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Laichingen - 89150 - Baden Württemberg

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Informationen über Laichingen

Laichingen ist eine Kleinstadt im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Trotz ihrer geringen Größe ist Laichingen die größte Stadt in der Umgebung. Sie nimmt deshalb gemeinsam mit Blaubeuren die Funktion eines Mittelzentrums wahr. Sie gilt als die Leinenweberstadt auf der Schwäbischen Alb.

Laichingen liegt auf der Laichinger Alb, einem Teilgebiet der Schwäbischen Alb. Es liegt auf einem früheren Vulkanschlot auf der Albhochfläche, etwa 25 Kilometer westlich von Ulm.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Hohenstadt im Landkreis Göppingen, im Osten an Merklingen und Dornstadt, im Süden an Berghülen, die Stadt Blaubeuren und Heroldstatt sowie im Westen an den Gutsbezirk Münsingen und an Römerstein, beide im Landkreis Reutlingen und an Westerheim.

In Laichingen liegen die vier Naturschutzgebiete Laichinger Eichberg, Galgenberg, Heiden im Langen Tal und Kuhberg. Einige Landschaftsteile auf dem Stadtgebiet wurden als Landschaftsschutzgebiet Laichingen ausgewiesen. Die Stadt hat Anteile an den FFH-Gebieten Kuppenalb bei Laichingen und Lonetal und Münsinger Alb sowie am Vogelschutzgebiet Mittlere Schwäbische Alb.

Der Name Laichingen soll auf den Alemannenhäuptling Laicho zurückgehen, der dort im 5. Jahrhundert nach Christus eine Siedlung gründete. Im Hochmittelalter war Laichingen Bestandteil des Herzogtums Schwaben. 1364 bot Kaiser Karl IV. den Einwohnern das Stadtrecht an. Diese lehnten jedoch ab, da sie angeblich keine Stadtmauer bauen wollten.

Laichingen gehörte schon im Spätmittelalter zum Kloster Blaubeuren und damit seit der Reformation 1534 zum Herzogtum Württemberg. Es war ein Unteramt im Amt Urach.

Eine Volksschule bestand mindestens seit 1557.

Bis ins Mittelalter reicht die Tradition der Laichinger Leinenweberei zurück. Die kargen Böden auf der Alb gaben nicht mehr her, und so verlegten sich die Bewohner auf den Flachsanbau und auf den Broterwerb durch Handel mit der etwa 25 Kilometer entfernten Reichsstadt Ulm.

Früher war im Stadtzentrum Laichingens eine sogenannte Hüle. Hülen bestanden aus verwittertem Vulkantuff. In ihnen sammelte sich Wasser und sie bildeten die Grundlage für viele Siedlungen auf der Schwäbischen Alb. Die Hüle diente als Viehtränke und zu Feuerlöschzwecken. Das Trinkwasser wurde mühsam aus den Tälern herangeschafft.

Im Dreißigjährigen Krieg kam es nach der für Württemberg verlorenen Schlacht bei Nördlingen 1634 durch die in vielen Teilen des Landes marodierenden Truppen des siegreichen Kaisers zur weitgehenden Zerstörung Laichingens.

Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg kam Laichingen 1808 zum Oberamt Münsingen. Ein großer Brand führte 1852 erneut zu großen Schäden in der Bausubstanz des Ortes. Ab 1871 wurde die Albwasserversorgung geplant und gebaut, an die auch Laichingen angeschlossen wurde.

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Laichingen 1938 zum Landkreis Münsingen. 1945 wurde der Ort Teil der französischen Besatzungszone und wurde 1947 dem neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern zugeordnet, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Im Jahr 1950 erhielt Laichingen erneut das Stadtrecht und verzeichnete ein deutliches Wachstum. In den 1950er Jahren wurde die Hüle zugeschüttet und wich dem heutigen Marktplatz.

Durch die Kreisreform in Baden-Württemberg kam Laichingen 1973 zum Alb-Donau-Kreis.

In den 1970er Jahren wurden einige umliegende Orte eingemeindet. Sie bilden heute die Stadtteile Laichingens (siehe dazu auch: Gemeindegebietsreform in Laichingen).

1987 wurde die sogenannte Laichinger Hungerchronik als antijüdische Fälschung entlarvt.

Noch heute sind viele Webereibetriebe in Laichingen ansässig, die aber inzwischen industriell fertigen. Eines der um 1677 errichtete Weberhäuser stand bis 2002