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Kandern - 79400 - Baden Württemberg

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Informationen über Kandern

Kandern (alemannisch Chander oder auch Chandre) ist eine Kleinstadt im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.

Kandern liegt im Südwesten Deutschlands, am Fuße des Schwarzwaldes. Nördlich von Kandern stellt der Berg Blauen (auch Hochblauen) das Ende des Oberen Kandertals dar, hier liegt auch die Quelle der Kander. Unweit der Quelle führt der Lipplepass ins Kleine Wiesental nach Tegernau.

Durch Kandern führt der Westweg, ein Wanderweg von Pforzheim nach Basel.

Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Malsburg-Marzell, Steinen, Lörrach, Wittlingen, Rümmingen, Schallbach, Efringen-Kirchen, Bad Bellingen und Schliengen.

Die Stadt Kandern besteht aus den sieben Stadtteilen Feuerbach, Holzen, Kandern, Riedlingen, Sitzenkirch, Tannenkirch und Wollbach mit der Stadt Kandern und 26 weiteren Dörfern, Höfen und Häusern. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und durch Bindestrich verbunden der Name des jeweiligen Stadtteils. Die Stadtteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung und mit Ausnahme des Stadtteils Kandern Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender.

Im Stadtteil Kandern liegen die abgegangenen Burgen Feste Burg, Burgberg und Sausenburg sowie die Wüstung Minderkandern. Im Stadtteil Sitzenkirch liegt die Wüstung Adilboldshofen. Im Stadtteil Tannenkirch liegen die in Tannenkirch aufgegangene Ortschaft Uttnach und die Wüstungen Fronhausen, Niederinningen und Oberinningen. Im Stadtteil Wollbach liegen die Wüstungen Gryfebwiler, Kriegshus, das möglicherweise eine Vorgängersiedlung von Egisholz ist, und Rüttihof. (→ Ringwall Am brennten Buck)

Das Gemeindegebiet der Stadt Kandern umfasst unterschiedliche Naturräume. Im Nordosten greift es auf den südwestlichsten Teil des Grundgebirgsschwarzwaldes über. Südlich davon schließt sich das Rotliegend-Buntsandstein-Tafelland der Weitenauer Schwarzwaldvorberge an. Im Westen, nördlich einer Linie Hammerstein-Holzen-Hertingen befindet man sich in einem Jurabergland, südlich der genannten Linie im Markgräfler Tertiär-Löss-Hügelland

Zwei Verwerfungen sind für die Geologie des Gemeindegebietes von größerer Bedeutung. Das ist einmal die in Nord-Süd-Richtung von Badenweiler über Sehringen und Sitzenkirch her ziehende Schwarzwaldrand-Verwerfung, zum andern die von Osten her auf Kandern zielende Schwarzwaldsüdrand-Verwerfung. Sie treffen nahe der Einmündung der Waldeckstraße in die Hauptstraße aufeinander. Diese beiden Störungen grenzen die Südwestecke des Schwarzwaldes von dessen Vorbergzone ab.

Im Schwarzwald-Gebiet der Kanderner Gemarkung sind zwei unterschiedlichen Granite vertreten: der Schlächtenhaus-Granit, ein Zweiglimmergranit und der Malsburggranit, ein mittel- bis grobkörniger Biotitgranit (Steinbrüche im oberen Kandertal und bei Tegernau). Es handelt sich um freigelegte Plutone der Karbonzeit.(Die neueste Karte des LGRB scheidet den Blauengranit nicht mehr aus.)

Westlich der Nord-Süd-verlaufenden Schwarzwaldrand-Verwerfung liegt ein hauptsächlich aus Gesteinen des Mitteljura (Dogger) aufgebautes Bergland. Gaishalde, Hohfohren, Schorner und Schornerbuck, auch die Rüttenen über Feuerbach sind aus den Mitteljurakalken des bis zu 80 m mächtigen Hauptrogensteins aufgebaut, die im alten Steinbruch am Riedlinger Schnittenberg zu sehen sind. Die Hauptrogensteintafeltafel ist an zahlreichen Verwerfungen zerbrochen und durch Täler und Tälchen zergliedert. Auch der Untergrund des im Osten unmittelbar an den Schwarzwaldgranit grenzenden Geländes vom Heißbühl bis Sitzenkirch besteht hauptsächlich aus Mitteljuraschichten.

Diese Vorberge des Schwarzwaldes sind Schollen des Deckgebirges, das einst auch das Gebiet des Schwarzwaldes bedeckte, dort aber weitgehend von der Abtragung abgeräumt wurde. Bei der Rheingrabenbildung (Eozän-Oligozän) bzw. dem Aufsteigen des Schwarzwaldes wurden diese Juraschollen zu Randschollen des Rheingrabens. In ihrer Tieflage waren sie