Wappen von Kappel-Grafenhausen

Kappel-Grafenhausen - 77966 - Baden Württemberg

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Informationen über Kappel-Grafenhausen

Kappel-Grafenhausen ist eine Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Die Doppelgemeinde besteht aus den ehemaligen selbstständigen Gemeinden Kappel am Rhein und Grafenhausen (Baden).

Kappel-Grafenhausen liegt in der Oberrheinischen Tiefebene und ist in zwei benachbarte Ortsteile gegliedert.

Das westlich gelegene Kappel ist ein Haufendorf, welches sein historisches Zentrum am Rande der Rheinauen auf dem Hochufer des Rheines hat. Das Dorf wird von der Elz durchflossen. Die Gemarkung des Ortsteils selbst stößt zwar durchaus auch an den Rhein, ein großer Teil der von Kappel aus zugänglichen Rheinauen ist aber Eigentum der linksrheinischen und damit französischen Stadt Rhinau und bildet das gemeindefreie Gebiet Rheinau.

Das östliche gelegene Grafenhausen ist ein Straßendorf, welches entlang der alten Rheinstraße zwischen Kappel und Ettenheim, die beide deutlich älter sind, errichtet wurde. Das Dorf liegt in dem ehemals sumpfigen Bruchgebiet zwischen dem Hochufer des Rheins und der Vorbergzone, dem Beginn der sog. Kinzig-Murg-Rinne, welches durch Westumleitung der von Ettenheim herkommenden und einst nach Norden fließenden Unditz (heute „Ettenbach“) und durch aufwändige Melioration trockengelegt wurde.

Darüber hinaus umfasst das Gemeindegebiet eine Exklave am oberen Ende des Münstertales östlich von Ettenheimmünster. Dabei handelt es sich um ein unbewohntes Waldgebiet im Schwarzwald, das nach Auflösung der aus dem Spätmittelalter herrührenden Ettenheimer Waldgenossenschaft im 19. Jahrhundert an die Orte Kappel und Grafenhausen kam.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Schwanau, im Osten an die Stadt Mahlberg, im Südosten an die Stadt Ettenheim, im Süden an Ringsheim und Rust und im Westen an das gemeindefreie Gebiet Rheinau, sowie die elsässische Gemeinde Rhinau (vormals „Rheinau“). Im Schwarzwald liegt eine ausschließlich forstwirtschaftlich genutzte Exklave der Gemeinde, die im Uhrzeigersinn an Ettenheim, Ringsheim und Schuttertal angrenzt.

Kappel-Grafenhausen besteht aus den ehemaligen Gemeinden Kappel am Rhein und Grafenhausen, zu denen jeweils nur die gleichnamigen Dörfer gehören. Auf der Gemarkung Grafenhausen in Richtung von Ringsheim befand sich die Wüstung Reichenweier und auf derjenigen von Kappel der abgegangene Weiler Adelnhofen und die ehemalige Siedlung Trisloch, die keltischen Ursprungs gewesen sein soll.

Kappel wurde im Jahre 1219 erstmals urkundlich erwähnt, als der Straßburger Bischof Heinrich II. mit dem königlichen Vogt Straßburgs, Anselm von Rheinau, einen Vertrag über den Rückfall des Lehens Rheinau und Kappel nach dessen Tode an den Bischof schloss. Der Ort ist allerdings schon viel früher aus einer Ansiedlung von Fischern und Bauern an der am Hochufer vorbeifließenden Elz und in unmittelbarer Nähe des alten Rheinübergangs entstanden. Der Sage nach soll der heilige Fridolin bei seinem pastoralen Wirken in und um Straßburg zu Beginn des siebten Jahrhunderts den hier lebenden Alemannen Trost bei einem schweren Hochwasser gespendet und ihnen den christlichen Glauben gebracht haben. In der Folge muss auch bald ein erstes Kirchlein – wohl als Eigenkirche der lokalen alemannischen Herrenfamilie – errichtet worden sein. Die für den Ort namensgebende „Capella“, so ist anzunehmen, ist aber erst um 750 entstanden, als die Franken nach Enteignung der alemannischen Herren hier wohl eine Urpfarrei auf Königsgut errichtet haben. Die Überreste eines spätrömischen Gutshofes (villa rustica) weisen auf eine schon frühe landwirtschaftliche Nutzung des Hochgestades bei Kappel hin. Die ersten wesentlichen geschichtlichen Spuren stammen von drei bedeutenden keltischen