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Neckarwestheim - 74382 - Baden Württemberg

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Informationen über Neckarwestheim

Neckarwestheim ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Heilbronn-Franken und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart. Sie war als Standort des Kernkraftwerks Neckarwestheim bekannt. Durch die hohen Gewerbesteuereinnahmen vom Kernkraftwerksbetreiber EnBW war Neckarwestheim eine der reichsten Gemeinden im Landkreis Heilbronn mit (Stand Februar 2005) über 30 Millionen Euro Rücklagen.

Neckarwestheim liegt im südlichen Landkreis Heilbronn am Neckar, ca. 8 Kilometer südlich von Heilbronn. Die Gemeinde gehört zur nördlichen Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Nachbarstädte und -gemeinden Neckarwestheims sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten): Lauffen am Neckar, Ilsfeld (beide Landkreis Heilbronn), Großbottwar, Mundelsheim, Besigheim (Teilort Ottmarsheim), Gemmrigheim und Kirchheim am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg). Mit Lauffen und Nordheim ist Neckarwestheim eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Zu Neckarwestheim gehören noch der Hof Leuchtmannshof, Schloss und Hof Liebenstein sowie der Wohnplatz Pfahlhof (PLZ 74360). Abgegangene, also heute nicht mehr bestehende Orte auf Neckarwestheimer Gemarkung sind Geißelhausen, der Itzinger Hof und der Wohnplatz Neckarberg. Die ehemalige Markung Liebenstein mit Schloss und Hof Liebenstein und dem Pfahlhof bildete von 1852 bis zum 1. April 1932 die Teilgemeinde Liebenstein.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Bereits im Römischen Kaiserreich war die Umgebung von Neckarwestheim besiedelt. Ein römischer Gutshof, eine villa rustica aus dem 2.–3. Jahrhundert nach Christus befindet sich in südwestlicher Hanglage inmitten von Weinbergen auf dem heutigen Gebiet von Lauffen am Neckar. Ebenso gibt es Reste römischer Gutshöfe bei Kirchheim am Neckar und im Wald zwischen Gemmrigheim und Mundelsheim.

Neckarwestheim wurde am 5. März 1123 in einer Urkunde des Kaisers Heinrich V. als Westheim erstmals erwähnt. Die Namensgebung deutet auf die Gründung des Ortes vom fränkischen Königshof im östlich gelegenen Ilsfeld aus hin, der vermutlich auch das östlich von Ilsfeld liegende Auenstein (ursprünglich Ostheim) seinen Namen verdankt.

Der größte Teil Westheims gehörte den Grafen von Lauffen, auch das von ihnen gestiftete Kloster Odenheim war im Ort begütert. Später waren die Herren von Liebenstein Eigentümer von Teilen des Ortes.

Um 1500 ging der Name Westheim verloren, der Ort wurde aus unbekanntem Grund nun Kaltenwesten genannt. 1511 erwarben die Grafen von Eberstein aus dem badischen Raum eine Hälfte Kaltenwestens, die später an die Markgrafen von Baden gelangte. 1555 wurde der Ort zur Marktgemeinde erhoben und daraufhin befestigt. 1673/1678 gelangte der Ort an Württemberg, das eine Hälfte von den Herren von Liebenstein, die andere von den Markgrafen von Baden erwarb. Nach der Gründung des Königreichs Württemberg ergaben sich durch die neue Verwaltungsgliederung auch für Kaltenwesten einige Änderungen. Bis 1807 zum Stabsamt Liebenstein gehörig, gelangte Kaltenwesten dann zum Oberamt Bietigheim, 1810 schließlich zum Oberamt Besigheim.

Mit dem Namen Kaltenwesten war die Gemeinde unzufrieden, da er ihrer Meinung nach „so manchen Weinkäufer im Herbst abhalten könne und dadurch empfindlicher wirtschaftlicher Schaden erwachse.“ Daher reichte sie im Mai 1884 ein Gesuch an das Oberamt Besigheim ein mit der Bitte, den Namen in Westen am Neckar ändern zu dürfen. Das Oberamt war prinzipiell mit einer Namensänderung einverstanden, schlug aber den Namen Westen ob dem Neckar vor, da der Ort nicht direkt am Neckar, sondern etwas entfernt und oberhalb liege. Die Gemeinde insistierte auf am Neckar, da der Fluss