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Igersheim - 97999 - Baden Württemberg

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Informationen über Igersheim

Igersheim () ist eine Gemeinde an der Tauber, gelegen im Main-Tauber-Kreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.

Zu Igersheim gehören 14 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Darunter befinden sich neben dem Hauptort Igersheim die ehemals selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile Bernsfelden (233 Einwohner), Harthausen (530 Einwohner), Neuses (271 Einwohner) und Simmringen (61 Einwohner).

f1 Karte mit allen Koordinaten der Orte der Gemeinde Igersheim: OSM

  • Zur ehemaligen Gemeinde Bernsfelden gehören das Dorf Bernsfelden (), die Weiler Bowiesen (Exklave; ) und Hagenhof (), der Wohnplatz Ziegelhütte () sowie die abgegangenen Ortschaften Dächsenheim, Rötelsee, Schönbronn und möglicherweise Tückelhauser.
  • Zur ehemaligen Gemeinde Harthausen gehören das Dorf Harthausen () und die Weiler Neubronn () und Reckerstal () sowie die abgegangenen Ortschaften Ritter(s)hof und Wüstenneussig.
  • Zur Gemeinde Igersheim vor der Gemeindereform in den 1970er Jahren gehören das Dorf Igersheim (), die Weiler Holzbronn () und Reisfeld (), das Gehöft Staatsdomäne Neuhaus () und die Wohnplätze Erlenbach () und Taubermühle () sowie die abgegangene Ortschaft Goldbach.
  • Zur ehemaligen Gemeinde Neuses gehört das Dorf Neuses ().
  • Zur ehemaligen Gemeinde Simmringen gehört das Dorf Simmringen ().

In Igersheim gibt es ein Europäisches Vogelschutzgebiet, ein Landschafts- und drei Naturschutzgebiete:

  • Europäisches Vogelschutzgebiet Wiesenweihe Taubergrund; seit 2007.
  • Landschaftsschutzgebiet Igersheim: 497,4 ha; Gemarkungen Bad Mergentheim und Igersheim; seit 1979.
  • Naturschutzgebiet Altenberg: 87,0 ha; Gemeinde Igersheim, Gemarkung Igersheim
  • Naturschutzgebiet Lindach: 16,3 ha; Gemeinde Igersheim, Gemarkung Bernsfelden
  • Naturschutzgebiet Neuhaus: 79,4 ha; Gemarkungen Bad Mergentheim und Igersheim

Das FFH-Gebiet Westlicher Taubergrund liegt teilweise auf der Gemarkung von Igersheim. Daneben gibt es auf dem Gebiet der Gemeinde Igersheim insgesamt zehn als Naturdenkmal geschützte Objekte.

Daneben liegen noch zwei Wasserschutzgebiete im Gebiet der Gemeinde Igersheim.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Erstmals wurde Igersheim 1090 urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag Igersheim im Herzogtum Franken. 1431 fiel der Ort an den Deutschen Orden, wo er zur Deutschordensballei Franken und zum Amt Neuhaus gehörte.

1809 kam Igersheim im Rahmen der Säkularisation des Meistertums Mergentheim zum Königreich Württemberg. Dort gehörte es zum Oberamt Mergentheim. Nachdem 1906 der gesamte Rebenbestand durch die Peronospora vernichtet wurde, musste der Weinbau eingestellt werden. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Igersheim 1938 zum Landkreis Mergentheim. 1945 fiel der Ort in die Amerikanische Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Am 1. Januar 1972 wurden Bernsfelden, Harthausen, Neuses und Simmringen eingemeindet. Durch die Kreisreform in Baden-Württemberg gelangte Igersheim 1973 zum Tauberkreis, dem heutigen Main-Tauber-Kreis. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Igersheim von einer hauptsächlich landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einem Wohn- und Gewerbestandort.

Die Gesamtbevölkerung der Ortsteile der Gemeinde Igersheim entwickelte sich wie folgt:

Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben des Statistischen Landesamtes

Aufgrund der Zugehörigkeit Igersheims zum Deutschen Orden ist der Ort auch heute noch vorwiegend römisch-katholisch geprägt. Neben den fünf katholischen Pfarrämtern gibt es heute auch eine evangelische Gemeinde.

In Igersheim bestand eine jüdische Gemeinde ab dem 16. Jahrhundert bis um 1900, danach als Filialgemeinde der jüdischen Gemeinde Markelsheim bis 1938.