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Massenbachhausen - 74252 - Baden Württemberg

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Informationen über Massenbachhausen

Massenbachhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Heilbronn-Franken (bis 20. Mai 2003 Region Franken) und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.

Massenbachhausen liegt im Westen des Landkreises Heilbronn am Massenbach, einem Zufluss der Lein, die wiederum in den Neckar fließt. Es gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Nachbarstädte und -gemeinden Massenbachhausens sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten): Schwaigern (Ortsteil Massenbach), Gemmingen, Kirchardt, Bad Rappenau (alle Landkreis Heilbronn) und Heilbronn (Stadtkreis). Mit Schwaigern ist Massenbachhausen eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Zu Massenbachhausen gehört noch der Ortsteil Leutersteiner Höfe. Auf der Massenbachhausener Gemarkung befanden sich früher die abgegangenen, heute nicht mehr bestehenden Orte Harzhofen und Lauterstein.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Die erste Besiedlung von Massenbachhausen geht vermutlich auf die Kelten zurück, von denen Siedlungsspuren aus dem 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. im Gewann Ziegelweg gefunden wurden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Lorscher Codex, in dem für das Jahr 773 eine Schenkung auf Schwaigerner Gemarkung in Husen an das Kloster Lorsch belegt ist. Weiteren frühen Besitz am Ort hatten das Ritterstift Odenheim und das Stift Wimpfen. Über die Schenkung eines Theodricus (Dietrich; † 792) von Gütern auf Schwaigerner Gemarkung erhielt der Ort im 12. und 13. Jahrhundert zeitweilig den Namen Titrichshusen oder Dietershausen, später bezeichnete man den Ort in Abgrenzung zu gleichnamigen Orten als Hausen bei Massenbach.

Im 14. Jahrhundert hatten die Herren von Magenheim und von Neipperg Besitz in Hausen.

Bei einer Erbteilung der Neipperger im Jahr 1582 kam das Dorf an Engelhard von Neipperg, der es 1585 an den Würzburger Rat Dietrich Echter von Mespelbrunn, einen Bruder des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn, verkaufte. Im Dreißigjährigen Krieg hatte der Ort wie das gesamte Umland an Truppendurchzügen und der Pest sehr zu leiden, ebenso zur Zeit des Pfälzischen Erbfolgekriegs mit häufigen Franzoseneinfällen in den Jahren 1688 bis 1693.

Über Heiraten und Erbgänge kam das Dorf von der Familie Echter 1686 an die Familie Ingelheim und 1720 an die Familie Dalberg. Im Jahr 1737 kauften die Herren von Neipperg den Ort zurück.

1806 kam Hausen im Rahmen der Mediatisierung an das Königreich Württemberg und dort zunächst zum Oberamt Kirchhausen, 1811 dann zum Oberamt Brackenheim. Im 19. Jahrhundert kam es zu drei größeren Auswanderungswellen, von denen die beiden ersten ihre Ursachen in den zu jener Zeit durch Missernten ausgelösten Hungersnöten hatten. 1817 zog es die Auswanderungswilligen vor allem nach Ungarn, 1852 bis 1854 vor allem nach Nordamerika. Im späten 19. Jahrhundert dann kam es aufgrund des Arbeitsplätzemangels in dem überwiegend bäuerlich geprägten Ort nochmals verstärkt zur Auswanderung, dieses Mal waren die bevorzugten Ziele Kanada und Südamerika. Durch diese letzte Auswanderungswelle sank die Einwohnerzahl von 1030 Personen im Jahr 1875 auf 968 Personen im Jahr 1900.

Das Postwesen in Massenbachhausen begann im Jahr 1897 mit der Einrichtung einer Telegraphenanstalt sowie einer Postagentur.

Im Jahr 1904 beantragte der Gemeinderat von Hausen beim Oberamt Brackenheim die Änderung des Ortsnamens zu Massenbachhausen, da es zu häufigen Verwechslungen mit Hausen an der Zaber im selben Oberamtsbezirk gekommen war. Im Jahr 1911 wurde der Ort an die Stromversorgung der