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Jagstzell - 73489 - Baden Württemberg

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Informationen über Jagstzell

Jagstzell ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Jagstzell liegt im Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge in der waldreichen Landschaft des Virngrunds beidseits der Jagst. Die Gemeindefläche liegt zwischen 409 und 516 m ü. NN.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Frankenhardt, Stimpfach und Fichtenau, die alle zum Landkreis Schwäbisch Hall gehören. Im Osten liegt Ellenberg, im Süden die Stadt Ellwangen und im Westen Rosenberg.

Zur Gemeinde Jagstzell gehören das Dorf Jagstzell, die Weiler Dankoltsweiler, Dietrichsweiler, Eichenrain, Finkenberg, Grünberg, Hegenberg, Kellerhof, Riegelhof, Riegersheim, Ropfershof, Rot, Rothof, Schweighausen, Spielegert und Winterberg, die Höfe Buchmühle, Bühlhof, Kreuthof, Ratzensägmühle und Rennecker Mühle (Renneckermühle) und die Häuser Dankoltsweiler Sägmühle, Eulenmühle, Finkenhaus, Hahnenmühle, Hegenstadt, Keuerstadt, Neumühle, Orrot, Rotbachsägmühle und Walser (Haus Walser) sowie die abgegangenen Ortschaften zem Higgelnberg, Buchgern, Höhenrödelin, Nydernrödelin, zem Holtze, Rentzen, alten Vischbach, zem Hetzel, Herdern, Wissenbach, Elprisperg, Kippenhof, Gebhart, zem Awevaeter, Widelstet, Hinder Hegneberg, Retichswiler, Gossoltzwiler, Segmül zu Danckoltzwyler und Segmül zu der Kyrstat. Die 30 Ortschaften sind zugleich Ortsteile der Gemeinde. Deren offizielle Benennung erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich getrennt nachgestellt der Name der Ortsteile.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Jagstzell wurde vermutlich von Mönchen des Klosters Ellwangen als kleine klösterliche Niederlassung (cella) zur Zeit der Karolinger gegründet. Um das Jahr 1150 wurde das Kloster in ein Frauenkloster umgewandelt, das etwa 200 Jahre bestand. Von der Geschichte des Klosters ist nicht viel überliefert. Es wurde im Jahre 1170 erstmals urkundlich erwähnt. Nach Auflösung des Frauenklosters kam das Dorf an die Fürstpropstei Ellwangen. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts hatte auch Brandenburg-Ansbach und damit später das Königreich Preußen Rechte in Jagstzell. Der Ellwanger Teil wurde 1802 württembergisch, der preußische Teil kam 1806 an das Königreich Bayern und 1810 endgültig an das Königreich Württemberg. Dort gehörte Jagstzell zum Oberamt Ellwangen. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Jagstzell 1938 zum Landkreis Aalen. 1945 bis 1952 befand sich die Gemeinde im Nachkriegsland Württemberg-Baden, das 1945 in der Amerikanischen Besatzungszone gegründet worden war und ist seit 1952 Bestandteil des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg. Seit der Kreisreform von 1973 gehört Jagstzell zum neuen Ostalbkreis.

Die Einwohnerzahlen 1852 bis 1970 sind Volkszählungsergebnisse und ab 1980 amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).

In Jagstzell sind heute mit der römisch-katholischen St.-Vitus-Kirche und der evangelischen Christuskirche der Kirchengemeinde Rechenberg beide Konfessionen vertreten. Die Pfarrei Jagstzell gehörte im Mittelalter zum Bistum Würzburg, während die weiter südlich gelegenen Teile des Ellwanger Herrschaftsgebiets zum Bistum Augsburg gehörten.

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen.

Bürgermeister ist seit 2021 Patrick Peukert. Seine Vorgänger waren Raimund Müller (1997–2021), Wilfried Herrmann (1973–1997) und Otto Lechner (bis 1973).

Am 26. September 2021 wurde Patrick Peukert mit 51 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Die Kommunalwahlen 2014, 2009, 2004 und 1999 führten zu folgenden Ergebnissen:

Die katholische Pfarrkirche St. Vitus wurde 1498 im spätgotischen Stil erbaut und 1747 barockisiert. Im Ortsteil Dankoltsweiler steht die St. Barbara-Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Sie hat im Chor ein schönes spätgotisches Netzgewölbe. Die romanische Kapelle St. Nikolaus in Keuerstadt wurde 1280 erbaut. Sie liegt sehr einsam in dem großen Waldgebiet zwischen Dankoltsweiler und Ellenberg. Auf Jagstzeller Gemarkung, nahe