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Maselheim - 88437 - Baden Württemberg

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Informationen über Maselheim

Maselheim ist eine Gemeinde sowie eine Ortschaft im oberschwäbischen Landkreis Biberach.

Die Gemeinde Maselheim befindet sich im Südosten des Landes Baden-Württemberg und im Regierungsbezirk Tübingen. Sie liegt in Oberschwaben und im nördlichen Zentralteil des Landkreises Biberach. Die kleinste übergeordnete Verwaltungseinheit in der die Gemeinde organisiert ist, ist die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Biberach. Das Gemeindegebiet liegt relativ zentral in einem Städte-Dreieck zwischen dem zehn Kilometer entfernten Laupheim im Norden, dem neun Kilometer entfernten Ochsenhausen im Südosten und dem sieben Kilometer entfernten Biberach im Südwesten.

Durchzogen wird die Gemeinde von zwei in Süd-Nord-Richtung zur Donau hin fließenden Bächen, der Dürnach und dem Saubach. Die beiden Bäche werden durch einen Höhenzug getrennt. Zur jeweils anderen Seite der Täler erheben sich wiederum Höhenzüge. Diese drei Höhenzüge sind zu einem großen Teil bewaldet, wohingegen in den Niederungen der Täler Ackerbau und Wiesenwirtschaft das Bild prägen. Die höchste Erhebung der Gemeinde befindet sich im Südwesten und erreicht 619 m ü. NN. Zudem gibt es die folgenden, mit Namen bezeichneten Erhebungen: Hungerberg (575 m), Romersbühl (589 m) und Ölberg (610 m).

Der geologische Untergrund wird von einem paläogenen Molassebecken gebildet. Dieses Becken entstand, als vor 100 Millionen Jahren die Alpenauffaltung begann. Dabei wurden die Alpen und die Schwäbische Alb infolge der kontinentalen Kollision von Europa und Afrika in die Höhe gehoben. Das Gebiet dazwischen senkte sich dagegen ab und war Auffangbecken für Erosionsprodukte aus den Bergen. So wurden im Laufe der Jahre mächtige Schichten abgelagert. Weil das Becken immer wieder von Meeren überflutet wurde, unterscheidet man die Ablagerung der Produkte als Sedimentation im Meer und die Ablagerung durch fluviale Prozesse. Als Schichtfolge wird dabei unterschieden zwischen der untersten Schicht, der Unteren Meeresmolasse, der darüberliegenden Unteren Süßwassermolasse, der überlagernden Oberen Meeresmolasse und der sich an der Erdoberfläche befindenden Oberen Süßwassermolasse. Im Quartär wurde die Landschaft von kaltzeitlichen Gletschern überprägt. Während der Mindelkaltzeit befand sich das Gemeindegebiet im Endmoränen-Bereich des Gletschers. Die folgenden Kaltzeiten Riß und Würm drangen nicht mehr soweit vor, so dass periglaziale Prozesse die Oberfläche formten. Mindelkaltzeitliche Hinterlassenschaften wurden dabei abgetragen oder mit neuem, kaltzeitlichem Erosionsmaterial verfüllt. Im Westen der Gemeinde finden sich Mindel-Moränensedimente, die östlich von Oberer Süßwassermolasse gefolgt wird. Nach Norden finden sich Obere Meeresmolasse und Riß-Schotter. Weiter nach Osten sind zudem im Bereich der Dürnach Hochwassersedimente auf Flussschottern, Mindel- und Günz-Deckenschotter vorhanden.

Als Teilgebiet des Alpenvorlandes liegt Maselheim in der Bodengroßlandschaft Altmoränen-Hügelland. Außerhalb der Flussbereiche herrscht die Parabraunerde als Bodentyp vor. Nahe den beiden Bächen finden sich vom Grundwasser beeinflusste Gley-Böden.

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 47,02 km². Damit ist Maselheim die flächenmäßig zwölftgrößte Gemeinde des Landkreises Biberach.

Im Vergleich zu der Flächennutzung im Land Baden-Württemberg, unterscheidet sich die Gemeinde Maselheim nicht wesentlich. Lediglich der Anteil an Gebäude-, Frei- und Wasserflächen ist um knapp die Hälfte geringer. Bei Sport- und Grünflächen ist der Anteil sogar weniger als die Hälfte des Landesdurchschnitts.

Im Uhrzeigersinn grenzt die Gemeinde Maselheim an die Gemeindegebiete von Mietingen im Norden, gefolgt nach Osten von Schwendi und Gutenzell-Hürbel. Im Süden folgen die Stadtgebiete von Ochsenhausen und Biberach. Nach Westen bilden Warthausen und Schemmerhofen den Abschluss.

Die Gemeinde Maselheim gliedert sich in vier