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Möglingen - 71696 - Baden Württemberg

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Informationen über Möglingen

Möglingen ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Zur etwas mehr als 11.000 Einwohner zählenden Gemeinde Möglingen gehören keine weiteren Orte.

Möglingen liegt zwischen 277 und 309 Meter Höhe in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kreisstadt Ludwigsburg auf dem fruchtbaren Langen Feld, das zum Strohgäu und zum übergeordneten Naturraum Neckarbecken zählt. Der Ortskern entstand um die Quelle des östlichen Arms des Leudelsbachs, der sich nordöstlich davon mit dem Furtbach und am Westrand der Markung mit dem Oberen Leudelsbach vereinigt und beim Remminger Knie in die Enz mündet.

Möglingen grenzt im Norden an die Stadt Asperg, im Osten an die Kreisstadt Ludwigsburg bzw. deren Stadtteil Pflugfelden, im Südosten an die Stadt Kornwestheim, im Süden an den Stadtteil Stammheim der Landeshauptstadt Stuttgart, im Südwesten an die Stadt Korntal-Münchingen, im Westen an Schwieberdingen und im Nordwesten an die Stadt Markgröningen.

Zwischen Möglingen und Schwieberdingen lag das im Spätmittelalter abgegangene Dorf Vöhingen, am Leudelsbach zwischen Möglingen und Markgröningen die früher abgegangene Siedlung Maulbronn.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Möglingen wurde erstmals 1275 in einer Urkunde des Bistums Konstanz und 1278 als „Meginingen“ in einer Urkunde Graf Ulrichs von Asperg erwähnt. Zu dieser Zeit gab es bereits eine Kirche im Ort.

Im 13. Jahrhundert war Möglingen großteils in Händen der Pfalzgrafen von Tübingen-Asperg, die ihren verbliebenen Anteil 1308 an das Haus Württemberg veräußerten. Einige oberlehensherrliche Rechte über einzelne Güter verblieben allerdings vorerst noch den Markgrafen von Baden. Die Württemberger Grafen verpfändeten den Ort mehrfach, lösten ihn aber wieder aus.

Im Dreißigjährigen Krieg, insbesondere um 1634, „sank die Zahl der Bürger von 130 auf 32, die der meist in Asche gelegten Häuser von 111 auf 22“. In den folgenden Erbfolgekriegen wurde Möglingen wieder schwer geschädigt: 1693 zerstörten französische Truppen 35 Häuser, darunter auch das Rathaus.

Die für 1523 urkundlich gesicherte Möglinger Mühle an der Asperger Straße 18 wurde damals von Conrad Müller betrieben. Der 1561 Mühlbach genannte und heute teils verdolte Untere Leudelsbach hatte seinen Ursprung damals in der „Wette“ unterhalb des Pfarrhauses. Nach kurzem Lauf durch den Ort mündete von rechts der aus Pflugfelden kommende Furtbach in den Leudelsbach, der dann meist stark genug war, um das Wasserrad der Mühle anzutreiben.

Im 17. Jahrhundert bestand in Möglingen zudem eine Pulvermühle zur Versorgung der Festung Hohenasperg, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde – vermutlich 1634 im Zuge der Belagerung der Festung durch kaiserliche Truppen. 1662 ließ Herzog Eberhard III. von Württemberg stattdessen eine Pulvermühle an der weit mehr Wasser führenden Glems bei Markgröningen errichten.

1727 wurde der Getreidemüller Caspar Siglin auf Geheiß des Herzogs Eberhard Ludwig enteignet, um anstelle der Mühle ein Wasserhebewerk zur Trinkwasserversorgung der neu entstandenen Residenzstadt Ludwigsburg einzurichten. In einer Brunnenstube wurde das Wasser von mehreren Quellen der Umgebung gesammelt und zu einem Wasserturm auf dem „Löscher“ gepumpt. Fällige Entschädigungen und Entlohnungen blieb der Herzog schuldig und stürzte damit etliche betroffene Möglinger ins Elend. Zehn Jahre später wurde der Betrieb wegen zu geringer Pumpleistung, zu hoher Betriebskosten und Leitungsschäden bereits wieder eingestellt. Dabei soll auch Sabotage im Spiel