Wappen von Neckartailfingen

Neckartailfingen - 72666 - Baden Württemberg

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Informationen über Neckartailfingen

Neckartailfingen ist eine Gemeinde im Vorland der Schwäbischen Alb im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Neckartailfingen liegt am Neckar, etwa 25 Kilometer südlich von Stuttgart und 8 Kilometer nordwestlich des Albtraufs. Der alte Ortskern befindet sich links des Neckars. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde überwiegend rechts des Neckars gebaut, es entstand die sogenannte „Vorstadt“.

Angrenzende Gemeinden sind Aichtal im Norden, Nürtingen im Osten, Altdorf im Süden, Neckartenzlingen im Südwesten und Schlaitdorf im Westen (alle Landkreis Esslingen).

Zu Neckartailfingen gehören außer dem Dorf Neckartailfingen keine weiteren Orte. Im Gemeindegebiet liegt die abgegangene Burg Liebenau.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Neckartailfingen wurde um 1090 im Hirsauer Codex (Codex Hirsaugiensis) als Tagelvingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte damals den Grafen von Urach und den mit ihnen verwandten Grafen von Achalm. Nach den Eintragungen schenkten die Grafen Liutold (auch als Liutolf genannt) und Cuno von Achalm mehrere Güter und ihren Anteil an der Kirche dem Kloster Hirsau. Zwar ist der genaue Zeitpunkt der Schenkung im Hirsauer Codex nicht vermerkt; da Graf Cuno von Achalm aber 1092 starb, wurde die Schenkung auf um 1090 datiert. Im Auftrag des Klosters Hirsau wurde die romanische Martinskirche wohl im Jahr 1111 fertiggestellt (laut dendrochronologischer Untersuchung der Dachbalken). Zwischen 1254 und 1265 kauften die Grafen von Württemberg die Grafschaft Urach mitsamt der Burg Achalm. In diese Besitzmasse gehörte auch Neckartailfingen, das dadurch zu Württemberg kam, dem es bis zur Landesteilung 1945 zugehörig war.

Der Ort wurde 1536 zusammen mit dem Amt Nürtingen wie ganz Altwürttemberg evangelisch und erhielt 1541 die erste Dorfschule des Altkreises Nürtingen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neckartailfingen nach der Schlacht bei Nördlingen 1634 von den berüchtigten Dragonern des Obristen Walter Butler (vor allem aus Kroatien) geplündert und bis auf die Kirche, die Kelter, ein Haus sowie zwei kleine Hütten vollständig niedergebrannt. Das Dorf hatte faktisch aufgehört zu existieren. Erst nach einigen Jahren kehrten die geflohenen Einwohner zurück und bauten ihr Dorf langsam wieder auf.

Bereits mit dem Kauf durch die Württemberger übertrugen diese die Verwaltung des Dorfes an die Vogtei Nürtingen. Aus der Vogtei entstand 1758 das Oberamt Nürtingen, dem Neckartailfingen somit in der Spätphase des Herzogtums Württemberg, während der Zeit des Königreichs Württemberg 1806 bis 1918 und danach in der Zeit des Volksstaates Württemberg angehörte.

Seit 1598 unterhielt die Postlinie Stuttgart–Urach im Ort eine Poststation. Im Jahr 1807 wurde nicht in der Oberamtstadt Nürtingen, sondern am Verkehrsknotenpunkt Neckartailfingen das erste Postamt im Altkreis Nürtingen eingerichtet.

Von 1938 bis 1973 gehörte Neckartailfingen zum Landkreis Nürtingen. 1945 bis 1952 lag der Ort im Nachkriegsland Württemberg-Baden, das 1945 in der Amerikanischen Besatzungszone gegründet worden war. 1952 gelangte die Gemeinde zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Durch die Kreisreform von 1973 kam Neckartailfingen zum Landkreis Esslingen.

  • 1824: 0.854 Einwohner
  • 1834: 0.971 Einwohner
  • 1861: 1.039 Einwohner
  • 1900: 0.963 Einwohner
  • 1939: 0.966 Einwohner
  • 1946: 1.410 Einwohner
  • 1950: 1.484 Einwohner
  • 1961: 1.842 Einwohner
  • 1970: 2.772 Einwohner
  • 1987: 3.274 Einwohner
  • 1991: 3.364 Einwohner
  • 1995: 3.684 Einwohner
  • 2005: 3.889 Einwohner
  • 2010: 3.771 Einwohner
  • 2015: 3.716 Einwohner
  • 2020: 3.880 Einwohner

Der Bürgermeister (früher Schultheiß genannt) wurde bis 1891 vom Gemeinderat aus seiner Mitte heraus gewählt, erst