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Neckarzimmern - 74865 - Baden Württemberg

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Informationen über Neckarzimmern

Neckarzimmern ist eine zum Neckar-Odenwald-Kreis gehörende Gemeinde in Baden-Württemberg (Nordbaden). Sie ist Teil der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.

Neckarzimmern liegt im Neckartal an der Burgenstraße zwischen Heidelberg und Heilbronn auf einer Höhe von 138 bis 347 Metern. Das Gemeindegebiet befindet sich überwiegend entlang des Neckars im Naturpark Neckartal-Odenwald. Nach Norden zieht es sich den rechten Uferhang hinauf. Im Talgrund zerschneidet die B 27 zwischen Gundelsheim und Neckarelz sowie etwas oberhalb auf einem Damm die Eisenbahnlinie Heilbronn-Heidelberg die Gemarkung in Ost-West-Richtung.

Nachbargemeinden sind Mosbach, Billigheim, Gundelsheim und Haßmersheim.

Zur Gemeinde Neckarzimmern gehören das Dorf Neckarzimmern, die Weiler Steinbach und Stockbronn, der Ort Luttenbachtal, Burgruine Hornberg und Schloss Hornberg und die Häuser Haus Hubert, Lüfterhaus, Evang. Jugendheim, Steige und Vorm. Neubauamt.

Der ursprüngliche Name „Cimbren“ leitet sich von der „zimmer“männischen Bauweise des historischen Mehrfamilienhauses in der Forststraße ab, wird jedoch gerne fälschlicherweise mit den Kimbern in Verbindung gebracht. Es sollen stattliche nichtbäuerliche Holzbauten in der Nähe kirchlicher oder dynastischer Steinbauten vorhanden gewesen sein. Nach Jänischen waren dies Wehrbauten aus der Merowingerzeit vor 650, die von der königlichen Güterverwaltung geschaffen wurden. Die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Neckarzimmern gelegenen ehemaligen fränkischen Königsgüter unterstreichen dies.

Die frühesten Besiedlungsspuren weisen in die Jungsteinzeit ab etwa 3000 vor der Zeitwende und sind durch Bodenfunde belegt. Ein Steinbeil wurde 1933 im Neckar gefunden (Landesmuseum Karlsruhe). Beim Bau der Neckarzimmerer Staustufe 1935 wurde eine bandkeramische Pflugschar gefunden, welche sich heute im Heimatmuseum Mosbach befindet. Aus die Bronzezeit ab etwa 1800 vor der Zeitwende datiert eine 1933 gefundene Lanzenspitze (Heimatmuseum Mosbach).

In die Latènezeit um etwa 400 vor der Zeitwende datiert ein Kelten­grab in einem gemauerten Gewölbe, das 1829 bei Arbeiten im Weinberg knapp unterhalb der Burg Hornberg gefunden wurde. Es beinhaltete die Überreste mehrerer Personen sowie Schmuckbeigaben.

Auf dem Gebiet der „Unteren Au“ und des zur Burg Hornberg gehörenden Stockbronner Hofes, etwa 800 Meter vom ehemaligen Limes (Mümlinglinie) entfernt, wurden 1893 zwei römische Villae Rusticae ausgegraben, untersucht und wieder zugeschüttet. Die Raumaufteilung war teils deutlich zu erkennen und eine Vielzahl von Gegenständen (Münzen, Fibeln, Nägel, Messer, Beschläge etc.) aus römischer Zeit wurde gefunden. Auffallend viele Scherben von teils großen Keramikgefäßen lassen eine Verbindung mit dem vermuteten frühen Weinbau in Neckzimmern zu und ermöglichten eine Datierung ins 2. Jahrhundert. Auch wird von einer dritten, noch unerforschten, Villa Rustica in der Nähe des oben erwähnten Keltengrabes berichtet und von nicht näher definierten römischen Bauwerken auf dem Areal der Burg Hornberg, wofür jedoch jeglicher archäologische Hinweis bis heute fehlt.

Hier ist leider nicht viel greifbar. Der Hinweis aus dem Ortsnamen Cimbern weist auf Wehrbauten in der Merowingerzeit. Hierzu passt evtl. auch die Sage der Notburga, wonach um 632/633 König Dagobert I. auf Burg Hornberg residierte und Krieg sowie Friedensverhandlungen mit Wendenkönig Samo führte. Die erste Erwähnung von Cimbren erfolgt in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch 773 im Lorscher Codex. Neckarzimmern gehörte zum Gau Wingarteiba, was vermuten lässt, dass der Weinbau möglicherweise seit der Römerzeit ohne oder nur mit kurzer Unterbrechung fortgeführt wurde. Hierfür spricht, dass die Klöster sehr früh den Weinbau förderten und das ehemalige Kloster Billigheim als Mitbesitzer an den Neckarzimmerner