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Maulbronn - 75433 - Baden Württemberg

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Informationen über Maulbronn

Maulbronn ist eine Stadt im Enzkreis in Baden-Württemberg. Sie liegt zwischen Vaihingen an der Enz und Bretten und gehört zur Region Nordschwarzwald.

Maulbronn ist für das Kloster Maulbronn bekannt, das seit 1993 Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Die Stadt Maulbronn besteht aus den drei Stadtteilen Maulbronn, Schmie und Zaisersweiher. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Maulbronn-…“.

Zum Stadtteil Maulbronn gehören die Stadt Maulbronn, der Weiler „Elfinger Hof, Staatsdomäne“, die Orte Bahnhof Maulbronn-West, Elfinger Berghaus, Scheuelberghof, Seidehof und Stadtbahnhof Maulbronn. Zu den Stadtteilen Schmie und Zaisersweiher gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer.

Im Stadtteil Maulbronn liegen die Wüstungen Billensbacher Hof und Salzachhof. Beide dienten dem Kloster als Grangien.

Bereits zur Römerzeit war das nahe dem Limes gelegene Gebiet um Maulbronn besiedelt, was Funde von römischen Götterstatuen belegen.

Im Jahr 1147 wurde im Bischoflehen zu Mulenbrunnen, nach einer Schenkung des Bischofs von Speyer an den Zisterzienserorden, das Kloster Maulbronn gegründet. Diese Klosteranlage entwickelte sich schnell zu einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zentrum in der Region.

Bereits um 1600 glich Maulbronn seiner herrschaftlichen Gebäude wegen eher einer Stadt als einem Dorf. In der Reformationszeit teilte das Kloster das Schicksal vieler anderer württembergischer Klöster, wurde säkularisiert und war von da an Sitz eines Vogtes, der ab 1759 Oberamtmann genannt wurde. Die Gemeinde Maulbronn existiert seit dem Jahr 1838. Sie entstand aus einer Ansiedlung, die sich um das Kloster gebildet hatte. Als Sitz des Oberamts Maulbronn gehörte sie zum Neckarkreis im seit 1806 bestehenden Königreich Württemberg. Mit dem Bahnhof „Maulbronn West“ besaß der Ort seit 1853 einen etwa 3,5 km vom Zentrum entfernten Anschluss an das Netz der Württembergischen Eisenbahn. 1886 wurde Maulbronn zur Stadt erhoben und war noch bis 1938 Oberamtsstadt, wobei das Oberamt von 1934 bis 1938 die amtliche Bezeichnung Kreis Maulbronn führte. Die Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg führte 1938 zur Zugehörigkeit zum Landkreis Vaihingen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Maulbronn Teil der Amerikanischen Besatzungszone und befand sich von 1945 bis 1952 im Land Württemberg-Baden. Durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener nach dem verlorenen Krieg erhöhte sich die Einwohnerzahl deutlich.

Bei der Entstehung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg kam Maulbronn 1952 als Teil des Landkreises Vaihingen zum Regierungsbezirk Nordwürttemberg.

Mit der Gebietsreform vom 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Vaihingen aufgelöst. Der westliche Teil dieses Landkreises mit der altwürttembergischen Gemeinde Maulbronn wurde dem neu gebildeten Enzkreis (Verwaltungssitz Pforzheim) im Regierungsbezirk Karlsruhe (nicht mehr in den exakten Grenzen Nordbadens) zugeordnet.

Die beiden frühesten wirtschaftlichen Standbeine der Stadt waren der Weinanbau sowie die Natursteinindustrie, die sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Maulbronn etabliert hat.

Der Maulbronner Schilfsandstein, den bereits die Zisterziensermönche abbauten, verhalf Maulbronn dank der um 1871 neu beginnenden Bauperiode zu einem explosionsartigen Wirtschaftsaufschwung. Der Naturstein wurde weit über die Region hinaus exportiert und hatte das Aufblühen mehrerer Steinhauerbetriebe wie etwa der Firma Burrer zur Folge. Heute spielt der Naturstein nur noch eine untergeordnete Rolle.

Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Schmie nach Maulbronn eingemeindet. Die heutige Stadt entstand am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Maulbronn und der