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Langenau - 89129 - Baden Württemberg

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Informationen über Langenau

Langenau ist eine Stadt in Baden-Württemberg in Deutschland und war Ende 2019 mit 15.329 Einwohnern nach Ehingen und Blaustein die drittgrößte Stadt im Alb-Donau-Kreis. Brunnen des Wasserwerks „Zweckverband Landeswasserversorgung“ versorgen mehr als drei Millionen Einwohner in Baden-Württemberg von hier mit Trinkwasser.

Langenau liegt am Rande der Schwäbischen Alb, nordöstlich und in direkter Nachbarschaft zu Ulm und dem bayerischen Elchingen. In Langenau entspringt und durchquert der Fluss Nau die Stadt.

Die Stadt grenzt im Norden an Nerenstetten und Öllingen, im Osten an Rammingen, im Süden an die Stadt Leipheim und Elchingen (beide in Bayern) sowie an Ulm, im Westen an Beimerstetten und Bernstadt.

Langenau besteht aus der Kernstadt, den drei bis 1972 selbständigen Gemeinden Albeck, Göttingen, Hörvelsingen, sowie den Weilern Osterstetten, Stuppelau und Witthau. Dazu kommen noch die Aussiedlerhöfe wie Kornberghöfe, Fischerhöfe, Riedhöfe, Daunerhof, Sixenmühle, Staudenhöfe, Boschhof, Laurenhof, St. Nikolaushof, Schammenhöfe, Hartgartenhöfe und Heiler Winkel-Höfe.

In Langenau liegen die beiden Naturschutzgebiete Langenauer Ried und Ägenberg-Ofenloch sowie das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Laushalde und der Bannwald Fohlenloch. Daneben hat Langenau Anteil an den Landschaftsschutzgebieten Ofenloch-Hagener Tobel und Donauried. Die Stadt hat überdies Anteile an den FFH-Gebieten Donaumoos und Kuppenalb bei Laichingen und Lonetal sowie am Vogelschutzgebiet Donauried.

Im Stadtgebiet von Langenau wird eine größere römische Siedlung vermutet. An der Stelle der heutigen Martinskirche befand sich wahrscheinlich ein gallo-römischer Umgangstempel.

Langenau liegt im ostalamannischen Raum, wo der Brauch des Pferdeopfers und der Pferdebestattung besonders häufig geübt wurde. 1971 wurden zwei, 1990 drei Begräbnisplätze archäologisch untersucht. Die vorgefundenen Pferdebestattungen zeigen anschaulich die alamannischen Bestattungsriten.

Benannt wurde die Siedlung nach dem Fluss Nau als Naue oder wie erstmals in einer Urkunde vom 9. September 1003 als Nawe.

Langenau gehörte im Hochmittelalter zum Herzogtum Schwaben. König Konrad III. hielt in Langenau im Jahre 1150 eine Reichsversammlung ab. Grundbesitz und Ortsherrschaft wechselten 1238 von den Grafen von Dillingen zu den Herren von Albeck, im Erbgang um 1250 an die Markgrafschaft Burgau und 1293 an die Grafen von Werdenberg-Albeck. 1376 bestätigte Kaiser Karl IV. für Langenau die Stadtrechte, jedoch schon 1377 fiel Langenau an die Reichsstadt Ulm, die das Stadtrecht für Langenau aufhob und es zum Sitz eines Amtmanns aus Ulm machte. Im Ort erlangte das Gewerbe der Weberei lang anhaltende Bedeutung, was jedoch die Beschäftigten den starken Konjunkturschwankungen des Textilhandels aussetzte. Die daraus folgende Unzufriedenheit veranlasste auch einige Langenauer Weber, sich den Aufständischen im Bauernkrieg anzuschließen. Nach der Beteiligung an der Plünderung des Klosters Elchingen wurden die Aufständischen 1525 in der Schlacht bei Leipheim geschlagen.

1531 führte Ulm in Langenau die Reformation ein. Im Dreißigjährigen Krieg musste Langenau wegen ständiger Truppendurchzüge und Einquartierungen schwere Belastungen hinnehmen. Ähnliches war auch in der Zeit der folgenden Kabinettskriege und während der Koalitionskriege immer wieder zu erdulden.

Während der Mediatisierung fiel Langenau 1802 zunächst an das Kurfürstentum Bayern und 1810 auf Grund des Grenzvertrags von 1810 an das Königreich Württemberg. Die Gemeinde wurde gemäß der neuen württembergischen Verwaltungsgliederung dem Oberamt Ulm zugeordnet und 1848 zur Stadt erhoben. Die Zahl der überwiegend evangelischen Einwohner betrug in diesem Jahr rund 3.600. Im 19. Jahrhundert war die Stadt Langenau bedeutender Standort eines wöchentlich stattfindenden Fruchtmarkts. Ab dem