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Neidlingen - 73272 - Baden Württemberg

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Informationen über Neidlingen

Neidlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar).

Neidlingen liegt im mittleren nördlichen Vorland der Schwäbischen Alb im oberen Tal der Lindach, östlich des Randecker Maars. Die nächste größere Stadt ist Weilheim an der Teck. Neidlingen ist mit seiner ganzen Markung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Zur Gemeinde Neidlingen gehören außer dem Dorf Neidlingen keine weiteren Orte. Im Gebiet der Gemeinde liegen die abgegangenen Burgen Erkenberg, Burg Windeck, Ruine Heimenstein, Reußenstein, Burgstall an der Lindach und Burgstall Im Hof.

Angrenzende Gemeinden sind im Norden Weilheim an der Teck (Landkreis Esslingen), im Osten Gruibingen und Wiesensteig, beide Landkreis Göppingen, im Südwesten Lenningen (Ortsteil Schopfloch) und im Westen Bissingen an der Teck (Ortsteil Ochsenwang) (beide Kreis Esslingen).

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Das Lindachtal wurde bereits sehr früh besiedelt. Dies zeigen Funde aus der Jungsteinzeit. Auf dem Butzenberg, der auch Lichtenstein genannt wird, wird eine Befestigung aus der Hügelgräberbronzezeit vermutet, auf dem Erkenberg eine aus der Hallstattzeit. Zudem wurde in der Heimensteinhöhle eine kleine keltische Statuette gefunden. Die Straße durch das Tal stammt aus römischer Zeit.

Die Siedlung wurde um 400 von den Alamannen begründet. Der Ortsname geht auf den Personennamen Nidilo zurück. Früher als die Mehrzahl der übrigen Kreisgemeinden taucht Neidlingen als Nitlinga in der schriftlichen Überlieferung auf: Im Jahre 797 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde des Lorscher Codex erwähnt. Während des Hochmittelalters lag der Ort im Herzogtum Schwaben. Die hohe Obrigkeit wechselte im Verlaufe des Spätmittelalters mehrmals.

Zwei Wasserburgen aus dem 13. Jahrhundert lagen im Ort, sind aber längst abgegangen. Nachdem die jüngere 1517 zerstört worden war, entstand wenige Meter nördlich bis 1536 ein vierflügeliges Wasserschloss (auf der Zeichnung von Andreas Kieser gut zu erkennen).

1564 wurde den damaligen Besitzern, den Herren von Freyberg, vom Kaiser die Blutgerichtsbarkeit verliehen. Damit war Neidlingen unter reichsunmittelbarer Herrschaft. 1596 fiel der Ort durch Erbschaft endgültig an das Herzogtum Württemberg. Aus der reichsunmittelbaren Herrschaft wurde nunmehr ein besonderes württembergisches Amt, die Vogtei Neidlingen. Neben dem Amt Kirchheim führte diese Vogtei bis ins 19. Jahrhundert ihr eigenes Leben.

Nach der Gründung des Königreichs Württemberg kam Neidlingen 1807 zunächst zum neu gebildeten Oberamt Wiesensteig und 1810 zum Oberamt Kirchheim. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Neidlingen 1938 zum Landkreis Nürtingen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde am 20. April 1945 durch feindliche Jagdbomber beschossen, bei dem ein Gebäude in Brand geriet und zwei Einwohner getötet wurden. Am 21. April versuchte die deutsche Wehrmacht auf der Straßenkreuzung Hepsisau-Neidlingen die Amerikaner am Aufstieg zur Alb zu hindern, die um 11 Uhr jedoch mit Panzer einfuhren, womit der Krieg in Neidlingen zu Ende ging. Zwischen 1972 und 1991 fanden Flurbereinigungen statt.

Im Jahre 1945 wurde der Ort Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Seit der Kreisreform von 1973 ist Neidlingen Teil des Landkreises Esslingen.

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).

  • 1962–1998 Ulrich Rieker (* 1936)
  • 1998–2014 Rolf Kammerlander (1962–2023)
  • 2014–2022 Klaus Däschler (1961–2023)
  • seit 2022 Jürgen Ebler (*