigjährigen Krieg hatte Neudenau wie fast alle umliegenden Orte unter Einquartierungen, Truppendurchzügen und Seuchen zu leiden. Die Lage an einem alten Fernweg zwischen dem Unterland und Würzburg längs des Jagsttals, die zu Kriegszeiten zu vielen Truppendurchzügen führte, war jedoch auch Grundlage für einen schnellen Wiederaufbau und Fortschritt nach Ende des Kriegs, da Zuchtvieh und Saatgut leicht zugeführt werden konnten. In Neudenau wurde erstmals in der Region Vieh in Halbjoche anstelle der älteren Doppeljoche gespannt, was den Einwohnern den Rufnamen „Halbjöcher“ einbrachte. 1668 wurden 558 Einwohner gezählt. Um 1700 hatte sich der Ort von den vorangegangenen Kriegen so weit erholt, dass wieder stattliche Bürgerhäuser errichtet wurden. Der Plan zu einem Kirchenneubau dagegen zog sich wegen eines Rechtsstreits mit dem Stift Wimpfen, das das Patronat innehatte, über 23 Jahre und konnte erst ab 1742 verwirklicht werden. Als kurmainzische Amtsstadt erlebte Neudenau im 18. Jahrhundert eine gewisse Blüte.

Im Jahre 1803 kam Neudenau infolge der Säkularisation von Kurmainz und durch den Reichsdeputationshauptschluss in den Besitz der Grafen von Leiningen-Heidesheim und wurde schließlich nach der Auflösung des Römisch-Deutschen Kaiserreiches durch Gründung des Rheinbundes 1806 badisch. Dort gehörte es zum Amt Mosbach, aus dem der Landkreis Mosbach hervorging, und sank