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Kuppenheim - 76456 - Baden Württemberg

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Informationen über Kuppenheim

Kuppenheim (alemannisch Kuppene) ist eine Stadt im Westen von Baden-Württemberg bei Rastatt.

Kuppenheim liegt am Eingang des Murgtals im Nordschwarzwald, weswegen die Kommune neben „Knöpflestadt“ auch das „Tor zum Murgtal“ genannt wird. Schon mitten in der Stadt beginnt das Gelände aufgrund der Randlage zum Schwarzwald anzusteigen. Die Höhenunterschiede auf Kuppenheimer Gemarkung reichen von 118 m im Gewann „Unterer Eichelplan“ über 127 m in der Stadtmitte bis 297 m Höhe auf dem Hirschacker.

Im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend:

  • Muggensturm
  • Bischweier
  • Gaggenau
  • Baden-Baden, mit den Ortsteilen Ebersteinburg und Haueneberstein
  • Rastatt, mit den Ortsteilen Förch, Niederbühl und Rauental

Die Stadt Kuppenheim gliedert sich in die Kernstadt Kuppenheim und den Stadtteil Oberndorf. Die räumlichen Grenzen sind jeweils identisch mit denen der früheren Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung des Stadtteils Oberndorf erfolgt in der Form „Kuppenheim-Oberndorf“.

Zur Kernstadt Kuppenheim gehört die Stadt Kuppenheim. Zum Stadtteil Oberndorf gehört das Dorf Oberndorf. Im Gebiet der Kernstadt liegen die Wüstungen Gigersberg und Fichtental.

Wann Kuppenheim gegründet wurde, ist unklar, sicher ist aber, dass es schon zur Römerzeit eine Ansiedlung auf Kuppenheimer Gemarkung gab, da hier die damals wichtigen Römerstraßen entlang der Vorberge des Schwarzwalds führten, auf deren Fundamenten noch heute z. B. die Landstraße L67 nach Baden-Baden entlangführt.

Kuppenheim selbst wurde um 1095 als „Cuppenheim“ erstmals urkundlich erwähnt. Es ist der althochdeutsche Personenname Kuppo/Kobbo namensgebend. Kuppenheim war zu dieser Zeit der bedeutendste Ort des Ufgaus, einer Landschaft gelegen zwischen der südlichen Ortenau und dem nördlichen Kraichgau. Zudem stellt die Murg die frühere Grenze zwischen dem alemannischen und dem südfränkischen Sprachgebiet dar. Dadurch weist der alte Kuppenheimer Dialekt, der zu den niederalemannischen Dialekten gehört, südrheinfränkische Sprachmerkmale auf.

Im Jahr 1283 wurde die Stadt von den Grafen von Eberstein, die den Zenit ihrer Macht bereits überschritten hatten, an die Markgrafen von Baden verkauft. 1453 ist sogar von einer „Amptsstatt Cuppenheim“ die Rede, zu der 14 Dörfer gehörten. Ab 1500 lag die Stadt außerdem im Schwäbischen Reichskreis. 1535 wurde Kuppenheim zur Oberamtsstadt der Markgrafschaft Baden-Baden erhoben und war für mehr als 22 Dörfer zuständig. Doch im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs wurde Kuppenheim 1689 „bis auf ein Haus“ niedergebrannt und verlor so seinen Status als Oberamtsstadt. Dieser ging auf die nunmehrige Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Baden, Rastatt über. Nach einem nur schleppenden Wiederaufbau zu Anfang des 18. Jahrhunderts wuchs die Stadt aber zusehends über die vormalige Stadtmauer hinaus. Die Reste der Befestigungsanlagen wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschleift, erhalten blieben nur Teile der Stadtmauer.

Zu dieser Zeit wirkte in Kuppenheim als Stadtpfarrer Pfarr-Rektor Franz Joseph Herr, ein bedeutender Geistlicher, der sowohl die Stadtkirche als auch die Antoniuskapelle renovieren bzw. neu erbauen ließ. Herr, vermutlich ein unehelicher Abkömmling von Großherzog Karl Friedrich von Baden, ist Ehrenbürger der Stadt Kuppenheim.

Im Verlauf der Badischen Revolution fand bei Kuppenheim im Jahr 1849 ein Gefecht zwischen den Freischärlern und den preußischen Interventionstruppen statt. Auch im Rahmen der Belagerung der Bundesfestung Rastatt war preußisches Militär in Kuppenheim stationiert.

Nachdem im Ersten Weltkrieg auch viele Kuppenheimer gefallen waren, traf die Depression der 1920er Jahre die Stadt schwer. Hinzu kam, dass Kuppenheim sich in der demilitarisierten Zone befand. Viele Bürger wanderten daher in dieser Zeit in die