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Inzlingen - 79594 - Baden Württemberg

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Informationen über Inzlingen

Inzlingen (alemannisch: „Inzlige“) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Die Gemeinde bildet mit Lörrach eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft, ist jedoch kein Teil des Stadtgebietes. Das Inzlinger Wasserschloss ist das bekannte Wahrzeichen des Ortes und hat aufgrund überregionalem Bekanntheitsgrad auch Wahrzeichencharakter für den gesamten Landkreis.

Inzlingen liegt im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz und grenzt direkt an die Schweiz. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 314 m am westlichen Ortsausgang bis 514 m an der südlichen Gemeindegrenze. Nach Norden wird Inzlingen von dem schmalen Schweizer Territorium Eiserne Hand von der Stadt Lörrach getrennt. Das besiedelte Gebiet erstreckt sich hauptsächlich in Ost-West-Richtung und verläuft entlang des Inzlinger Tals.

Westlich einer großen von Lörrach nach Degerfelden ziehenden Verwerfung ist die Muschelkalktafel des Dinkelbergs stärker herausgehoben. Außerdem lässt sich eine leichte Aufwölbung der Gesteinsschichten um Inzlingen nachweisen. Die Achse dieses Sattels (einer Antiklinale) verläuft etwa West-Ost-Richtung im Inzlinger Talraum. Im Bereich dieser Antiklinale konnte die Erosion nicht nur den Muschelkalk abräumen, sondern erreichte auch den darunter lagernden Buntsandstein, in dem sich das Dorf angesiedelt hat, und der hier bis zu einer Höhe von über 370 m ansteht. Auf der Gemarkung gab es früher zahlreiche Buntsandsteinbrüche, in denen die sehr witterungsbeständigen verkieselten Bänke des Mittleren und die feinkörnigeren, gut zu bearbeitenden des Oberen Buntsandsteins (z. B. für Fenstergewände) gebrochen wurden.

In den das Dorf umgebenden Hängen folgen über dem Buntsandstein Unterer und Mittlerer Muschelkalk und darüber, steilere Hänge bildend, die Bänke und Platten des Oberen Muschelkalks. Während Unterer und Mittlerer Muschelkalk kaum aufgeschlossen sind, geben alte Steinbrüche (Buttenberghalde, Ersteltal) einen Einblick in die teils gebankten, teils plattigen Kalke des Oberen Muschelkalks. Am Klaislerhang (489 Meter) über dem Wasserschloss deuten unruhige Geländeformen auf die im Mittleren Muschelkalk häufigen Hangverschlipfungen hin.

In dem kleinen Tälchen zwischen Klaisler und Unterloh-Fuchshalde erreicht einer der schmalen Keupergräben, die für den südwestlichsten Dinkelberg charakteristisch sind, die Inzlinger Gemarkung. Es handelt sich bei diesen um in das Muschelkalkplateau eingesenkte, mit Keupersedimenten gefüllte Keilgräben, die auf zerrende Kräfte hindeuten, die im Zusammenhang mit der Rheingrabenbildung in der Tertiärzeit wirksam waren. Über Inzlingen endet die Keuperfüllung etwa 500 m oberhalb der Talmündung. Die Grabenstruktur innerhalb des Oberen Muschelkalks lässt sich aber in der Landschaft (Rodegasse im Tälchen) weiterhin erkennen.

Die Gemarkung greift im Nordosten über die eingangs erwähnte Lörracher-Degerfelder Verwerfung hinaus in den sog. Zentralen Dinkelberggraben, in dem sich flächenhaft Keuper erhalten hat. Es sind vorwiegend rote Tone und Mergel, die auf dem Dinkelberg weithin dem Wald überlassen wurden. Ebenfalls bewaldet blieben die steilen Hänge und vielfach auch die wasserarmen Hochflächen des Oberen Muschelkalks.

Folgende Städte und Gemeinden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden grenzen an Inzlingen: Lörrach, Rheinfelden, Grenzach-Wyhlen. Sie liegen alle im Landkreis Lörrach in Deutschland. Weiter grenzt Inzlingen an Bettingen und Riehen, die beide im Kanton Basel-Stadt in der Schweiz liegen. Mit der Gemeine Riehen hat Inzlingen einen gemeinsamen Grenzübergang.

Zur Gemeinde Inzlingen gehören die beiden miteinander verschmolzenen Ortskerne Oberdorf und Unterdorf, der Hof Waidhof und die Häuser Kalkwerk (vorm. Ziegelei). Etwa 200 Meter südlich vom Unterdorf befindet sich der Langmatthof. Rund