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Mundelsheim - 74395 - Baden Württemberg

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Informationen über Mundelsheim

Mundelsheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg, etwa 30 km nördlich von Stuttgart und 20 km südlich von Heilbronn, am Neckar gelegen. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Mundelsheim liegt an einer Schleife des Neckars zwischen Hessigheim und Pleidelsheim auf einer Höhe zwischen 182 und 334 Metern.

Zu Mundelsheim gehören das Dorf Mundelsheim, sowie der auf der anderen Seite des Neckars gelegene Weiler Schreyerhof mit 66 Einwohnern, das Haus Ziegelhütte und die abgegangenen Ortschaften Tiefenbach und Seelhofen.

Nachbarorte Mundelsheims sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen): Hessigheim, Ottmarsheim (Stadtteil von Besigheim), Neckarwestheim, Großbottwar, Höpfigheim (Stadtteil von Steinheim an der Murr), Pleidelsheim und Kleiningersheim (Ortsteil von Ingersheim). Bis auf Neckarwestheim (Landkreis Heilbronn) gehören alle zum Landkreis Ludwigsburg. Zusammen mit Besigheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau und Walheim bildet Mundelsheim den Gemeindeverwaltungsverband Besigheim. Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Besigheim.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Um die Zeit der Geburt Christi herum besiedelten die Kelten das Neckartal. Mit dem Einfall der Römer wurde das Gebiet dem römischen Reich eingegliedert. Von der Herrschaft der Römer zeugen die Überreste eines Mithras-Heiligtums am Rande des Industriegebiets Ottmarsheimer Höhe. Dieser Tempel gehörte zu einer umfangreichen römischen Siedlung, die seit den 1990er Jahren bei Sicherungsgrabungen des Landesdenkmalamtes untersucht wurde. Ein römischer Gutshof wurde bereits 1935 beim Bau der Reichsautobahn (heutige Bundesautobahn A 81) entdeckt.

Um 500 nach Christus begann die Herrschaft der Alamannen. Es war ein alamannischer Adliger namens Mundolf, der dem Ort seinen heutigen Namen gab: „Mundolfsheim“, was im Sprachgebrauch im Laufe der Jahrhunderte zu „Mundelsheim“ verändert wurde. Im Jahr 1245 wurde der Ort „Mondelsheim“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach dem Zerfall des Herzogtums Schwaben kam der Ort in den Besitz der Markgrafen von Baden. Diese gaben ihn im 13. Jahrhundert den Herren von Urbach zu Lehen. Im Jahre 1422 verlieh Kaiser Sigismund Mundelsheim die Stadtrechte. Die Herren von Urbach beteiligten sich an vielen Raubüberfällen auf reisende Kaufleute. Deshalb rückten die Reichsstädte Heilbronn und Schwäbisch Hall im Jahre 1440 mit einem Heer von 600 Mann zu Pferd gegen Mundelsheim vor und zerstörten den Ort.

1595 wurde Mundelsheim an Württemberg verkauft. Bis 1806 war der Ort Sitz eines Amtes, das zunächst im Oberamt Beilstein aufging. Bei der weiteren Umsetzung der Verwaltungsgliederung im 1806 gegründeten Königreich Württemberg wurde Mundelsheim 1807 dem Oberamt Marbach zugeordnet. Als dieses 1938 im Zuge der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg aufgelöst wurde, fiel der Ort an den Landkreis Ludwigsburg, dem er seither angehört. Somit wurde Mundelsheim 1945 der amerikanischen Besatzungszone zugeschlagen und gehörte zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Während sich in den württembergischen Nachbargemeinden schon seit 1534 die Reformation durchgesetzt hatte, zogen die damals badischen Ämter wie Mundelsheim und Besigheim erst viel später nach. Markgraf Karl II. von Baden-Durlach setzte nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 in seinem Herrschaftsbereich ein einheitliches Bekenntnis durch und führte 1556 den evangelischen Glauben ein. Die evangelische Kirchengemeinde Mundelsheim gehört heute zum Kirchenbezirk Marbach.

Außerdem gibt es in Mundelsheim die katholische Kirchengemeinde St. Wolfgang sowie eine Gemeinde der neuapostolischen