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Leinzell - 73575 - Baden Württemberg

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Informationen über Leinzell

Leinzell ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis. Sie gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.

Leinzell liegt in 400 bis 460 Meter Höhe im Vorland der östlichen Schwäbischen Alb an der Lein, einem kleinen Nebenfluss des Kochers, etwa zehn Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Gmünd. Die Gemeinde hat eine vergleichsweise sehr kleine Gemeindefläche, die sich nicht einmal bis auf die Randhöhen des Leintals erstreckt.

Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an Göggingen, im Süden an Iggingen und im Westen an Täferrot.

Zur Gemeinde Leinzell gehören das Dorf Leinzell und der Weiler Ölhäuser sowie die abgegangenen Ortschaften Pulvermühle und Schafhaus.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Leinzell wurde im Jahre 1259 unter dem Namen Cella erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1409 wurde der Ort unter dem Namen Zell an der Lyn, 1426 als Lynzelle erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde die Abtei Ellwangen in die Fürstpropstei Ellwangen umgewandelt, Leinzell wurde als Lehen vergeben. Von 1360 bis 1483 wurde Leinzell (mit kurzer Unterbrechung) an die Gmünder Familie Taler vergeben. Rosina Taler, die Witwe des letzten Taler, heiratete Rudolf von Westerstetten; dieser übernahm somit 1484 die Dorfherrschaft unter der Lehnsherrschaft von Albrecht Propst zu Ellwangen. 1530 kam Leinzell an die Familie von Horkheim, 1604 an Jörg Christoph von Ursenbeck und 1612 an Hans Burkhard von Fauber auf Randegg.

1636 wurde schließlich (mitten im Dreißigjährigen Krieg) Valentin von Lang, der zunächst in der Verwaltung des Erzbistums Bremen tätig gewesen war, mit Leinzell belehnt. Die Familie Lang wohnte in Leinzell und bestimmte 170 Jahre lang das dörfliche Geschehen, bis die Zeit der Reichsritter zu Ende ging und Leinzell im Zuge der Säkularisation 1806 an das Königreich Württemberg fiel, wo es dem Oberamt Gmünd zugeordnet wurde. 1810 wurde Leinzell eine selbständige Kommune. Die Frondienste der Leinzeller Bürger wurden erst 1842 durch einen Ablösungsvertrag geregelt, der Freiherr von Lang erhielt 1874 die letzte Ratenzahlung; die Leinzeller Bürger waren ab diesem Zeitpunkt von sämtlichen Fronleistungen befreit. 1938, im Zuge einer württembergischen Gebietsreform während der NS-Zeit, wurde Leinzell dem Landkreis Gmünd zugewiesen, der ab 1941 offiziell Landkreis Schwäbisch Gmünd hieß. 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Nachkriegsland Württemberg-Baden, das 1945 in der Amerikanischen Besatzungszone gegründet worden war, ab 1952 zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Mit der Kreisreform von 1973 kam Leinzell zum neuen Ostalbkreis.

Der Baubeginn der katholischen Kirche in Leinzell in der heutigen Form war im Jahre 1776. Zuvor fiel die Kirche vor allem durch ihre mangelnde bauliche Substanz und geringfügige Ausstattung auf. 1783 wurde die Kirche fertiggestellt, die Altäre schließlich 1805 errichtet. Die gemalte Decke, die die Aufnahme Marias in den Himmel zeigt, ist von Johann Nepomuk Nieberlein, der unter anderem die Stationskapellen des Kreuzweges zur Schönenbergkirche in Ellwangen gestaltete.

Erst im Jahr 1971 wurde mit dem Bau eines evangelischen Gemeindehauses begonnen, da dringend ein Saal für kirchliche Veranstaltungen, Jugendräume und eine Vikarswohnung benötigt wurden. 1980 wurde die Trennung von der Kirchengemeinde Eschach vollzogen und die Kirchengemeinde Göggingen-Leinzell wurde selbständig. Gottesdienste finden im wöchentlichen Wechsel in Leinzell und Göggingen statt.

Die Gemeinde ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes Leintal-Frickenhofer Höhe, dem