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Kappelrodeck - 77876 - Baden Württemberg

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Informationen über Kappelrodeck

Kappelrodeck ist eine Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg, Deutschland. Der Weinort liegt am Übergang vom Nordschwarzwald zur Vorbergzone des Oberrheingrabens.

Kappelrodeck liegt am Westabhang des Schwarzwalds im Achertal, rund 20 Kilometer nördlich von Offenburg und rund 20 Kilometer südlich von Baden-Baden. Bei klarem Wetter hat man einen Blick bis nach Straßburg, das sich rund 25 Kilometer westlich von Kappelrodeck befindet.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Sasbachwalden, im Osten an Seebach, im Südosten an Ottenhöfen, im Süden an Lautenbach und die Stadt Oberkirch, im Westen an die Stadt Renchen und im Nordwesten an die Stadt Achern.

Zur Gemeinde Kappelrodeck mit der ehemals selbstständigen Gemeinde Waldulm gehören 33 Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser. Zur Gemeinde Kappelrodeck in den Grenzen vor der Gebietsreform der 1970er Jahre gehören das Dorf Kappelrodeck, die Zinken Auf der Klaus, Bei der Hammerschmiede, Bernhardshöfe, Iberg und Steinebach, die Siedlung Brandrain, die Höfe Eckelshalde (Häselshof), Erb, Ganseck, Häselhof, Hagenberg, Heidenhöfe, Lammhöfe, Langenberg, Ottenberg, Waidhof (Schloßhof) und Wolfersberg, die Wohnplätze Freiamt, Mattenmühle, Scheuerhof, Widig und Zuckerberg und Schloss und Haus Rodeck. Zur ehemaligen Gemeinde Waldulm gehören die Zinken Blaubronn-Zinsel, Oberberg, Schwend, Tal, Unterberg und Weiher, Häuser und Höfe Pfaffenbach und Ziegelhöfe und der Ort Winterbürg. Heute verfügt Kappelrodeck über zwei attraktive Baugebiete, das Baugebiet „Schloßacker“ im Ortsteil Kappelrodeck und das Baugebiet „Dorfbündt“ in Waldulm.

Die erste urkundliche Erwähnung als A Capelle apud Rodecke stammt aus dem Jahre 1349; bereits 100 Jahre früher (1244) wurde Waldulm erwähnt. Aus dem Jahre 1587 stammt die Bezeichnung „Capelle prope Rodecke“, im Laufe der Jahre folgte die Bezeichnung „Cappel unter Rodeck“. Schließlich wurde die Bezeichnung „Obercappell“ verwendet, um Verwechslungen mit „Unterkappel“ (heute Kappelwindeck, Stadt Bühl) zu vermeiden.

1316 wechselte Kappelrodeck vom Ortenauer Reichsland in die Herrschaftsgewalt und Gerichtsbarkeit des Fürstbischofs Johann I. von Straßburg.

Durch die Enge des Tales kam es zu Aussiedlungen in platzreichere Gebiete; es entstanden die Ortsteile Bernhardshöfe, Heidenhöfe, Ottenberg, Iberg, Steinebach und einzelne Höfe wie z. B. Ganzeck oder Wolfersberg.

Die meisten Anwohner jedoch siedelten sich rund um die namensgebende Kapelle an. Die Kapelle bildete den Dorfmittelpunkt und bot durch die leicht erhöhte Lage Schutz vor Hochwasser und Überschwemmung. Hier führte auch die Brücke über die Acher, die überquert werden musste, um ins hintere Achertal zu gelangen. Durch Überschwemmungen bei starken Regenfällen oder Schneeschmelze war die Brücke allerdings oft überflutet, was teilweise lange Wartezeiten bedeutete.

In Kappelrodeck und Umgebung hatten viele Adelsgeschlechter ihren Sitz, wie die Pfalzgrafen und Markgrafen von Baden, die Dynastien der Ebersteiner und Staufenburger sowie die Edlen von Bach, Bosenstein und Rodeck. Außerdem hatten einige Klöster wie das nahe Allerheiligen oder das entferntere St. Georgen Besitz in der Region.

Kappelrodeck war einer der sechs Gerichtsbezirke. Die Rechtspflege wurde vom landesherrlichen Schultheißen oder einem Stabhalter mit vom Gericht vorgeschlagenen und vom Amt bestätigten Geschworenen (Gerichtszwölfer) ausgeübt. Das „Kappler“ Gericht war das größte der sechs Bereiche und umfasste den Flecken Kappel „am Wege bei Rodeck“, die Rotten Bernhardshöfe und Steinebach, Am Bach und Furschenbach, die Rotten Grimmerswald und Seebach am Fuße der Hornisgrinde, Ottenhöfen und Hagenbruck, das Dorf Waldulm und die Rotten im Tal und auf dem Berg wie auch